Am 27. Oktober 2025 erreichte uns die traurige Nachricht: Heinz Nußbaumer, eine Ikone der österreichischen Medienlandschaft, ist verstorben. Sein Name steht für Jahrzehnte journalistischer Exzellenz und Integrität. In einer Pressemitteilung des ÖVP-Parlamentsklubs würdigte Nico Marchetti, ÖVP-Medien
Am 27. Oktober 2025 erreichte uns die traurige Nachricht: Heinz Nußbaumer, eine Ikone der österreichischen Medienlandschaft, ist verstorben. Sein Name steht für Jahrzehnte journalistischer Exzellenz und Integrität. In einer Pressemitteilung des ÖVP-Parlamentsklubs würdigte Nico Marchetti, ÖVP-Mediensprecher und Generalsekretär der Volkspartei, Nußbaumers beispielloses Wirken. Marchetti betonte, wie sehr Nußbaumer die rot-weiß-rote Medienlandschaft geprägt hat. Aber wer war dieser Mann, dessen Verlust so viele Menschen bewegt?
Heinz Nußbaumer begann seine beeindruckende Karriere in den 1960er-Jahren als Pressereferent im Büro des damaligen Salzburger Landeshauptmanns Josef Klaus. Klaus, der später Bundeskanzler und ÖVP-Bundesparteiobmann wurde, erkannte früh das Talent des jungen Nußbaumer. Diese frühe Phase seiner Karriere legte den Grundstein für eine beispiellose Laufbahn in der Medienbranche.
Nußbaumer war nicht nur ein herausragender Journalist, sondern auch ein begnadeter Redakteur. Als Leiter der Außenpolitik-Redaktion des „Kurier“ prägte er über Jahre hinweg die Berichterstattung des renommierten Blattes. Seine Analysen und Berichte waren nicht nur informativ, sondern auch wegweisend für die österreichische Außenpolitik-Berichterstattung. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, was seine Bedeutung in der Medienwelt weiter untermauerte.
Doch Nußbaumers Einfluss beschränkte sich nicht nur auf den „Kurier“. Er war auch Sprecher der Bundespräsidenten Kurt Waldheim und Thomas Klestil. Diese Positionen unterstrichen seine Fähigkeit, komplexe politische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und das Vertrauen der höchsten politischen Ämter zu gewinnen. Als Herausgeber der Wochenzeitung „Die Furche“ setzte er neue Maßstäbe in der österreichischen Medienlandschaft.
Auch beim ORF hinterließ Nußbaumer seine Spuren. In der Diskussionssendung „philosophicum“ und bei „kreuz und quer“ begeisterte er das Publikum mit seiner Fähigkeit, komplexe Themen verständlich und interessant zu präsentieren. Diese Sendungen sind bis heute ein fester Bestandteil des ORF-Programms und zeugen von Nußbaumers nachhaltigem Einfluss.
Die 1960er-Jahre waren eine bewegte Zeit, sowohl politisch als auch gesellschaftlich. In dieser Epoche begann Heinz Nußbaumer seine Karriere, die ihn zu einem der einflussreichsten Journalisten Österreichs machen sollte. Die politischen Umwälzungen und gesellschaftlichen Veränderungen dieser Dekade prägten auch seine Arbeit und seine Sicht auf die Welt.
In der österreichischen Medienlandschaft gibt es nur wenige Persönlichkeiten, die einen ähnlich nachhaltigen Einfluss hatten wie Heinz Nußbaumer. Während in Wien die großen Medienhäuser dominiert werden, gibt es in anderen Bundesländern ebenfalls herausragende Medienpersönlichkeiten. Doch nur wenige erreichten die nationale und internationale Anerkennung, die Nußbaumer zuteilwurde.
Für viele Österreicher war Heinz Nußbaumer eine vertraute Stimme und ein verlässlicher Berichterstatter. Seine Analysen und Kommentare halfen den Menschen, die komplexen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen besser zu verstehen. In einer Zeit, in der Fake News und Desinformation zunehmend ein Problem darstellen, war Nußbaumer ein Leuchtturm der Wahrheit und der Integrität.
Ein fiktiver Experte kommentiert: „Nußbaumers Verlust hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird. Seine Fähigkeit, die Dinge beim Namen zu nennen und gleichzeitig die nötige Sensibilität zu bewahren, war einzigartig.“
Der Verlust von Heinz Nußbaumer wird zweifellos Auswirkungen auf die österreichische Medienlandschaft haben. Viele junge Journalisten sehen in ihm ein Vorbild und werden versuchen, in seine Fußstapfen zu treten. Doch seine einzigartige Kombination aus Fachwissen, Integrität und Charisma wird schwer zu ersetzen sein.
Die ÖVP und andere politische Parteien werden auch weiterhin auf die Expertise und das Urteilsvermögen von Journalisten angewiesen sein, die wie Nußbaumer in der Lage sind, komplexe Themen verständlich zu machen und die Öffentlichkeit umfassend zu informieren.
In Österreich sind die Medien eng mit der Politik verflochten. Journalisten wie Heinz Nußbaumer spielten eine entscheidende Rolle dabei, die Politik transparent und nachvollziehbar zu machen. Seine Arbeit als Sprecher der Bundespräsidenten zeigt, wie wichtig das Vertrauen zwischen Medien und Politik ist.
Die Pressemitteilung des ÖVP-Parlamentsklubs unterstreicht die enge Verbindung zwischen Nußbaumer und der politischen Elite des Landes. Sein Tod wird nicht nur in der Medienwelt, sondern auch in der politischen Landschaft Österreichs eine Lücke hinterlassen.
Die vollständige Pressemitteilung der ÖVP kann hier nachgelesen werden.