Am Abend des 22. September 2025 verwandelte sich das Vienna Airport Conference & Innovation Center in einen pulsierenden Treffpunkt der niederösterreichischen Musikszene. Über 600 Musikerinnen und Musiker, Agenturen, Managements und Produzenten kamen zusammen, um sich zu vernetzen, auszutauschen
Am Abend des 22. September 2025 verwandelte sich das Vienna Airport Conference & Innovation Center in einen pulsierenden Treffpunkt der niederösterreichischen Musikszene. Über 600 Musikerinnen und Musiker, Agenturen, Managements und Produzenten kamen zusammen, um sich zu vernetzen, auszutauschen und die Zukunft der Musik in Niederösterreich zu gestalten. Diese Veranstaltung, die bereits zum zweiten Mal von der Kultur.Region.Niederösterreich organisiert wurde, bot eine Bühne für aufstrebende Talente und etablierte Künstler gleichermaßen.
Unter den prominenten Gästen befand sich auch die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die mit ihrer Initiative „Live ist Live“ die Bedeutung von Live-Konzerten betonte. „Live-Konzerte sind unersetzbar – sie können weder durch KI noch durch digitale Technik ersetzt werden“, erklärte Mikl-Leitner. Sie hob die einzigartige Interaktion und Emotion hervor, die nur bei Live-Auftritten zwischen Künstlern und Publikum entstehen kann. In einer Welt, die zunehmend digitalisiert und vernetzt ist, gehen viele zwischenmenschliche Beziehungen verloren. Musik, so Mikl-Leitner, hat jedoch die Kraft, Brücken zu bauen und Menschen wieder näher zusammenzubringen.
Die Landeshauptfrau betonte, dass Musik in Niederösterreich allgegenwärtig sei. „Egal ob bei einem Dorffest, in Lokalen, Bühnenwirtshäusern oder auf den großen Bühnen – Musikerinnen und Musiker sind überall bei uns“, sagte sie stolz. Mit über 63.000 Musikschülerinnen und -schülern in diesem Jahr hat Niederösterreich eine Rekordzahl erreicht. Diese jungen Talente werden durch ein umfangreiches Budget gefördert, das in die Musikakademien und Musikschulen des Landes investiert wird. Diese Einrichtungen sind Kaderschmieden für die Künstlerinnen und Künstler von morgen.
Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, zeigte sich begeistert über die hohe Teilnehmerzahl und betonte die Bedeutung der Kultur für die Region. „Kultur braucht Region und die Regionen brauchen die Kultur“, sagte er. Der mittlerweile vierte Liedermacherinnen- und Liedermacher-Wettbewerb, der unter dem Titel „Mein Lied für ... die Kinder dieser Welt“ steht, wurde ebenfalls angekündigt. Dieser Wettbewerb richtet sich an Liedermacherinnen und Liedermacher in und aus Niederösterreich, mit einem Einsendeschluss am 15. Jänner 2026.
Der Abend bot auch musikalische Highlights: Auf der Bühne standen bekannte Größen der niederösterreichischen Musikszene. Stimmexpertin und Vocal Coach Monika Ballwein, Sängerin Birgit Denk, Musical-Mimin Anna Rosa Döller, Künstlerin OSKA, Singer-Songwriterin Mira Lu Kovacs und Sängerin Astrid Wirtenberger begeisterten das Publikum. Begleitet wurden sie von Musikern wie Erich Buchebner, Daniel Fellner, Florian Holoubek und Ursula Reicher.
Ein besonderes Highlight war die Premiere des Musikvideos „fahrtwind“ von Sängerin Chiara Alina. Auch die „Black Rockodiles“, eine Band der Musikschule Ybbsfeld, präsentierten ihr Können und erhielten viel Applaus.
In einer Zeit, in der digitale Musikplattformen und künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie wir Musik konsumieren, revolutionieren, bleibt die Bedeutung von Live-Musik ungebrochen. Live-Konzerte bieten nicht nur eine Plattform für Künstler, um ihre Musik vor einem Publikum zu präsentieren, sondern schaffen auch unvergessliche Erlebnisse und emotionale Verbindungen. Diese Aspekte können durch digitale Medien nicht vollständig ersetzt werden.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich hat Niederösterreich eine besonders lebendige Musikszene. Während Wien als Hauptstadt mit einer Vielzahl von Konzerten und Veranstaltungen auftrumpft, hat Niederösterreich durch seine regionalen Initiativen und die Förderung junger Talente einen einzigartigen Beitrag zur österreichischen Musikkultur geleistet. Ähnliche Bemühungen sind auch in der Steiermark und Oberösterreich zu beobachten, wo regionale Musikfestivals und Wettbewerbe die lokale Musikszene unterstützen.
Für die Bürgerinnen und Bürger Niederösterreichs bedeutet die Unterstützung der Musikszene nicht nur ein reichhaltiges kulturelles Angebot, sondern auch wirtschaftliche Vorteile. Veranstaltungen wie das Treffen der Musikerinnen und Musiker am Flughafen Wien-Schwechat ziehen Besucher an, fördern den Tourismus und stärken die lokale Wirtschaft. Darüber hinaus bieten die Musikschulen und Akademien jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Talente zu entwickeln und möglicherweise eine Karriere in der Musikbranche zu starten.
Die Zukunft der Musik in Niederösterreich sieht vielversprechend aus. Mit der kontinuierlichen Unterstützung durch die Landesregierung und Initiativen wie „Live ist Live“ wird die Region weiterhin als Zentrum der Musikkultur in Österreich erstrahlen. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die digitale Transformation und die traditionellen Werte der Live-Musik miteinander verbinden lassen, um ein harmonisches und zukunftsorientiertes Musikumfeld zu schaffen.
Die Veranstaltung am 22. September 2025 war ein klares Zeichen dafür, dass Niederösterreich seine Rolle als führende Kulturlandschaft in Österreich ernst nimmt und sich für die Förderung der Musik und der Künstlerinnen und Künstler einsetzt.