Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, wurde vom 3. bis 5. Dezember 2025 zum globalen Treffpunkt der Holzbauwirtschaft. Das Internationale Holzbau-Forum (IHF) lockte über 3.000 Teilnehmende aus mehr als 40 Nationen an und festigte seine Position als weltweit führender Kongress in diesem Bereich. Diese Ve
Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, wurde vom 3. bis 5. Dezember 2025 zum globalen Treffpunkt der Holzbauwirtschaft. Das Internationale Holzbau-Forum (IHF) lockte über 3.000 Teilnehmende aus mehr als 40 Nationen an und festigte seine Position als weltweit führender Kongress in diesem Bereich. Diese Veranstaltung, die bereits zum 29. Mal stattfand, bot eine Plattform für den Austausch über die neuesten Entwicklungen und Innovationen im Holzbau.
Holz als Baustoff hat eine lange und reiche Geschichte. Bereits in der Antike wurde Holz für den Bau von Häusern, Brücken und sogar Schiffen verwendet. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Holzbauweise dank moderner Technologien und neuer Erkenntnisse über die Nachhaltigkeit von Holz als Baustoff weiterentwickelt. Heute steht der Holzbau für innovative, umweltfreundliche und ästhetisch ansprechende Bauweisen.
Während Österreich, insbesondere Tirol, eine Vorreiterrolle im Holzbau einnimmt, sind auch Länder wie Deutschland und die Schweiz führend in der Nutzung von Holz als Baustoff. In Deutschland wird besonders im Bereich des Fertigbaus auf Holz gesetzt, während die Schweiz für ihre anspruchsvollen Holzarchitekturen bekannt ist. Diese Länder teilen eine gemeinsame Tradition im Holzbau, unterscheiden sich jedoch in ihren Ansätzen und Technologien.
Der Holzbau hat direkte Auswirkungen auf die Lebensqualität der Menschen. Holzhäuser bieten nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern sind auch energieeffizienter und somit kostensparender im Betrieb. Ein Beispiel aus Österreich ist das Projekt 'Holzbau 2025', bei dem mehrere Gemeinden auf nachhaltigen Holzbau umgestellt haben, was zu einer deutlichen Reduzierung der Energiekosten geführt hat.
Laut aktuellen Statistiken ist der Holzbau in Österreich für etwa 15% der Bauten verantwortlich, mit einer steigenden Tendenz. Die Nachfrage nach Holz als Baustoff wächst jährlich um etwa 5%, was nicht zuletzt auf die verstärkte Förderung durch die Regierung zurückzuführen ist.
Die Zukunft des Holzbaus sieht vielversprechend aus. Experten prognostizieren, dass bis 2030 der Anteil an Holzbauten in Europa auf 25% steigen könnte. Dies wird durch die zunehmende Akzeptanz von Holz als nachhaltigem Baustoff sowie durch technologische Fortschritte im Bereich der Holzverarbeitung unterstützt.
Das Internationale Holzbau-Forum in Innsbruck hat erneut gezeigt, dass es eine wichtige Plattform für den Austausch von Wissen und Innovationen ist. Der Kongress bot zahlreiche Vorträge und Workshops zu Themen wie Ressourcenverfügbarkeit, biodiversitätsorientierte Projektentwicklung und die neuesten Entwicklungen in der Verbindungstechnik.
Innsbruck erwies sich als perfekter Austragungsort für das IHF. Die Stadt bietet nicht nur eine hervorragende Infrastruktur, sondern auch eine zentrale Lage in Europa, die eine einfache Anreise ermöglicht. Die Zusammenarbeit mit dem Team der Congress Messe Innsbruck wurde von den Veranstaltern besonders hervorgehoben.
Die Veranstalter freuen sich bereits auf die 30. Jubiläumsausgabe 2026 in Innsbruck, die voraussichtlich noch mehr Teilnehmende anziehen wird.
Für weiterführende Informationen besuchen Sie die offizielle Webseite des Internationalen Holzbau-Forums.