Pressekonferenz zeigt erfolgreiche Beispiele kommunaler Zusammenarbeit
Der Österreichische Gemeindebund präsentiert am 24. Februar erfolgreiche Kooperationsmodelle als Alternative zu Gemeindezusammenlegungen.
Der Österreichische Gemeindebund lädt am Dienstag, 24. Februar 2026, zu einer Pressekonferenz ein, um erfolgreiche Kooperationsmodelle zwischen österreichischen Gemeinden zu präsentieren. Die Veranstaltung findet um 10 Uhr im Café Stein in der Währingerstraße 6-8 im 9. Wiener Gemeindebezirk statt.
Immer wieder wird in der österreichischen Kommunalpolitik die Diskussion über Gemeindezusammenlegungen geführt. Der Österreichische Gemeindebund positioniert sich jedoch klar gegen zwangsweise Fusionen von Gemeinden. Die Begründung ist einleuchtend: Aus zwei finanzschwachen Gemeinden entsteht durch eine Zusammenlegung noch lange keine finanzstarke Gemeinde.
Stattdessen setzt die Interessenvertretung der österreichischen Gemeinden auf verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Diese Strategie verspricht konkrete finanzielle Vorteile bei gleichzeitiger Wahrung der kommunalen Autonomie.
Der Gemeindebund betont die wichtige Rolle der Gemeinden als "demokratiepolitische Nahversorger" im Land. Sie organisieren das Zusammenleben der Menschen "von der sprichwörtlichen Wiege bis zur Bahre" und bilden damit das Fundament des österreichischen Staatswesens.
Diese Nähe zu den Bürgern und die direkte Verantwortung für deren tägliche Bedürfnisse machen die Gemeinden zu unverzichtbaren Bausteinen der österreichischen Demokratie. Eine Zwangsfusion würde diese Bürgernähe gefährden, ohne die erhofften finanziellen Vorteile zu bringen.
Um die Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit zu verdeutlichen, werden bei der Pressekonferenz zwei konkrete Erfolgsbeispiele vorgestellt. Diese sollen zeigen, wie Gemeinden durch kluge Kooperationen erhebliche Kosteneinsparungen erzielen können, ohne ihre Eigenständigkeit aufgeben zu müssen.
Als Gesprächspartner stehen drei ausgewiesene Experten der kommunalen Zusammenarbeit zur Verfügung:
Die beiden präsentierten Kooperationsmodelle aus den Bezirken Amstetten und Melk zeigen konkret auf, wie Gemeinden in den Bereichen Umweltschutz und Abgabeneinhebung erfolgreich zusammenarbeiten. Diese Verbände ermöglichen es den beteiligten Gemeinden, Synergien zu nutzen und Kosten zu senken, ohne ihre kommunale Identität zu verlieren.
Der GDA Amstetten und der GVU Melk stehen stellvertretend für zahlreiche ähnliche Initiativen in ganz Österreich, die beweisen, dass Kooperation der bessere Weg ist als Zwangsfusion.
Die Kooperationsmodelle zeigen, dass kleine Gemeinden durch die Bündelung bestimmter Aufgaben professioneller und kostengünstiger arbeiten können. Speziell in technischen Bereichen wie der Abfallwirtschaft oder bei komplexen Verwaltungsaufgaben können durch gemeinsame Strukturen Fachkompetenz aufgebaut und Ressourcen optimal genutzt werden.
Diese Form der Zusammenarbeit erhält die lokale Demokratie und Bürgernähe, während gleichzeitig die Effizienz gesteigert wird. Ein Modell, das sich in der Praxis bewährt hat und auch für andere Gemeinden als Vorbild dienen kann.
Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich für die Pressekonferenz unter der E-Mail-Adresse [email protected] anzumelden. Die Veranstaltung verspricht konkrete Einblicke in erfolgreiche Kooperationsmodelle und praktische Alternativen zur oft diskutierten Gemeindezusammenlegung.
Der Österreichische Gemeindebund nutzt diese Pressekonferenz, um eine sachliche Debatte über die Zukunft der österreichischen Gemeindelandschaft zu führen und bewährte Lösungen aus der Praxis zu präsentieren.