Es war ein Abend voller Emotionen und Anerkennung, als das Österreichische Rote Kreuz am 17. September 2025 im Wiener Haus der Musik den renommierten Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung verlieh. Vier herausragende Persönlichkeiten und ein Unternehmen wurden für ihr außergewöhnliches Engage
Es war ein Abend voller Emotionen und Anerkennung, als das Österreichische Rote Kreuz am 17. September 2025 im Wiener Haus der Musik den renommierten Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung verlieh. Vier herausragende Persönlichkeiten und ein Unternehmen wurden für ihr außergewöhnliches Engagement im Dienste der Menschlichkeit geehrt. Die Preisträger Nina Horaczek, Christian Jänsch, Alexander Kmentt und der Pflasterhersteller Hansaplast wurden für ihre unermüdliche Arbeit ausgezeichnet, die das Leben vieler Menschen positiv beeinflusst hat.
Der Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung wurde 1993 ins Leben gerufen, um jene zu ehren, die sich in besonderem Maße für humanitäre Belange einsetzen. Benannt ist der Preis nach Heinrich Treichl, einem ehemaligen Präsidenten des Roten Kreuzes und bekannten Banker, dessen Erbe der Gesellschaft bis heute als Inspiration dient. Die Auszeichnung würdigt sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, die durch ihre Taten Hoffnung und Unterstützung in einer oft von Krisen geplagten Welt bieten.
Nina Horaczek: Die Chefreporterin der Wochenzeitung Falter ist bekannt für ihre tiefgehenden Recherchen zu den Themen Rechtsextremismus, Asyl und Migration. Mit ihrer klaren und fundierten Berichterstattung hat sie maßgeblich zur politischen Aufklärung und gesellschaftlichen Debatte beigetragen. Ihre Arbeit wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist ein leuchtendes Beispiel für journalistische Integrität.
Christian Jänsch: Als Redakteur der ORF-Sendung „Zeit im Bild“ hat Jänsch sich einen Namen gemacht, indem er regelmäßig über die humanitäre Arbeit des Roten Kreuzes berichtet. Seine Themenschwerpunkte reichen von humanitärer Hilfe über Umweltthemen bis hin zur Freiwilligenarbeit. Seine Berichte sensibilisieren ein breites Publikum für die Bedeutung von Solidarität und Mitmenschlichkeit.
Alexander Kmentt: Der erfahrene Diplomat und aktuelle Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im österreichischen Außenministerium hat sich international einen Namen gemacht. Kmentt war maßgeblich an der Entwicklung des Vertrags über das Verbot von Nuklearwaffen beteiligt, einer Initiative, die von 138 Staaten unterstützt wird. Seine Bemühungen, völkerrechtliche Regelungen für problematische Waffengattungen zu stärken, sind von unschätzbarem Wert für den globalen Frieden.
Hansaplast: Der bekannte Pflasterhersteller ist seit über einem Jahrzehnt Partner des Roten Kreuzes. Durch Projekte wie „Gemeinsam stark für Erste Hilfe“ und die Kampagne #jetzterstehilfe hat das Unternehmen wesentlich zur Förderung von Erste-Hilfe-Trainings und der Erstellung von Lernmaterialien beigetragen. Diese Partnerschaft zeigt, wie Unternehmen und Hilfsorganisationen gemeinsam Großes bewirken können.
Seit seiner Gründung hat der Humanitätspreis zahlreiche bemerkenswerte Persönlichkeiten ausgezeichnet. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Ute Bock, eine unermüdliche Kämpferin für Flüchtlingsrechte, und Christoph Badelt, ehemaliger Präsident des österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts. Diese Auszeichnungen heben nicht nur die Erfolge der Preisträger hervor, sondern erinnern auch an die kontinuierliche Notwendigkeit, humanitäre Arbeit zu unterstützen und zu fördern.
In einer Welt, die von Konflikten und Krisen geprägt ist, sind humanitäre Initiativen von entscheidender Bedeutung. Sie bieten nicht nur unmittelbare Hilfe, sondern stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wie Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer bei der Verleihung des Preises betonte, ist es essentiell, jene hervorzuheben, die im Hintergrund unermüdlich für Solidarität und Menschlichkeit arbeiten. Diese Anerkennung gibt ihnen die öffentliche Wertschätzung, die sie verdienen, und inspiriert andere, ihrem Beispiel zu folgen.
Die Auszeichnung mit dem Humanitätspreis hat weitreichende Auswirkungen. Sie unterstreicht die Bedeutung von Engagement und trägt dazu bei, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für humanitäre Anliegen zu schärfen. Zudem motiviert sie andere, sich ebenfalls für wohltätige Zwecke zu engagieren. In Zeiten, in denen soziale Spannungen und Ungleichheiten zunehmen, sind solche Vorbilder von unschätzbarem Wert.
Der Bedarf an humanitärem Engagement wird auch in Zukunft nicht abnehmen. Die Herausforderungen, denen sich die Weltgemeinschaft gegenübersieht, erfordern innovative Lösungen und den Einsatz engagierter Menschen und Organisationen. Initiativen wie der Humanitätspreis des Roten Kreuzes spielen eine entscheidende Rolle dabei, Menschen zu inspirieren und zu motivieren, sich für eine bessere Welt einzusetzen.
Die diesjährigen Preisträger sind leuchtende Beispiele dafür, was durch Engagement und Zusammenarbeit erreicht werden kann. Ihre Geschichten sind nicht nur inspirierend, sondern auch ein Aufruf an jeden von uns, einen Beitrag zu leisten, egal wie klein er auch sein mag. Denn letztendlich sind es die vielen kleinen Taten, die eine große Wirkung erzielen können.
Für weitere Informationen über den Humanitätspreis und die Preisträger besuchen Sie bitte die offizielle Pressemitteilung des Österreichischen Roten Kreuzes.