Wöginger: Durchdachte Maßnahmen und 2-1-0-Formel zeigen Wirkung
Die Inflation in Österreich ist von 3,8 auf 2,0 Prozent gesunken. ÖVP-Klubobmann Wöginger sieht darin Bestätigung für Regierungspolitik.
Die österreichische Inflationsrate ist im Jänner 2026 deutlich auf 2,0 Prozent gesunken, nachdem sie im Dezember 2025 noch bei 3,8 Prozent lag. Diese positive Entwicklung, die gestern von der Statistik Austria bekanntgegeben wurde, wird von der ÖVP als Erfolg ihrer Wirtschaftspolitik gewertet.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen bemerkenswerten Wandel: Während die Verbraucherpreise im Dezember 2025 noch um 3,8 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen, beträgt die Steigerung nun nur noch 2,0 Prozent. Besonders bemerkenswert ist auch der monatliche Rückgang: Das durchschnittliche Preisniveau sank im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent.
Diese Entwicklung bringt Österreich wieder in den Bereich der angestrebten Inflationsziele und könnte für Verbraucher eine spürbare Entlastung bedeuten. Nach Monaten steigender Preise, die viele Haushalte belastet haben, zeigt sich nun eine deutliche Trendwende.
ÖVP-Klubobmann August Wöginger zeigte sich am Mittwoch erfreut über diese Zahlen und sieht darin eine Bestätigung der Regierungspolitik. "Die Abschwächung der Inflation in Österreich ist ein klarer Beleg dafür, dass die Maßnahmen der Bundesregierung greifen", erklärte Wöginger in einer Stellungnahme.
Besonders hebt der Klubobmann die sogenannte "2-1-0-Formel" von Bundeskanzler Christian Stocker hervor, die nach seinen Worten "ihre Wirkung zeigt". Diese Formel steht für drei zentrale Ziele der Regierungspolitik: 2 Prozent Inflation, mindestens 1 Prozent Wirtschaftswachstum und 0 Toleranz gegenüber jenen, die die freie Gesellschaft ablehnen.
"Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer durchdachten und konsequenten Politik, die Österreich wieder auf den Weg zu Stabilität und Wachstum bringt", betonte Wöginger. Er warnte jedoch davor, sich auf den bisherigen Fortschritten auszuruhen. "Wir dürfen uns auf diesen Fortschritten nicht ausruhen. Der wirtschaftliche Aufschwung muss langfristig abgesichert werden", so der Klubobmann.
Der gestrige Ministerrat stand nach Angaben Wögingers ganz im Zeichen der 2-1-0-Formel. Dabei wurde deutlich, dass die Regierung ihre Strategie auf drei Säulen aufbaut: Preisstabilität, Wirtschaftswachstum und gesellschaftliche Sicherheit.
"Wachstum entsteht nicht von selbst. Es braucht gezielte Investitionen, strukturelle Reformen und verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen, Forschung und Industrie", erklärte der ÖVP-Klubobmann. Diese Aussage unterstreicht die Notwendigkeit einer aktiven Wirtschaftspolitik, die über reine Inflationsbekämpfung hinausgeht.
Als konkretes Beispiel für diese Politik nannte Wöginger den gestern präsentierten Forschungs-, Technologie- und Innovationspakt (FTI-Pakt) für die Jahre 2027 bis 2029. Dieser Pakt soll nicht nur die Innovationskraft Österreichs stärken, sondern auch Arbeitsplätze sichern.
Die Investitionen in Forschung und Technologie werden von der Regierung als entscheidend für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Österreichs angesehen. Der FTI-Pakt könnte dabei helfen, das angestrebte Wirtschaftswachstum von mindestens einem Prozent zu erreichen.
Die dritte Komponente der 2-1-0-Formel - null Toleranz gegenüber Gegnern der freien Gesellschaft - spiegelt die Bedeutung wider, die die Regierung der inneren Sicherheit beimisst. "Sicherheit ist die Grundlage für Freiheit, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt", betonte Wöginger.
Diese Verknüpfung von Wirtschafts- und Sicherheitspolitik zeigt den ganzheitlichen Ansatz der Regierung auf. Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Stabilität werden als untrennbar miteinander verbunden gesehen.
Trotz der positiven Inflationsdaten bleiben Herausforderungen bestehen. Die österreichische Wirtschaft muss sich in einem schwierigen internationalen Umfeld behaupten, geprägt von geopolitischen Unsicherheiten und strukturellen Veränderungen in der Weltwirtschaft.
Die Frage ist, ob die aktuell positive Entwicklung nachhaltig ist oder ob es sich um eine temporäre Entspannung handelt. Experten werden die kommenden Monate genau beobachten, um zu bewerten, ob die strukturellen Maßnahmen der Regierung tatsächlich greifen.
Wögingers Bewertung der Inflationsdaten als Erfolg der Regierungspolitik dürfte in der politischen Debatte nicht unwidersprochen bleiben. Opposition und Wirtschaftsexperten werden sicherlich alternative Erklärungen für den Inflationsrückgang ins Spiel bringen.
Dennoch kann die Regierung einen wichtigen Teilerfolg für sich verbuchen: Das erste Ziel der 2-1-0-Formel - eine Inflation von 2 Prozent - scheint erreicht. Nun gilt es, auch bei den anderen beiden Zielen Fortschritte zu erzielen.
Die Zahlen der Statistik Austria zeigen eine deutliche Verbesserung der Inflationssituation in Österreich. Ob dies allerdings allein auf die Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen ist oder auch andere Faktoren eine Rolle spielen, bleibt zu diskutieren.
Fest steht: Für die Verbraucher ist diese Entwicklung eine gute Nachricht. Nach Monaten steigender Preise scheint sich die Situation zu entspannen. Die Regierung sieht sich in ihrer Politik bestätigt und will den eingeschlagenen Kurs fortsetzen.
"Wir arbeiten entschlossen an wirtschaftlicher Stärke und sorgen ebenso konsequent für Sicherheit und den Schutz unserer demokratischen Grundwerte", fasste Wöginger die Regierungsstrategie zusammen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Strategie auch langfristig erfolgreich ist.