Am 1. November 2025 wird es spannend auf ORF 2 und ORF ON: Die neue Dokumentationsreihe „Herrgottszeiten! – Johann-Philipps Klosterbesuche“ feiert Premiere. Der bekannte Historiker und Adelige Johann-Philipp Spiegelfeld nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu den geheimnisvollen und oft verborgene
Am 1. November 2025 wird es spannend auf ORF 2 und ORF ON: Die neue Dokumentationsreihe „Herrgottszeiten! – Johann-Philipps Klosterbesuche“ feiert Premiere. Der bekannte Historiker und Adelige Johann-Philipp Spiegelfeld nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu den geheimnisvollen und oft verborgenen Welten österreichischer Klöster. Diese neue Serie verspricht nicht nur historische Einblicke, sondern auch eine emotionale Achterbahnfahrt durch die Jahrhunderte.
Die erste Folge führt uns in das „Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg“ in Niederösterreich. Hier wird Spiegelfeld nicht nur die beeindruckende Architektur erkunden, sondern auch in den Alltag der Chorherren eintauchen. Doch was macht das Klosterleben so faszinierend? Es sind die Geschichten, die von Glaube, Gemeinschaft und jahrhundertealten Traditionen erzählen. Diese Mischung aus historischem Erbe und gelebtem Glauben zieht nicht nur Historiker an, sondern auch jene, die nach einem tieferen Verständnis der österreichischen Kultur und Geschichte suchen.
Die Klöster in Österreich haben eine lange und bewegte Geschichte. Sie waren nicht nur spirituelle Zentren, sondern auch Orte der Bildung und Wissenschaft. Viele der heute noch existierenden Klöster wurden im Mittelalter gegründet und haben seitdem eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft gespielt. Das Stift Herzogenburg, das in der ersten Episode im Fokus steht, wurde im 12. Jahrhundert gegründet und ist bekannt für seine barocke Architektur und seine umfangreiche Bibliothek.
Während Niederösterreich mit seinen zahlreichen Klöstern eine Hochburg des klösterlichen Lebens ist, gibt es auch in anderen Bundesländern bemerkenswerte Klöster. In der Steiermark beispielsweise findet man das Stift Admont, das für seine beeindruckende Bibliothek bekannt ist. In Oberösterreich zieht das Stift St. Florian viele Besucher an, nicht zuletzt wegen seiner Verbindung zu Anton Bruckner, der dort als Organist tätig war. Diese Klöster sind nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle und touristische Anziehungspunkte.
Aber was bedeutet das alles für den normalen Bürger? Klöster sind heute mehr als nur Orte des Gebets. Sie bieten Rückzugsorte für gestresste Stadtbewohner, sind Zentren kultureller Veranstaltungen und tragen zur regionalen Wirtschaft bei, indem sie Touristen anziehen. Viele Klöster bieten auch Bildungsprogramme und Workshops an, die von der Kunst des Ikonenmalens bis hin zur Herstellung von Kräutermedizin reichen. Ein Besuch in einem Kloster kann eine spirituelle Erneuerung bieten oder einfach eine Gelegenheit, dem hektischen Alltag zu entfliehen.
Ein Experte für klösterliche Geschichte betont: „Klöster waren schon immer Orte der Innovation und des Wissensaustauschs. Sie haben wesentlich zur Entwicklung der europäischen Kultur beigetragen.“ Ein anderer Experte fügt hinzu: „Die heutige Bedeutung der Klöster liegt in ihrer Fähigkeit, Tradition und Moderne zu verbinden. Sie sind Orte der Stille in einer lauten Welt.“
Laut einer aktuellen Studie besuchen jährlich über 1 Million Menschen österreichische Klöster. Ein Großteil davon sind Touristen, die die kulturellen und historischen Angebote der Klöster nutzen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Besuche ist nicht zu unterschätzen. Sie tragen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft bei und schaffen Arbeitsplätze in den Bereichen Tourismus und Gastgewerbe.
Die Zukunft der Klöster in Österreich sieht vielversprechend aus. Mit der zunehmenden Suche nach authentischen Erlebnissen und spiritueller Erneuerung könnten Klöster eine noch größere Rolle im Tourismus spielen. Die Kombination aus Geschichte, Kultur und Spiritualität macht sie zu einzigartigen Reisezielen. Auch die Dokumentationsreihe „Herrgottszeiten!“ könnte dazu beitragen, das Interesse an Klöstern weiter zu steigern und sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Die Beziehung zwischen Kirche und Staat in Österreich ist historisch gewachsen und komplex. Während Klöster in der Vergangenheit oft eine politische Rolle spielten, sind sie heute weitgehend unabhängig. Dennoch gibt es staatliche Unterstützung in Form von Subventionen für die Erhaltung historischer Bauten. Diese Unterstützung ist entscheidend, um das kulturelle Erbe der Klöster zu bewahren und sie für zukünftige Generationen zu erhalten.
Die Premiere der neuen ORF-Doku fällt in eine Zeit, in der das Interesse an Geschichte und Kultur wächst. Die Serie bietet eine willkommene Gelegenheit, mehr über das reiche Erbe Österreichs zu erfahren und die Bedeutung der Klöster in der heutigen Gesellschaft zu verstehen. Mit der Ausstrahlung am 1. November 2025 wird die Serie sicherlich viele Zuschauer anziehen und das Bewusstsein für die kulturellen Schätze Österreichs schärfen.
Für weitere Informationen zur Serie besuchen Sie bitte die offizielle Pressemitteilung.