Wien wird am 3. Oktober 2025 zum Schauplatz einer wegweisenden Fachtagung, die sich mit einem Thema von wachsender Bedeutung auseinandersetzt: Die Rolle der Frau in der modernen Arbeitswelt. Unter dem Titel „Frau.Sucht.Arbeit“ lädt die Stiftung Anton Proksch-Institut Wien gemeinsam mit arbeit plus W
Wien wird am 3. Oktober 2025 zum Schauplatz einer wegweisenden Fachtagung, die sich mit einem Thema von wachsender Bedeutung auseinandersetzt: Die Rolle der Frau in der modernen Arbeitswelt. Unter dem Titel „Frau.Sucht.Arbeit“ lädt die Stiftung Anton Proksch-Institut Wien gemeinsam mit arbeit plus Wien und dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen zu einer Veranstaltung ein, die sich mit gesellschaftlichen, gesundheitlichen und arbeitsmarktpolitischen Fragen beschäftigt.
In einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt stehen Frauen vor einzigartigen Herausforderungen. Diese reichen von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zu spezifischen gesundheitlichen Risiken, die oft im Verborgenen bleiben. Die Fachtagung zielt darauf ab, diese Themen ins Rampenlicht zu rücken und Lösungsansätze zu bieten.
Eines der Hauptthemen der Tagung ist die Prävention und Therapie von frauenspezifischen Suchterkrankungen. Diese Krankheiten sind oft unsichtbar und werden in der Gesellschaft selten thematisiert. Die Experten der Tagung werden aufzeigen, wie wichtig es ist, diese Themen offen zu diskutieren und entsprechende Unterstützungssysteme zu schaffen.
Die Veranstaltung wird von niemand Geringerem als der Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl eröffnet. Bundesministerin Korinna Schumann wird ebenfalls anwesend sein und aktuelle Fragestellungen aufgreifen. Barbara Blaha vom Momentum Institut und die Kabarettistin Verena Titze sorgen mit ihren Beiträgen für spannende Impulse.
Die Fachtagung deckt ein breites Spektrum an Themen ab, von gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen bis hin zu konkreten Barrieren beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer können sich auf eine Vielzahl von Vorträgen, Diskussionen und Impulsen freuen, die neue Anregungen und praxisnahen Austausch bieten.
Die Bedeutung dieser Tagung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie setzt ein klares Zeichen für die Notwendigkeit frauenspezifischer Unterstützungssysteme. In einer Zeit, in der die Arbeitswelt immer dynamischer wird, ist es entscheidend, dass Frauen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um gesund und erfolgreich im Erwerbsleben zu bleiben.
Historisch gesehen haben Frauen in der Arbeitswelt lange Zeit mit erheblichen Benachteiligungen zu kämpfen gehabt. Von der Einführung des Frauenwahlrechts bis hin zur Gleichstellung am Arbeitsplatz war es ein langer Weg, der noch längst nicht abgeschlossen ist. Diese Tagung ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Die Fachtagung wird nicht nur Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich ansprechen, sondern auch HR und Gender Verantwortliche aus Unternehmen sowie alle, die Frauen auf ihrem Weg in die Berufstätigkeit unterstützen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, was die Zugänglichkeit für alle Interessierten erhöht.
Die Ergebnisse dieser Tagung könnten weitreichende Auswirkungen auf die österreichische Arbeitswelt haben. Durch die Schaffung von Netzwerken und den Austausch von Best Practices könnten neue Standards gesetzt werden, die das Arbeitsumfeld für Frauen nachhaltig verbessern.
Die Tagung findet in einem politischen Kontext statt, der von der Notwendigkeit geprägt ist, die Arbeitsmarktpolitik zu überdenken. Die Teilnahme von hochrangigen Politikern und Experten zeigt, dass dieses Thema auch auf höchster Ebene ernst genommen wird.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung besuchen Sie die offizielle Website der Stiftung Anton Proksch-Institut Wien.