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Fiakerpferde in Wien trotzen der Hitze: Die überraschenden Ergebnisse einer neuen Studie!

13. August 2025 um 13:38
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Wien, die prachtvolle Hauptstadt Österreichs, ist bekannt für ihre historischen Sehenswürdigkeiten und charmanten Fiakerfahrten, die Touristen aus aller Welt anziehen. Doch in den heißen Sommermonaten, wenn das Thermometer regelmäßig über 30 Grad Celsius klettert, stellt sich die Frage: Sind diese F

Wien, die prachtvolle Hauptstadt Österreichs, ist bekannt für ihre historischen Sehenswürdigkeiten und charmanten Fiakerfahrten, die Touristen aus aller Welt anziehen. Doch in den heißen Sommermonaten, wenn das Thermometer regelmäßig über 30 Grad Celsius klettert, stellt sich die Frage: Sind diese Fahrten für die Pferde zumutbar? Eine brandneue Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat nun für Aufsehen gesorgt, indem sie die Hitzetoleranz dieser majestätischen Tiere untersucht hat.

Die Studie im Detail: Was wurde untersucht?

Unter der fachärztlichen Leitung von Theresia Licka wurde eine umfassende Beobachtungsstudie durchgeführt, die sich auf die Gesundheitsdaten von Fiakerpferden konzentrierte. Diese Studie, die ohne externen Auftrag und aus Eigenmitteln der Universität finanziert wurde, analysierte die Pferde unter verschiedenen Belastungs- und Temperaturbedingungen. Ziel war es, herauszufinden, wie gut die Tiere mit der Hitze umgehen können.

Die Untersuchung umfasste 58 Pferde, was etwa 19 Prozent der gesamten Wiener Fiakerpferde entspricht. Über das gesamte Jahr 2024 hinweg, von Januar bis Dezember, wurden die Gesundheitsdaten der Tiere sowohl morgens im Stall als auch mittags und nachmittags während der Arbeit in der Innenstadt erhoben. Zu den untersuchten Parametern gehörten Atem- und Pulsfrequenz sowie die Körperoberflächentemperatur. Zusätzlich wurden zwischen Februar und Dezember 2024 die Stresshormone im Kot nach der Arbeit und während der Ruhezeiten analysiert.

Wissenschaftliche Erkenntnisse: Fiakerpferde sind hitzetolerant

Die Ergebnisse der Studie sind bemerkenswert. Bei insgesamt 746 Erhebungen konnte kein Verhalten festgestellt werden, das auf Hitzestress hindeutet. Typische Anzeichen von Hitzestress, wie reduzierte Reaktivität auf Umweltreize, verminderte Bewegungsaktivität oder geringere Futteraufnahme, wurden nicht beobachtet. Auch nach der Arbeit zeigte sich kein erhöhter Ausstoß von Stresshormonen. Interessanterweise stieg die Atemfrequenz bei höheren Temperaturen, während der Puls kaum oder gar nicht anstieg.

Diese Ergebnisse fließen nun in Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Fachartikel ein und tragen dazu bei, das Verständnis über die Anpassungsfähigkeit von Fiakerpferden an städtische Arbeitsbedingungen zu vertiefen.

Historischer Kontext: Fiaker als Wiener Tradition

Fiaker sind ein fester Bestandteil der Wiener Kultur. Diese traditionellen Pferdekutschen sind seit dem 18. Jahrhundert in Wien unterwegs und haben sich im Laufe der Zeit zu einem Symbol der Stadt entwickelt. Die Diskussion über das Wohl der Fiakerpferde ist jedoch nicht neu. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Debatten darüber, ob die Tiere unter den städtischen Bedingungen leiden.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern, in denen Pferdekutschen weniger verbreitet sind, stehen die Wiener Fiaker aufgrund der hohen Anzahl an Touristen und der städtischen Umgebung unter besonderer Beobachtung. Diese neue Studie könnte dazu beitragen, die Diskussion zu versachlichen und auf wissenschaftliche Fakten zu stützen.

Die Rolle von Fiaker Paul: Ein Vorbild für Tierwohl

Fiaker Paul, einer der größten Fiakerbetriebe in Wien, legt besonderen Wert auf das Wohl seiner Pferde. Gesetzlich sind Fiakerpferde auf 18 Arbeitstage pro Monat beschränkt, und regelmäßige Kontrollen durch das Veterinäramt sorgen für das Tierwohl. Doch Fiaker Paul geht noch einen Schritt weiter: Die Pferde haben Zugang zu weitläufigen Auslauf- und Erholungsflächen im Umland von Wien und verbringen ihre Sommer auf der Koppel in Arbesthal. Nach ihrer aktiven Karriere genießen sie dort ihren wohlverdienten Ruhestand.

Dieser Betrieb arbeitet eng mit renommierten Fachtierärzten, Pferdewissenschaftlern und der Veterinärmedizinischen Universität Wien zusammen, um sicherzustellen, dass die Pferde unter den besten Bedingungen leben und arbeiten können.

Die Auswirkungen auf die Wiener Bevölkerung

Die Ergebnisse der Studie haben nicht nur für die Fiakerbranche, sondern auch für die Wiener Bevölkerung und die zahlreichen Touristen, die die Stadt besuchen, Bedeutung. Die Gewissheit, dass die Fiakerpferde nicht unter den heißen Bedingungen leiden, könnte die Beliebtheit dieser traditionellen Stadtrundfahrten weiter steigern.

Ein fiktiver Experte kommentiert: "Diese Studie liefert wertvolle Erkenntnisse, die zeigen, dass mit den richtigen Maßnahmen das Wohl der Tiere gewährleistet werden kann. Für Wien als Tourismusdestination ist dies ein positives Signal, das sowohl den Tierschutz als auch die kulturelle Tradition in Einklang bringt."

Zukunftsausblick: Was erwartet die Fiakerbranche?

Die Fiakerbranche in Wien steht vor einer vielversprechenden Zukunft. Mit wissenschaftlichen Daten, die die Hitzetoleranz der Pferde belegen, könnten weitere Diskussionen über das Wohl der Tiere entschärft werden. Dies könnte auch dazu beitragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Branche zu stärken und mehr Touristen anzuziehen.

Langfristig könnte diese Studie auch zu neuen Standards und Vorschriften führen, die das Wohl der Fiakerpferde noch weiter verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen Fiakerbetrieben und wissenschaftlichen Einrichtungen könnte als Modell für andere Städte und Länder dienen, die ähnliche Herausforderungen mit Pferdekutschen haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein wichtiger Schritt in Richtung einer fundierten Diskussion über das Wohl der Fiakerpferde ist. Mit soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen im Rücken kann die Branche optimistisch in die Zukunft blicken und weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Wiener Kultur bleiben.

Schlagworte

#Fiaker#Hitzetoleranz#Pferde#Studie#Tierwohl#Veterinärmedizin#Wien

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