Ein harmloser Ausflug in die Berge kann schnell zum lebensverändernden Albtraum werden! Immer mehr Freizeitathleten unterschätzen die Gefahren beim Skifahren und Mountainbiking und landen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.Unterschätzte Gefahren auf der PisteDr. Moritz Katzensteiner, Assistenz
Ein harmloser Ausflug in die Berge kann schnell zum lebensverändernden Albtraum werden! Immer mehr Freizeitathleten unterschätzen die Gefahren beim Skifahren und Mountainbiking und landen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Dr. Moritz Katzensteiner, Assistenzarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, warnt vor den Risiken: „Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann das Leben für immer verändern.“ Besonders betroffen sind die Strukturen rund um das Kniegelenk. „Wir sehen teils katastrophale Verletzungen“, erklärt Katzensteiner. Tibiakopf-Frakturen, komplexe Gelenkbrüche, sind schwerwiegende Folgen dieser Sportarten.
In den Sommermonaten birgt das Downhill-Fahren mit Mountainbikes ein erhebliches Verletzungspotential. Von schweren Verrenkungsbrüchen der Schulter bis zu Trümmerbrüchen des Handgelenks – die Liste der möglichen Verletzungen ist lang. Besonders gefährlich: Viele Betroffene sind junge Erwachsene oder Jugendliche, deren berufliche Zukunft auf dem Spiel steht.
Mit dem Boom der eBikes dringen immer mehr Menschen in unwegsames Gelände vor, für das sie körperlich nicht vorbereitet sind. „Sie überschätzen sich und stoßen an ihre Grenzen“, so Katzensteiner. Die Folgen sind oft Herz-Kreislauf-Probleme oder andere gesundheitliche Komplikationen, die eine Behandlung erschweren.
Obwohl die meisten Freizeitsportler jung und fit sind, ist eine vollständige Wiederherstellung der Strukturen nach einem Unfall oft nicht möglich. Der GOTS-Kongress an der Donauuniversität Krems wird diese Themen eingehend behandeln und Lösungen diskutieren.