Wenn die Elite der Hygiene- und Gesundheitsbranche sich zu einem Gipfeltreffen versammelt, dann ist das Interesse groß. Das Internationale Hagleitner-Hygieneforum 2025 in Zell am See verspricht nicht nur brisante Diskussionen, sondern auch wegweisende Erkenntnisse für die Zukunft der Medizin. Doch w
Wenn die Elite der Hygiene- und Gesundheitsbranche sich zu einem Gipfeltreffen versammelt, dann ist das Interesse groß. Das Internationale Hagleitner-Hygieneforum 2025 in Zell am See verspricht nicht nur brisante Diskussionen, sondern auch wegweisende Erkenntnisse für die Zukunft der Medizin. Doch was steckt hinter diesem hochkarätigen Event, das am 26. und 27. Juni 2025 stattfindet?
Seit 2017 ist das Internationale Hagleitner-Hygieneforum ein fester Bestandteil der Gesundheitsbranche in Österreich. Jährlich kommen Experten aus der ganzen Welt nach Zell am See, um über aktuelle Themen und Herausforderungen zu diskutieren. Dieses Jahr steht das Forum unter dem Motto: „Medical Devices: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Hygienikerin oder Ihren Hygieniker“.
Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Austausch und Weiterbildung. Angesehene Persönlichkeiten wie Didier Pittet, ein renommierter Schweizer Infektiologe, und Hans Hirschmann, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, werden ihre Expertise teilen. Auch Johannes-Cyrill Culen, Generalsekretär der Semmelweis-Gesellschaft, und Alexander Blacky, Facharzt für klinische Mikrobiologie und Hygiene, sind als Redner eingeladen.
Ein zentrales Thema des Forums wird die Händehygiene sein. Aber warum ist dieser Aspekt so entscheidend? Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können bis zu 80 % aller Infektionen durch einfache Maßnahmen der Händehygiene verhindert werden. Insbesondere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, wo das Risiko von Infektionen besonders hoch ist, spielt die korrekte Desinfektion der Hände eine lebensrettende Rolle.
In der Vergangenheit wurden zahlreiche Studien veröffentlicht, die die Wirksamkeit von Händehygiene-Programmen belegen. Eine Studie in den USA zeigte, dass durch verbesserte Händehygienemaßnahmen die Infektionsrate in Krankenhäusern um bis zu 40 % gesenkt werden konnte. „Händehygiene ist die einfachste und effektivste Maßnahme, um Infektionen zu verhindern“, erklärt Dr. Pittet. „Es ist eine Frage der Verantwortung gegenüber Patienten und der Gesellschaft.“
Der Einsatz von sogenannten Medical Devices, also medizinischen Geräten, ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Sie reichen von einfachen Stethoskopen bis hin zu komplexen Herz-Lungen-Maschinen. Doch mit den Chancen kommen auch Risiken. Nicht korrekt gewartete oder desinfizierte Geräte können eine Brutstätte für Keime werden.
Das Forum wird sich intensiv mit diesen Risiken auseinandersetzen. Experten werden darauf eingehen, wie durch richtige Wartung und Desinfektion das Risiko minimiert werden kann. „Es geht darum, die Balance zwischen technologischem Fortschritt und Patientensicherheit zu wahren“, so Dr. Blacky.
Die Geschichte der Krankenhaushygiene reicht weit zurück. Bereits im 19. Jahrhundert erkannte der ungarische Arzt Ignaz Semmelweis die Bedeutung der Händehygiene, als er eine deutliche Senkung der Sterblichkeitsrate bei Geburten durch einfaches Händewaschen beobachtete. Diese Erkenntnisse waren revolutionär und legten den Grundstein für die moderne Hygiene.
Heute, mehr als 150 Jahre später, sind die Prinzipien von Semmelweis aktueller denn je. Mit der zunehmenden Verbreitung multiresistenter Keime hat die Bedeutung der Hygiene in medizinischen Einrichtungen ein neues Level erreicht.
Österreich hat sich in den letzten Jahren als Vorreiter im Bereich Hygiene etabliert. Das jährliche Hagleitner-Hygieneforum ist ein Beleg dafür. Doch die Bedeutung geht über die Landesgrenzen hinaus. Die Erkenntnisse, die hier gewonnen werden, fließen in internationale Standards und Richtlinien ein.
„Österreich spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung globaler Hygienestandards“, betont Hans Hirschmann. „Unsere Veranstaltungen ziehen Experten aus der ganzen Welt an und fördern den internationalen Austausch.“
Was bringt die Zukunft der Hygiene? Experten sind sich einig, dass die Digitalisierung eine immer größere Rolle spielen wird. Von intelligenten Desinfektionsrobotern bis hin zu Apps, die die Einhaltung von Hygieneprotokollen überwachen – die Möglichkeiten sind vielfältig.
„Die Digitalisierung wird uns helfen, noch präzisere und effektivere Hygienemaßnahmen zu entwickeln“, prognostiziert Johannes-Cyrill Culen. „Wir stehen erst am Anfang einer neuen Ära.“
Das Internationale Hagleitner-Hygieneforum ist nicht nur für Fachleute ein Muss. Auch Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, um über die neuesten Entwicklungen zu berichten. Die Akkreditierung erfolgt bis zum 25. Juni 2025 über Bernhard Peßenteiner, den Sprecher von Hagleitner.
Für alle Interessierten stehen die Türen der Hagleitner-Akademie in Zell am See offen, um einen tiefen Einblick in die Welt der Hygiene zu erhalten. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, Teil dieses wegweisenden Events zu sein!
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite hier.