Am 29. Dezember 2025 verkündete die durchblicker GmbH eine erneute Erhöhung der Netzentgelte für Gas in Österreich. Ab dem 1. Januar 2026 werden diese im Durchschnitt um 18,2 Prozent steigen. Diese Entwicklung ist Teil eines Trends, der seit 2024 zu beobachten ist, bei dem die Netzentgelte um insges
Am 29. Dezember 2025 verkündete die durchblicker GmbH eine erneute Erhöhung der Netzentgelte für Gas in Österreich. Ab dem 1. Januar 2026 werden diese im Durchschnitt um 18,2 Prozent steigen. Diese Entwicklung ist Teil eines Trends, der seit 2024 zu beobachten ist, bei dem die Netzentgelte um insgesamt 38 Prozent oder 137 Euro gestiegen sind. Diese Erhöhungen stellen eine erhebliche Belastung für österreichische Haushalte dar, die sich in den letzten Jahren mit steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert sehen.
Die Netzentgelte, die einen wesentlichen Teil der Energiepreise ausmachen, sind in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Diese Entgelte decken die Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung der Energieversorgungsnetze ab. In Österreich sind sie ein Viertel des Strompreises und ein Fünftel des Gaspreises. Die durchblicker GmbH, ein führendes Vergleichsportal, hat festgestellt, dass die Netzentgelte seit 2024 um 38 Prozent gestiegen sind, was eine erhebliche Belastung für die Haushalte darstellt.
Die Erhöhungen der Netzentgelte variieren stark zwischen den Bundesländern. Während burgenländische Haushalte 2026 allein für Gas-Netzentgelte 207 Euro mehr zahlen werden, sind die Mehrkosten in Niederösterreich mit 154 Euro und in Wien mit 147 Euro ebenfalls beträchtlich. Selbst in Tirol und Salzburg, wo die Steigerungen am geringsten sind, belaufen sich die Mehrkosten auf 69 bis 72 Euro.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz sind die Netzentgelte in Österreich in den letzten Jahren stärker gestiegen. Während in Deutschland die Netzentgelte ebenfalls erhöht wurden, sind die Steigerungen dort moderater ausgefallen. In der Schweiz hingegen sind die Netzentgelte relativ stabil geblieben, was teilweise auf die unterschiedliche Energiepolitik und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien zurückzuführen ist.
Die steigenden Netzentgelte führen zu höheren monatlichen Ausgaben für Haushalte. Ein durchschnittlicher Haushalt in Österreich könnte durch einen Anbieterwechsel bis zu 741 Euro jährlich einsparen. Besonders in der Steiermark ist das Einsparpotenzial mit bis zu 1.142 Euro erheblich. Der durchblicker Energieexperte Stefan Spiegelhofer betont, dass der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter der effektivste Weg ist, um die Kostensteigerungen auszugleichen.
Die Prognosen für die kommenden Jahre sind gemischt. Während die Umstellung auf erneuerbare Energien langfristig zu niedrigeren Kosten führen könnte, sind kurzfristig weitere Preissteigerungen nicht auszuschließen. Die österreichische Regierung plant Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien, was mittel- bis langfristig zu einer Entlastung der Haushalte führen könnte.
Abschließend bleibt zu hoffen, dass durch politische Maßnahmen und technologische Fortschritte die Energiekosten in Österreich stabilisiert werden können. Für die Verbraucher bleibt es wichtig, sich regelmäßig über die aktuellen Tarife zu informieren und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln, um die bestmöglichen Konditionen zu erhalten.
Weitere Informationen und detaillierte Vergleiche finden Sie auf durchblicker.at.