250.000 Menschen nutzen täglich die Bahnstrecke zwischen Wien Praterstern und Hauptbahnhof – eine der wichtigsten Verkehrsadern Österreichs. Wenn diese Stammstrecke gesperrt wird, droht laut den Gr
250.000 Menschen nutzen täglich die Bahnstrecke zwischen Wien Praterstern und Hauptbahnhof. Wenn diese Stammstrecke gesperrt wird, droht laut den Grünen im niederösterreichischen Landtag ein Verkehrschaos in der Bundeshauptstadt. Am Donnerstag bringen sie deshalb einen Antrag ein, der bessere Lösungen für niederösterreichische Pendlerinnen und Pendler fordert.
Georg Ecker warnt vor den Folgen der geplanten Stammstrecken-Sperre: „Derzeit ist geplant, dass sich 250.000 Menschen, die täglich dort unterwegs sind, im Wesentlichen auf wenige U-Bahnen und Straßenbahn-Linien verteilen sollen. Das wird alleine nicht funktionieren und im Chaos in den Stationen und Zügen enden.“ Die Grünen fordern daher ein Ersatzbussystem, das bereits in Niederösterreich ansetzt und die Pendler ohne Zwischenstopps zu den wichtigsten Wiener Knotenbahnhöfen bringen soll.
Parallel zum Landtagsantrag hat Ecker eine Online-Petition unter https://pendeln-in-noe.at gestartet. Das Ziel: Genügend öffentlichen Druck aufzubauen, damit Landes- und Bundespolitik ein effizientes Ersatzangebot schaffen. Die Petition richtet sich speziell an Pendlerinnen und Pendler aus Niederösterreich, die täglich auf die Stammstrecke angewiesen sind.
Ecker schlägt vor, dass Busse bereits in niederösterreichischen Gemeinden Pendler aufgreifen und sie ohne Zwischenstopps zu den wichtigsten Wiener Bahnhöfen bringen. Damit soll ein nutzbares Zusatzangebot für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher geschaffen werden, das zusätzlich die U-Bahnen und auch die Straßen in und rund um Wien entlasten kann.