Am 26. Januar 2026 wird in Krems ein bedeutender Meilenstein gesetzt: Europlasma eröffnet sein zehntes Plasmaspendezentrum, ein Ereignis, das weit über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung ist. Der neue Standort, der auf dem traditionsreichen Gelände des ehemaligen Herzerlhauses in der Wiener Straß
Am 26. Januar 2026 wird in Krems ein bedeutender Meilenstein gesetzt: Europlasma eröffnet sein zehntes Plasmaspendezentrum, ein Ereignis, das weit über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung ist. Der neue Standort, der auf dem traditionsreichen Gelände des ehemaligen Herzerlhauses in der Wiener Straße errichtet wurde, ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern ein Symbol für gesellschaftliches Engagement und Solidarität. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach lebensrettenden Medikamenten stetig steigt, bietet das Zentrum eine moderne und einladende Umgebung für Spender:innen, die mit ihrer Plasmaspende einen entscheidenden Beitrag leisten können.
Blutplasma ist ein essentieller Bestandteil für die Herstellung lebenswichtiger Medikamente, die insbesondere Menschen mit Immunschwächen, Blutgerinnungsstörungen oder seltenen Erkrankungen zugutekommen. Anders als viele andere medizinische Produkte kann Plasma nicht synthetisch hergestellt werden. Es ist auf freiwillige Spenden angewiesen, was die Rolle der Spender:innen umso wichtiger macht. Bei der Plasmaspende wird nur das Plasma entnommen, während die übrigen Blutbestandteile direkt zurück in den Körper fließen. Dieser Prozess ist sicher, gut verträglich und dauert etwa 45 Minuten. Als Anerkennung für ihren Einsatz erhalten Spender:innen eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro.
Die Geschichte der Plasmaspende in Österreich ist eng mit der Entwicklung der Medizin und der pharmazeutischen Industrie verknüpft. Seit den 1980er Jahren hat sich Europlasma, ein österreichisches Unternehmen, das 1986 gegründet wurde, auf die Gewinnung von Blutplasma spezialisiert. Seit 2010 ist Europlasma Teil der französischen LFB-Gruppe, die als führendes biopharmazeutisches Unternehmen auf die Entwicklung und Produktion plasmabasierter Medikamente fokussiert ist. Diese Kooperation unterstreicht die internationale Dimension und die Bedeutung der Plasmaspende.
Während in Österreich die Plasmaspende gut etabliert ist, gibt es in Deutschland und der Schweiz unterschiedliche Ansätze. In Deutschland ist die Spende ebenfalls weit verbreitet, jedoch oft mit einer höheren finanziellen Entschädigung verbunden. In der Schweiz hingegen ist die Spende stärker reguliert, was die Anzahl der Spender:innen beeinflusst. Diese Unterschiede zeigen, wie kulturelle und gesetzliche Rahmenbedingungen die Bereitschaft zur Plasmaspende beeinflussen können.
Das neue Plasmaspendezentrum in Krems bietet den Bürger:innen eine neue Möglichkeit, aktiv zur Gesundheitsversorgung beizutragen. In einer Region, die für ihr starkes Gemeinschaftsgefühl bekannt ist, wird das Zentrum sicherlich auf großes Interesse stoßen. Die Möglichkeit, durch eine Spende direkt Leben zu retten, ist ein starkes Motivationsmittel. Zudem schafft das Zentrum Arbeitsplätze und fördert das Bewusstsein für die Bedeutung von Plasmaspenden. Ein Beispiel ist die Geschichte von Anna, einer jungen Mutter aus Krems, die regelmäßig spendet und dadurch nicht nur anderen hilft, sondern auch ein Vorbild für ihre Kinder ist.
Laut aktuellen Statistiken spenden in Österreich jährlich über 200.000 Menschen Plasma. Die Nachfrage nach plasmabasierter Medizin steigt jährlich um etwa 5%, was die Wichtigkeit neuer Spendezentren unterstreicht. Europlasma plant, diese Zahl durch gezielte Kampagnen und Aufklärung weiter zu erhöhen, um den wachsenden Bedarf zu decken.
Die Zukunft der Plasmaspende sieht vielversprechend aus. Mit der Eröffnung des neuen Zentrums in Krems setzt Europlasma ein Zeichen für den Ausbau der Infrastruktur und die Förderung des freiwilligen Engagements. Langfristig plant Europlasma, die Anzahl der Spendezentren weiter zu erhöhen und die Prozesse durch technologische Innovationen zu verbessern. Experten prognostizieren, dass die Fortschritte in der biopharmazeutischen Forschung die Effizienz der Medikamentenproduktion weiter steigern werden, was letztlich mehr Leben retten kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Eröffnung des neuen Plasmaspendezentrums in Krems nicht nur ein lokales Ereignis ist, sondern ein bedeutender Schritt in der Gesundheitsversorgung Österreichs. Es ist ein Aufruf an alle, sich aktiv zu beteiligen und Teil einer Bewegung zu werden, die Leben rettet. Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Plasmaspende erfahren? Besuchen Sie die Webseite von Europlasma oder das neue Zentrum in Krems.