Österreich steht vor einem spannenden Jahr im Bereich der Ernährung. Am 29. Dezember 2025 hat der Online-Supermarkt Gurkerl in einer Pressemitteilung fünf Food-Trends vorgestellt, die das Jahr 2026 prägen werden. Diese Trends sind nicht nur für die österreichischen Konsument:innen relevant, sondern
Österreich steht vor einem spannenden Jahr im Bereich der Ernährung. Am 29. Dezember 2025 hat der Online-Supermarkt Gurkerl in einer Pressemitteilung fünf Food-Trends vorgestellt, die das Jahr 2026 prägen werden. Diese Trends sind nicht nur für die österreichischen Konsument:innen relevant, sondern spiegeln auch globale Entwicklungen wider. Besonders in Wien, wo Gurkerl seinen Hauptsitz hat, sind diese Trends bereits deutlich spürbar.
Der erste Trend, der sich für 2026 abzeichnet, ist die verstärkte Fokussierung auf Longevity, Wellbeing und Gesundheit. Diese Begriffe beschreiben eine Lebensweise, die darauf abzielt, durch gesunde Ernährung und Lebensgewohnheiten das Wohlbefinden zu steigern und die Lebensdauer zu verlängern. In Österreich ist dieser Trend besonders durch die steigende Nachfrage nach Superfoods wie Chia und Spirulina sichtbar. Diese Lebensmittel sind bekannt für ihre hohen Nährstoffgehalte und werden von vielen als Wunderwaffen für die Gesundheit angesehen.
Historisch betrachtet hat die Bedeutung von Ernährung für die Gesundheit in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. In den 1980er Jahren begann die Fitnesswelle, die den Grundstein für die heutige Gesundheitsbewegung legte. In Österreich hat sich dieser Trend kontinuierlich entwickelt, wobei immer mehr Menschen auf eine ausgewogene Ernährung achten.
Ähnliche Entwicklungen sind auch in Deutschland und der Schweiz zu beobachten. In beiden Ländern ist die Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln stark gestiegen. Während in Deutschland der Fokus oft auf regionale und biologische Produkte gelegt wird, setzt die Schweiz verstärkt auf Innovationen im Bereich der funktionalen Lebensmittel.
Ein weiterer bedeutender Trend ist der Aufstieg alkoholfreier Getränke. In Österreich, wo der Weinkonsum traditionell hoch ist, ist dieser Trend besonders bemerkenswert. Die Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen ist im Vergleich zum Vorjahr um 40% gestiegen. Diese Entwicklung zeigt, dass immer mehr Menschen bewusste Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen.
Alkoholfreie Getränke sind nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Ländern auf dem Vormarsch. In Deutschland beispielsweise sind alkoholfreie Biere und Weine bereits weit verbreitet. In der Schweiz wird dieser Trend durch eine Vielzahl von innovativen alkoholfreien Getränken ergänzt.
Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Alltag ist ein weiterer Trend, der 2026 an Bedeutung gewinnen wird. Gurkerl plant, eine KI-basierte Einkaufsassistenz zu entwickeln, die Konsument:innen bei der Erstellung von Einkaufslisten und Speiseplänen unterstützt. Diese Technologie soll den Alltag erleichtern und die Planung von Mahlzeiten effizienter gestalten.
Der Einsatz von KI in der Küche ist nicht neu. Bereits in den letzten Jahren haben viele Haushalte begonnen, smarte Küchengeräte zu nutzen, die den Kochprozess vereinfachen. In Österreich könnte diese Entwicklung dazu führen, dass mehr Menschen gesunde und ausgewogene Mahlzeiten zubereiten.
Social Media bleibt auch 2026 ein wichtiger Einflussfaktor auf die Konsumgewohnheiten. Virale Food-Trends, die auf Plattformen wie TikTok und Instagram entstehen, beeinflussen zunehmend die Einkaufskörbe der Österreicher:innen. Diese Trends bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch Inspiration für neue kulinarische Erlebnisse.
In den letzten Jahren haben virale Trends wie die Dubai-Schokolade oder die Fruit Cakes von Cedric Grolet auch in Österreich für Aufsehen gesorgt. Diese Trends zeigen, wie schnell sich neue Produkte durch soziale Medien verbreiten können.
Der letzte Trend, den Gurkerl für 2026 identifiziert hat, ist die verstärkte Nutzung von Eigenmarken. In Zeiten steigender Preise und Inflation suchen Konsument:innen nach preiswerten Alternativen, ohne dabei auf Qualität verzichten zu wollen. Eigenmarken bieten hier eine attraktive Lösung.
In Österreich haben Eigenmarken in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Große Supermarktketten wie Billa und Spar haben ihre Eigenmarkensortimente deutlich erweitert. Diese Entwicklung zeigt, dass Konsument:innen zunehmend auf preiswerte, aber qualitativ hochwertige Produkte setzen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Food-Trends für 2026 in Österreich vielfältig sind und sowohl lokale als auch globale Entwicklungen widerspiegeln. Die steigende Bedeutung von Gesundheit und Wellbeing, die Integration von Technologie in den Alltag und die Macht der sozialen Medien sind nur einige der Faktoren, die das Konsumverhalten in den kommenden Jahren prägen werden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Trends weiterentwickeln und welche neuen Entwicklungen das Jahr 2026 noch mit sich bringen wird.
Für weitere Informationen zu diesen Trends und deren Auswirkungen auf den österreichischen Markt, besuchen Sie die Pressemitteilung von Gurkerl.