Pünktlich zum Osterferienbeginn schlägt die Gewerkschaft vida Alarm: Bahnbeschäftigte sollen bei eventuellen Verspätungen oder anderen Ereignissen mit Respekt behandelt werden, und es wird an Reisende appelliert, Ruhe zu bewahren.
Pünktlich zum Osterferienbeginn schlägt die Gewerkschaft vida Alarm: Sie bittet Reisende, bei Verspätungen oder überfüllten Zügen Ruhe zu bewahren und dem Bahnpersonal mit Respekt zu begegnen.
Die Gewerkschaft vida appelliert eindringlich an alle Reisenden, bei Verspätungen oder überfüllten Zügen Ruhe zu bewahren und dem Bahnpersonal mit dem nötigen Respekt zu begegnen. "Hohe Auslastung und volle Züge dürfen nicht auf dem Rücken jener ausgetragen werden, die täglich für einen sicheren Betrieb sorgen", betont Yvonne Rychly, Schirmherrin des Projekts "Tatort Arbeitsplatz" der Gewerkschaft vida.
Besonders in Ferienzeiten stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter besonderem Druck. "Sie tragen nicht die Verantwortung für zu hohe Auslastungen oder Verspätungen, müssen aber die Situation im Zug bewältigen", so Rychly.
Die Empfehlung, Sitzplätze vorab zu reservieren, zeige aus Sicht der Gewerkschaft vida, dass auch das erweiterte Angebot an seine Grenzen stoßen könne. Die damit verbundenen operativen Herausforderungen würden aber letztlich vom Zugpersonal getragen, so die vida-Gewerkschafterin.
"Respektloses Verhalten und Übergriffe sind nicht hinnehmbar", bekräftigt Rychly. Das Übereinkommen Nr. 190 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verpflichte dazu, Beschäftigte wirksam vor Gewalt und Belästigung zu schützen.
Die Gewerkschaft vida erwartet Verbesserungen und eine konsequente Maßnahmenumsetzung vom neuen vereinbarten 10-Punkte-Plan zum Schutz der Beschäftigten, so Rychly.
Die Gewerkschaft richtet einen klaren Appell an die Bahnunternehmen: Insbesondere in stark belasteten Reisezeiten solle für ausreichend Personal in den Zügen und Bahnhöfen sowie auf den Bahnsteigen gesorgt werden.
Mehr zur Initiative: www.tatortarbeitsplatz.at