Ein Schock für Filmfans und die österreichische Wirtschaft: Die heiß ersehnten Dreharbeiten zur Erfolgsserie „The White Lotus“ könnten in Österreich stattfinden – doch nun ist alles aus und vorbei. Die Gründe? Ein bürokratisches Chaos erster Klasse, das die Regierung zu verantworten hat!FISA+ – Ein
Ein Schock für Filmfans und die österreichische Wirtschaft: Die heiß ersehnten Dreharbeiten zur Erfolgsserie „The White Lotus“ könnten in Österreich stattfinden – doch nun ist alles aus und vorbei. Die Gründe? Ein bürokratisches Chaos erster Klasse, das die Regierung zu verantworten hat!
Die Geschichte beginnt mit einem vielversprechenden Förderprogramm, das vor drei Jahren von den Grünen ins Leben gerufen wurde: FISA+. Dieses Modell sollte Österreich als Drehort für internationale Filmproduktionen attraktiv machen. Doch die Realität sieht anders aus. Die benötigten Richtlinien wurden bis heute nicht festgelegt, was die Beantragung der Förderung unmöglich macht.
„Wir Grüne haben vor rund drei Jahren ein international gefeiertes Filmförderungs-Modell, nämlich ‘FISA+’, geschaffen“, erklärt Werner Kogler, Klubobmann und Kultursprecher der Grünen. „Aber leider braucht es den Konjunktiv, denn aus der Produktion wird jetzt leider nichts.“
Der wirtschaftliche Schaden für Österreich ist enorm. Internationale Filmproduktionen versprechen nicht nur eine direkte Wertschöpfung, sondern auch einen unbezahlbaren Werbewert für den Tourismus. Die Steuer- und Abgabenrückflüsse könnten beträchtlich sein. Doch all das bleibt nun ein Traum.
Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie andere Länder Filmproduktionen anlocken. Länder wie Kanada und Tschechien haben klare Förderstrukturen und sind daher beliebte Drehorte für Hollywood-Produktionen. Diese Länder profitieren von den wirtschaftlichen Vorteilen, die Österreich nun verwehrt bleiben.
Kanada hat sich mit steuerlichen Anreizen und einem unbürokratischen Förderwesen als Drehort etabliert. Die kanadische Regierung versteht, dass Filmproduktionen nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch als langfristige Investition in den Tourismus betrachtet werden können.
Die Verantwortung für das Scheitern des Projekts liegt bei der österreichischen Bundesregierung. „Wir haben das Modell erfolgreich aufgesetzt – und jetzt lässt die Regierung es sehenden Auges gegen die Wand fahren. Das ist ein absolutes No-Go“, kritisiert Kogler. Besonders Andreas Babler steht in der Kritik, endlich zu handeln.
Die Grünen fordern die Regierung auf, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um FISA+ endlich arbeitsfähig zu machen. Ohne klare Richtlinien wird Österreich weiterhin Chancen vergeben, die Filmbranche und die Wirtschaft insgesamt zu stärken.
Was bedeutet das Scheitern von „The White Lotus“ für den normalen Bürger? Zunächst einmal gehen zahlreiche Arbeitsplätze verloren, die durch den Dreh entstanden wären. Vom Catering bis zur Requisite – viele Branchen profitieren von Filmproduktionen.
Darüber hinaus entgeht Österreich eine immense Werbemaßnahme. Serien wie „The White Lotus“ ziehen Fans aus aller Welt an, die die Drehorte besuchen möchten. Dies hätte den Tourismus nachhaltig angekurbelt.
Wie geht es weiter? Ohne eine rasche Lösung droht Österreich, den Anschluss an die internationale Filmindustrie zu verlieren. Der Abzug von „The White Lotus“ könnte nur der Anfang sein. Weitere Projekte könnten folgen, wenn die Regierung nicht handelt.
Ein Branchenkenner kommentiert: „Ohne klare Förderstrukturen wird Österreich für internationale Filmproduktionen uninteressant. Die Regierung muss dringend handeln, um den Standort zu retten.“
Das Debakel um „The White Lotus“ ist ein Weckruf für die österreichische Politik. Die Regierung hat es in der Hand, den Filmstandort Österreich wieder attraktiv zu machen. Doch die Zeit drängt. Jeder Tag ohne Lösungen kostet Österreich wertvolle Chancen in der internationalen Filmbranche.