Shopping-Kampagnen ohne Google Shopping sind möglich ... und sind günstig!
Zuerst aber ein bißchen Geschichte: 2017 hat Google den Prozess gegen EU-Kommission wegen unlauteren Wettbewerbs verloren und war gezwungen, es allen Preisvergleichsportalen zu erlauben, die Produktanzeigen auf allgemeinen Suchergebnissen zu platzieren. Preisvergleichsportale nennt man auch CSS (vom Comparison Shopping Service (wie man Preisvergleichsportale in der Englischen Sprache nennt)).
Das bedeutet, dass wenn ich ein Betreiber von einem Preisvergleichsportal (CSS) bin, kann ich auch selbst Produktanzeigen schalten. Ich brauche keine Google Shopping.
Übrigens: Google Shopping ist auch ein Preisvergleichsportal (CSS)
Was verändert sich bei den Anzeigen?
Das sind alle nur gute Änderungen und Vorteile, nicht wahr?!..
Ja, kein Problem. Man kann sich sogar vom guten alten Google Shopping nicht verabschieden, wenn man möchte: also die Produktanzeigen mithilfe von Google Shopping und mithilfe von anderen Preisvergleichsportalen schalten. Die Anzeigen für dasselbe Angebot werden nicht wiederholt.
"Wenn also zwei Preisvergleichsportale im Namen desselben Händlers Gebote abgeben, wird das erfolgreiche Gebot und der Preis, der von dem erfolgreichen Preisvergleichsportal gezahlt wird, so behandelt, als wären diese Gebote von ein und demselben Preisvergleichsportal platziert worden", so Google Merchant Center-Hilfe
Nichts außer Merchant ID: jedes Preisvergleichsportal (CSS) hat ein eigenes Mehrfachkundenkonto im Merchant Center.
Die Variante, die man bevorzugt, liegt an jedem Händler oder jeder Marketingagentur. Aber es lohnt sich, zu einem CSS-Betreiber zu werden auf jeden Fall!
Ach, fast vergessen: wenn ich ein Betreiber von einem Preisvergleichsportal (CSS) bin, dann kann ich auch verdienen. CSS-Partner verdienen doch ganz gut, stimmt das?
NB Google CSS-Programm ist nur im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz gültig