In der prachtvollen Säulenhalle des Museums für angewandte Kunst (MAK) in Wien fand am 13. November 2025 ein außergewöhnliches Künstler*innendinner statt. Diese exklusive Veranstaltung, zu der das MAK und die MAK Art Society (MARS) geladen hatten, brachte rund 230 Gäste aus den Bereichen Kunst, Kult
In der prachtvollen Säulenhalle des Museums für angewandte Kunst (MAK) in Wien fand am 13. November 2025 ein außergewöhnliches Künstler*innendinner statt. Diese exklusive Veranstaltung, zu der das MAK und die MAK Art Society (MARS) geladen hatten, brachte rund 230 Gäste aus den Bereichen Kunst, Kultur und Wirtschaft zusammen. Der Abend diente nicht nur der Vernetzung, sondern war auch ein Vorgeschmack auf die neue Schausammlung Wien 1900, die am 24. Februar 2026 eröffnet wird. Kuratiert wird diese von dem renommierten zeitgenössischen Künstler Markus Schinwald, der auch das Dinner mitgestaltete.
Das Dinner war geprägt von einer einzigartigen Atmosphäre, die durch die künstlerische Gestaltung des Abends unterstrichen wurde. Das Thema der neuen Schausammlung, die sich mit der Wiener Moderne beschäftigt, wurde zur Leitidee des Events. Der Dresscode „Schachbrett & Arabeske“ sowie die Tischdekorationen spiegelten diese Thematik wider. Eine besondere Kooperation mit Gmundner Keramik führte zu einer exklusiven Auflage von Künstler*innengeschirr, gestaltet von Markus Schinwald.
Die Wiener Moderne, eine Epoche, die um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt fand, war geprägt von bahnbrechenden künstlerischen und kulturellen Entwicklungen. Künstler wie Gustav Klimt, Egon Schiele und Architekten wie Otto Wagner und Josef Hoffmann prägten diese Zeit. Ihre Werke und Ideen beeinflussten die Gestaltung der neuen Schausammlung im MAK maßgeblich. Die historische Relevanz dieser Epoche wird durch die neue Ausstellung gewürdigt und soll ein breites Publikum ansprechen.
Im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen in anderen Bundesländern Österreichs oder im benachbarten Deutschland und der Schweiz hebt sich das Künstler*innendinner im MAK durch seine exklusive Gästeliste und die enge Verknüpfung mit einem bedeutenden Ausstellungsprojekt ab. Während in Deutschland oft große Kunstmessen oder Biennalen im Vordergrund stehen, bietet das MAK mit seinem Dinner ein intimeres Format, das dennoch international Beachtung findet.
Solche Veranstaltungen haben nicht nur kulturellen Wert, sondern auch konkrete Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und den Tourismus. Die neue Schausammlung Wien 1900 wird voraussichtlich zahlreiche Besucher*innen nach Wien ziehen, was sich positiv auf Hotels, Gastronomie und den Einzelhandel auswirken dürfte. Zudem stärkt das MAK mit solchen Events seine Position als kulturelles Zentrum, das sowohl national als auch international Anerkennung genießt.
Laut einer Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) generieren kulturelle Veranstaltungen wie die des MAK jährlich mehrere Millionen Euro Umsatz für die lokale Wirtschaft. Die Schausammlung Wien 1900 wird voraussichtlich über 100.000 Besucher*innen im ersten Jahr anziehen, was einem signifikanten Anstieg der Besucherzahlen im Vergleich zu vorherigen Ausstellungen entspricht.
Die Zukunft des MAK sieht vielversprechend aus. Mit der Eröffnung der neuen Schausammlung wird das Museum seine Rolle als führende Institution für angewandte Kunst weiter festigen. Zudem plant das MAK, in den kommenden Jahren verstärkt auf digitale Angebote zu setzen, um ein noch breiteres Publikum zu erreichen und die Kunst der Wiener Moderne auch international bekannter zu machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Künstler*innendinner im MAK nicht nur ein gesellschaftliches Highlight war, sondern auch den Auftakt für eine spannende neue Ausstellung markiert. Die Verbindung von Tradition und Moderne, die durch die neue Schausammlung repräsentiert wird, bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für zukünftige Projekte und Kooperationen. Bleiben Sie gespannt, wie sich das MAK weiterentwickeln wird und welche kreativen Impulse von hier ausgehen werden.