Am 28. Januar 2026 wurde in Wien ein dringender Appell an Krebspatient*innen und ihre Angehörigen gerichtet: Die Infektionsprävention ist entscheidend, um die Therapieerfolge bei Krebserkrankungen zu sichern. In Österreich, besonders in Wien, ist die Aufmerksamkeit für dieses Thema in den letzten Ja
Am 28. Januar 2026 wurde in Wien ein dringender Appell an Krebspatient*innen und ihre Angehörigen gerichtet: Die Infektionsprävention ist entscheidend, um die Therapieerfolge bei Krebserkrankungen zu sichern. In Österreich, besonders in Wien, ist die Aufmerksamkeit für dieses Thema in den letzten Jahren stark gestiegen. Der Wiener Gesundheitsverbund hat daher umfassende Maßnahmen ergriffen, um das Infektionsrisiko für Betroffene zu minimieren.
Bei Krebserkrankungen, die das Blut, das Lymphsystem oder das Knochenmark betreffen, ist die körpereigene Abwehr oft stark beeinträchtigt. Dies liegt daran, dass wichtige Immunzellen nicht mehr ausreichend gebildet werden. Zudem greifen Chemo- und Strahlentherapien schnell teilende Zellen an, darunter auch die für die Infektabwehr notwendigen weißen Blutkörperchen. Dies erhöht das Risiko für Infektionen durch Viren, Bakterien oder Pilze erheblich.
Die Bedeutung der Infektionsprävention in der Onkologie hat sich über die Jahre entwickelt. In den 1970er Jahren wurden erste spezifische Maßnahmen eingeführt, doch erst mit den Fortschritten in der Chemotherapie und der Stammzelltransplantation in den 1990er Jahren wurde der Prävention verstärktes Augenmerk geschenkt. Heute ist klar, dass eine effektive Infektionsprävention integraler Bestandteil der Krebsbehandlung ist.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, insbesondere in Wien, wo der Gesundheitsverbund eine Vorreiterrolle einnimmt. Während Deutschland auf ein breites Netzwerk von spezialisierten Kliniken setzt, ist in der Schweiz die enge Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Onkologen von zentraler Bedeutung. Wien hingegen fokussiert stark auf Aufklärung und präventive Maßnahmen direkt in den Krankenhäusern.
Für Krebspatient*innen sind Infektionen oft gefährlicher als der Tumor selbst. Ein geschwächtes Immunsystem bedeutet, dass Infektionen, die bei gesunden Menschen mild verlaufen, schwerwiegende Folgen haben können. Der Wiener Gesundheitsverbund berichtet, dass 2025 etwa 58.600 Krebspatient*innen in den städtischen Spitälern behandelt wurden. Diese hohe Zahl unterstreicht die Notwendigkeit effektiver Präventionsmaßnahmen.
Statistiken zeigen, dass bei etwa 30% der Krebspatient*innen Infektionen während der Behandlung auftreten. In Wien wurden spezielle Impfprogramme eingeführt, um das Risiko zu minimieren. Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken sind besonders wichtig, da sie die häufigsten Erreger schwerer Infektionen bei immungeschwächten Patienten sind.
Die Zukunft der Infektionsprävention in der Onkologie sieht vielversprechend aus. Der Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Impfstoffe und der Verbesserung bestehender Präventionsstrategien. Der Wiener Gesundheitsverbund plant, die Aufklärungskampagnen weiter auszubauen und die Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsinstituten zu intensivieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Infektionsprävention bei Krebserkrankungen in Wien von zentraler Bedeutung ist. Die Maßnahmen des Wiener Gesundheitsverbunds sind ein wichtiger Schritt, um die Gesundheit der Patient*innen zu schützen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Strategien weiterentwickeln werden. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: gesundheitsverbund.at/onkologie.