Die österreichische Hotellerie hat einen neuen Anführer, und sein Name ist Georg Imlauer. Am Freitag, dem 13. Juni 2025, wurde er einstimmig zum Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gewählt. Diese Wahl könnte eine neue Ära für die Branche einläuten, die von r
Die österreichische Hotellerie hat einen neuen Anführer, und sein Name ist Georg Imlauer. Am Freitag, dem 13. Juni 2025, wurde er einstimmig zum Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gewählt. Diese Wahl könnte eine neue Ära für die Branche einläuten, die von rund 20.000 Beherbergungsbetrieben getragen wird. Aber wer ist dieser Mann, der nun an der Spitze steht, und was bedeutet seine Wahl für die Zukunft der Hotellerie in Österreich?
Georg Imlauer ist kein Unbekannter in der Welt des Tourismus. Der Salzburger Unternehmer hat sich mit seinen sieben Hotels, drei Restaurants und einem erfolgreichen Cateringbetrieb einen Namen gemacht. Doch sein Aufstieg war alles andere als vorhersehbar. Geboren als jüngstes von neun Kindern eines Saalfeldener Landwirtes, begann er seine Karriere als Koch- und Servicelehrling. Diese Anfänge haben ihn geprägt und seinem Verständnis von Gastfreundschaft eine besondere Tiefe verliehen.
„Gastfreundschaft ist kein Geschäft, sondern eine Berufung“, betont Imlauer immer wieder. Diese Einstellung hat ihm nicht nur in der Branche Respekt eingebracht, sondern auch den Grundstein für seine heutige Position gelegt. Vom Lehrling zum Hotelbesitzer – Imlauers Karriereweg ist ein Paradebeispiel für gelebte Aufstiegschancen in der Hotellerie.
Mit seiner Wahl zum Obmann des Fachverbandes tritt Imlauer in die Fußstapfen von Johann Spreitzhofer, der in den vergangenen drei Jahren die Geschicke des Verbandes lenkte. Doch Imlauer bringt seinen eigenen Führungsstil und seine Visionen mit. „Österreich lebt vom Tourismus – und die Hotellerie lebt von Mitarbeiter:innen und Unternehmer:innen, die täglich ihr Bestes geben. Diese Menschen verdienen eine starke Stimme und konsequente Interessenvertretung – dafür stehe ich“, erklärt Imlauer.
Sein Fokus liegt auf praxisnahen Lösungen, Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor und der gezielten Unterstützung der nächsten Generation von Gastgeber:innen. Besonders am Herzen liegt ihm die Ausbildung. „Eine gute Ausbildung darf kein Kostenfaktor sein – sie ist unser stärkstes Investment“, betont er. Mit der Gründung der Tourismusakademie Salzburg hat er bereits ein starkes Zeichen gesetzt.
Die Hotellerie steht vor zahlreichen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel, steigende Betriebskosten und der wachsende Bedarf an nachhaltigen Praktiken sind nur einige der Themen, mit denen sich die Branche auseinandersetzen muss. Doch Imlauer sieht in diesen Herausforderungen auch Chancen. „Ich sehe mich als Interessenvertreter aus der Praxis für die Praxis. Lösungen nicht nur andenken, sondern auch umsetzen, das ist meine Stärke, die ich für die Branche einsetzen werde.“
Historisch gesehen hat die Hotellerie in Österreich immer eine zentrale Rolle gespielt. Seit den frühen Tagen des Alpentourismus hat sie sich zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige entwickelt. Die COVID-19-Pandemie hat jedoch gezeigt, wie verletzlich die Branche ist. Die Auswirkungen waren verheerend, aber sie haben auch den Weg für Innovationen und neue Ansätze geebnet.
In den verschiedenen Bundesländern Österreichs gibt es unterschiedliche Schwerpunkte in der Hotellerie. Während Tirol und Salzburg stark vom Wintertourismus geprägt sind, spielt in Wien der Städtetourismus eine größere Rolle. Diese Unterschiede erfordern maßgeschneiderte Lösungen, die Imlauer in seiner neuen Position entwickeln möchte.
Ein Experte aus der Branche kommentiert: „Mit Imlauer an der Spitze könnte die Hotellerie in Österreich neue Wege gehen. Seine Erfahrung und sein Pragmatismus sind genau das, was die Branche jetzt braucht.“
Für die Bürger bedeutet die Wahl von Imlauer vor allem Stabilität und Innovation in der Tourismusbranche. Die Hotellerie ist ein bedeutender Arbeitgeber, und Veränderungen in dieser Branche können weitreichende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Imlauers Engagement für Ausbildung und Nachhaltigkeit könnte langfristig nicht nur die Qualität der Dienstleistung verbessern, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen.
Ein weiterer Effekt könnte die Stärkung des ländlichen Raumes sein, denn viele Hotelbetriebe sind in strukturschwachen Regionen angesiedelt. Durch gezielte Investitionen und Förderung könnte Imlauer dazu beitragen, diese Regionen wirtschaftlich zu beleben.
Die Zukunft der Hotellerie in Österreich hängt von vielen Faktoren ab, aber mit Georg Imlauer an der Spitze des Fachverbandes sind die Weichen für einen positiven Kurs gestellt. Seine Erfahrungen und Visionen könnten die Branche transformieren und sie auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorbereiten.
Die nächsten Schritte werden entscheidend sein. Imlauer plant, eng mit den Mitgliedern des Fachverbandsausschusses zusammenzuarbeiten, um praxisnahe und zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln. Die Branche wird genau beobachten, wie sich diese neue Führung auswirkt und welche Veränderungen umgesetzt werden.
Für weitere Informationen zur Wahl und zu den Plänen von Georg Imlauer können Interessierte die Website des Fachverbandes unter www.hotelverband.at besuchen.