Wien – Ein Hauch von Abenteuer liegt in der Luft! In den vergangenen Monaten haben sich rund 900 Wiener Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise begeben. Ihr Ziel? Die vielfältige Natur Wiens und die Geheimnisse des Naturschutz-Areals Breitenlee zu erkunden. Doch was macht diesen Ort so besonders,
Wien – Ein Hauch von Abenteuer liegt in der Luft! In den vergangenen Monaten haben sich rund 900 Wiener Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise begeben. Ihr Ziel? Die vielfältige Natur Wiens und die Geheimnisse des Naturschutz-Areals Breitenlee zu erkunden. Doch was macht diesen Ort so besonders, und warum interessieren sich plötzlich so viele Kinder für die Wiener Natur? Tauchen wir ein in die faszinierende Welt der jungen Natur-Expert*innen!
Das Naturschutz-Areal Breitenlee, ein ehemaliger ÖBB-Bahnhof, wurde von der Stadt Wien angekauft und soll zu einem neuen Natura2000-Schutzgebiet aufgewertet werden. Doch was bedeutet das eigentlich? Natura2000 ist ein Netzwerk von Schutzgebieten in der Europäischen Union, das darauf abzielt, die wertvollsten und bedrohtesten Arten und Lebensräume zu erhalten. In Breitenlee tummeln sich einzigartige Arten wie der Hirschkäfer und die Wiener Schnirkelschnecke, die es zu schützen gilt.
Während die Kinder die Vielfalt der heimischen Arten bewunderten, stießen sie auch auf ein Problem: die nicht heimische Goldrute. Diese Pflanze könnte die Vielfalt der Arten und ihrer Lebensräume gefährden. Aber wie kann eine einzelne Pflanze so viel Schaden anrichten? Nun, die Goldrute ist eine invasive Art, das heißt, sie breitet sich schnell aus und verdrängt heimische Pflanzen. Dies kann zu einem Verlust der Biodiversität führen, da die heimischen Arten nicht mehr genug Platz und Ressourcen zum Überleben haben.
Die Kinder-Biodiversitäts-Konferenz, organisiert vom Kinderbüro der Universität Wien, war ein Highlight für die jungen Entdecker*innen. Hier präsentierten rund 60 Schüler*innen ihre Erkenntnisse und tauschten sich mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung aus. „Kinder haben eine sehr genaue Vorstellung davon, wie ein gutes Leben in unserer Stadt auszusehen hat – eine gesunde Umwelt und viel Natur spielen dabei eine wichtige Rolle“, betonte Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.
Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten die Schüler*innen ihre Naturschutz-Botschaften an Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Die „Sieben gute Gründe für Natur und Umweltschutz“ sind ein eindrucksvolles Zeugnis des Engagements der jungen Generation. Diese Botschaften sollen nicht nur die Politik, sondern auch die gesamte Bevölkerung Wiens inspirieren.
Michael Kienesberger, Leiter der Stadt Wien – Umweltschutz, erläuterte den Wiener Plan zur Wiederherstellung der Natur. Dieser Plan umfasst eine Vielzahl von Initiativen und Aktivitäten, die die Stadt in den kommenden Jahren umsetzen wird. Ein Herzstück davon ist das Naturschutz-Areal Breitenlee, das in Zusammenarbeit mit dem Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien entwickelt wird.
Was bringt die Zukunft für die Wiener Natur und deren Schutz? Die Stadt Wien setzt auf eine nachhaltige Entwicklung und die Förderung der Biodiversität. Durch Bewusstseinsbildung und Partizipation sollen die Bürger*innen aktiv in den Naturschutz eingebunden werden. „Diese Konferenz ist ein wichtiger Baustein in unserem Wiener Plan zur Wiederherstellung der Natur“, so Kienesberger.
Die Kinder von heute sind die Umweltschützer von morgen. Ihr Engagement und ihre Leidenschaft für die Natur sind ein starkes Signal für eine nachhaltige Zukunft. Mit Projekten wie der Kinder-Biodiversitäts-Konferenz zeigt Wien, dass es möglich ist, junge Menschen für den Umweltschutz zu begeistern und ihnen eine Stimme zu geben.
Für mehr Informationen zum Naturschutz-Areal Breitenlee besuchen Sie die offizielle Website der Stadt Wien. Das Kinderbüro der Universität Wien bietet ebenfalls spannende Einblicke in ihre Projekte und Aktivitäten auf ihrer Website.