Am 15. Januar 2026 veröffentlichte der ORF beeindruckende Zahlen für das Jahr 2025, die die Dominanz österreichischer Fiction im heimischen Fernsehen und Streaming unterstreichen. Mit insgesamt 6,576 Millionen Zuseherinnen und Zusehern erzielte der ORF Spitzenquoten, die 87 Prozent der österreichisc
Am 15. Januar 2026 veröffentlichte der ORF beeindruckende Zahlen für das Jahr 2025, die die Dominanz österreichischer Fiction im heimischen Fernsehen und Streaming unterstreichen. Mit insgesamt 6,576 Millionen Zuseherinnen und Zusehern erzielte der ORF Spitzenquoten, die 87 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren umfassen. Diese Zahlen verdeutlichen nicht nur die Beliebtheit von Produktionen wie der „Uhudler-Verschwörung“, sondern auch die wachsende Bedeutung von Streaming-Diensten.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Vielfalt der angebotenen Inhalte. Von Krimis wie „Tatort“ und „Soko Donau“ bis hin zu historischen Dramen wie „Sturm kommt auf“ – die Bandbreite ist groß. Diese Produktionen zeichnen sich durch hohe Produktionsqualität und starke lokale Bezüge aus, die das heimische Publikum ansprechen.
Die österreichische Film- und Fernsehlandschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt. In den 1990er Jahren begann der ORF, verstärkt auf lokale Produktionen zu setzen, um sich von der internationalen Konkurrenz abzuheben. Diese Strategie hat sich ausgezahlt, da sie nicht nur die heimische Filmindustrie stärkte, sondern auch internationale Anerkennung fand.
Während Deutschland mit seinen großen Produktionsfirmen wie der UFA und der Constantin Film eine starke Präsenz im internationalen Markt hat, konzentriert sich die Schweiz stärker auf Nischenproduktionen. Österreich hat es geschafft, sich zwischen diesen beiden Märkten zu positionieren, indem es auf hochwertige, lokal verwurzelte Inhalte setzt, die sowohl national als auch international Anklang finden.
Die hohe Reichweite der ORF-Produktionen hat direkte Auswirkungen auf die österreichische Kultur. Sie fördern ein gemeinsames kulturelles Bewusstsein und stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Beispiele hierfür sind die Diskussionen, die nach der Ausstrahlung von „Tatort“ oder „Soko Donau“ in sozialen Medien geführt werden, sowie die erhöhte Nachfrage nach Drehorten als touristische Ziele.
Die ORF-Video-Streams verzeichneten 2025 eine durchschnittliche monatliche Nutzungszeit von 465 Millionen Minuten, was eine Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zu 2024 darstellt. Diese Zahlen belegen nicht nur das Interesse an österreichischer Fiction, sondern auch den Wandel im Konsumverhalten hin zu flexiblen Streaming-Angeboten.
Die Zukunft der österreichischen Fiction sieht rosig aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der zunehmenden Nachfrage nach lokal relevantem Content ist zu erwarten, dass der ORF seine Position weiter stärken wird. Neue Technologien wie Virtual Reality könnten in Zukunft noch immersivere Erlebnisse bieten und das Publikum noch stärker binden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 2025 ein Rekordjahr für den ORF war. Die hohe Reichweite und die Qualität der Produktionen unterstreichen die Bedeutung der österreichischen Fiction in der Medienlandschaft. Für die Zukunft bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiterentwickeln wird. Werden Sie Teil dieser Entwicklung und entdecken Sie die Vielfalt der österreichischen Film- und Fernsehproduktionen!