
Südoststeiermark - Das steirische Jungunternehmen chrive-solutions erstellt 3D-Gebäudetechnik-Pläne sowie dreidimensionale, digitale Produktzwillinge – derzeit überwiegend für die Baubranche und für öffentliche Institutionen. Gründer und Inhaber von chrive-solutions, Christian Veit, ist 30 Jahre alt
Das steirische Jungunternehmen chrive-solutions erstellt 3D-Gebäudetechnik-Pläne sowie
dreidimensionale, digitale Produktzwillinge – derzeit überwiegend für die Baubranche und für
öffentliche Institutionen.
Gründer und Inhaber von chrive-solutions, Christian Veit, ist 30 Jahre alt und stammt aus der
Südoststeiermark. Er wollte sich schon immer selbstständig machen, wusste aber lange nicht, womit. Da
eine seiner besonderen Qualitäten der Blick fürs Detail ist und er jahrelange Erfahrung in technischen
Planungsbüros gesammelt hatte, gründete er 2022 sein eigenes 3D-Zeichenbüro. Veit erkannte, dass immer
mehr Auftraggeber aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand auf eine Bauplanung nach BIM
(*„Building Information Modeling“: Arbeitsmethode für die vernetzte Planung, den Bau und die
Bewirtschaftung von Gebäuden und Bauwerken mithilfe von Software) setzen – es also einen hohen Bedarf
an Know-how für 3D gibt – das Personal dafür aber nicht immer ausreichend zur Verfügung steht.
Hier schafft chrive-solutions als zuverlässiger externer
Dienstleister Abhilfe. „Meine Erfahrung in der 3D-
Gebäudetechnik-Planung sowie mein technisches
Hintergrundwissen als gelernter Elektriker sind bei der
Umsetzung komplexer Projekte ein Wettbewerbsvorteil“,
so Christian Veit. Um einen exakten digitalen
Gebäudezwilling in 3D zu erstellen, benötigt man alle
Pläne in 2D als Grundlage, wofür auch
Planungsprogramme wie AutoCAD und Revit zum
Einsatz kommen.
Mit 3D-Gebäudeplanung zur Fehler-Prävention
Mit der exakten Planungsmethode BIM, mit der Veit
hauptsächlich arbeitet, wird nicht nur ein 3D-Modell, sondern werden auch alle Spezifikationen zur
Gebäudetechnik, den verwendeten Produkten und Objekten sowie zum gesamten Planungsverlauf und die
Kommunikation dokumentiert bzw. hinterlegt. Dies ist in Folge ein großer Vorteil für das Facility
Management, welches die Informationen von überall abrufen kann.
Außerdem können regelmäßige Fehlerprüfungen der Gesamtplanung durchgeführt werden. „Der
Bauprozess selbst kann durch diese Form der Planung viel präziser ablaufen, da Fehler bereits im Vorfeld
vermieden werden“, so Veit. Von diesem Service profitieren alle beteiligten Gewerke: vom Innenarchitekten
über den Baumeister bis hin zum Landschaftsplaner und dem Ingenieur für Elektrik, Heizung und Kühlung.
Standard sei die 3D-Gebäude- und Gebäudetechnikplanung nicht, in der Privatwirtschaft würde das noch
dauern. Christian Veit wirft einen Blick in die Zukunft: „In den nächsten 10 bis 15 Jahren wird 3D der
Standard sein.“ Er möchte bald die Zertifizierung zum BIM-Koordinator machen, um seine Expertise weiter
zu vertiefen.
Produktzwillinge in 3D und VR-Rundgänge
Veit ist dazu Ansprechpartner für die Erstellung von 3D-Produktzwillingen – also Produkte, die von 2D auf
3D übertragen werden und dann für die Planung zur Verfügung stehen. Für Hersteller ist es wirtschaftlich
interessant, ihre Produkte in 3D erstellen zu lassen und diese auf Plattformen oder ihrer Homepage zur
Verfügung zu stellen. Das betrifft alle Produkte, die grundsätzlich in einem Gebäude verbaut werden, wie z.
B. SMART-Home-Lösungen, Türen, WCs, bis hin zum Abflussrohr. Aber auch Beleuchtungen und
Einrichtungen für Büros, Industriehallen und medizinische Gebäude usw.“ Außerdem setzt chrive-solutions
auch 3D-Pläne für Virtual-Reality-Rundgänge um.