Wetterbedingte Änderung beim ESC-Vorentscheid sorgt für spontanen Jury-Tausch
Schneechaos verhindert Anreise der geplanten Kommentatoren - ESC-Gewinner JJ springt gemeinsam mit Eric Papilaya ein
Der österreichische ESC-Vorentscheid "Vienna Calling – Wer singt für Österreich?" steht kurz bevor, doch wetterbedingte Umstände sorgen für eine kurzfristige Änderung in der Jury-Besetzung. Aufgrund des aktuellen Schneechaos und der damit verbundenen Flugverschiebungen können die ursprünglich geplanten Kommentatoren Luca Hänni und Elton nicht nach Wien anreisen.
Als spontane Lösung springen nun der ESC-Gewinner JJ und der ehemalige ESC-Teilnehmer Eric Papilaya ein. Gemeinsam mit Caroline Athanasiadis werden sie dem TV-Publikum bei der schwierigen Entscheidung helfen, wer Österreich beim ESC 2026 vertreten soll. Die drei Juroren werden zwar keine Punkte vergeben, bringen aber umfassendes Wissen rund um den Song Contest mit und versprechen unterhaltsame Einordnungen der Auftritte, Expertise und interessante Fun Facts.
JJ, der 2014 als Teil des Duos "Conchita Wurst" den Eurovision Song Contest für Österreich gewann, bringt wertvolle Erfahrung als ESC-Sieger mit. Eric Papilaya, der selbst schon auf der ESC-Bühne stand, kann ebenfalls aus erster Hand über die Herausforderungen und Besonderheiten des Wettbewerbs berichten.
Sowohl Luca Hänni als auch Elton haben ihr Bedauern über die wetterbedingte Absage in Instagram-Postings zum Ausdruck gebracht. Elton schrieb: "Schade, schade, schade. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück und einen tollen Abend. Möge der oder die Richtige für Österreich antreten."
Auch Luca Hänni, der selbst 2019 für die Schweiz am ESC teilgenommen hatte, zeigte sich enttäuscht: "Großes Sorry, ich habe mich mega gefreut. Ich wünsche euch einen ganz tollen Vorentscheid." Seine Expertise als ehemaliger ESC-Teilnehmer wäre sicherlich wertvoll gewesen, doch die Wetterlage ließ eine Anreise nicht zu.
"Vienna Calling – Wer singt für Österreich?" ist ein besonderes Ereignis für österreichische ESC-Fans, da es sich um den ersten nationalen Vorentscheid seit 2016 handelt. In den vergangenen Jahren hatte der ORF meist auf interne Auswahl gesetzt und die österreichischen Vertreter direkt nominiert. Die Rückkehr zu einem öffentlichen Auswahlverfahren unterstreicht die Bedeutung, die dem diesjährigen ESC beigemessen wird.
Zwölf Acts werden heute Abend ihre Songs präsentieren und um das begehrte Ticket für den 70. Eurovision Song Contest in Wien kämpfen. Die Entscheidung liegt sowohl bei einer international und national besetzten Fachjury als auch beim Publikum, das per Televoting abstimmen kann.
Besonders spannend macht den heutigen Vorentscheid die Tatsache, dass der ESC 2026 in Wien stattfinden wird. Österreich fungiert als Gastgeberland und hat damit die Ehre, den größten Musikwettbewerb der Welt auszurichten. Dies verleiht der Auswahl des österreichischen Vertreters zusätzliche Bedeutung, da dieser im eigenen Land vor heimischem Publikum auftreten wird.
Wien war bereits mehrfach Schauplatz des Eurovision Song Contest und hat sich als würdiger Gastgeber etabliert. Die Stadt bietet die perfekte Kulisse für das musikalische Großereignis und verspricht eine spektakuläre Show.
Obwohl das neue Juroren-Trio keine Punkte vergibt, spielt es eine wichtige Rolle für die Zuschauer. Mit ihrer Expertise können JJ, Eric Papilaya und Caroline Athanasiadis wertvolle Einschätzungen zu den verschiedenen Acts liefern und dem Publikum dabei helfen, die Performances besser einzuordnen.
Die Erfahrungen von JJ als ESC-Gewinner und Eric Papilaya als ESC-Teilnehmer bieten einzigartige Perspektiven darauf, was einen erfolgreichen ESC-Beitrag ausmacht. Sie kennen die internationale Bühne aus eigener Erfahrung und wissen, welche Faktoren für den Erfolg beim Eurovision Song Contest entscheidend sind.
Die Live-Übertragung von "Vienna Calling – Wer singt für Österreich?" beginnt heute, Freitag, den 20. Februar 2026, um 20:15 Uhr in ORF 1. Zusätzlich ist die Sendung über ORF ON verfügbar, sodass auch Online-Zuschauer das Ereignis live verfolgen können.
Die zwölf teilnehmenden Acts werden ihre Songs in volller Länge präsentieren und dabei zeigen, womit sie Österreich beim ESC 2026 vertreten möchten. Jeder Auftritt wird eine Chance sein, sowohl die Fachjury als auch das Publikum zu überzeugen.
Der nationale Vorentscheid bietet nicht nur die Möglichkeit, den ESC-Vertreter zu küren, sondern auch eine Plattform für österreichische Künstler, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Viele ehemalige ESC-Teilnehmer konnten ihre Karriere durch den Eurovision Song Contest vorantreiben, unabhängig vom letztendlichen Abschneiden im Wettbewerb.
Die Aufmerksamkeit, die der ESC-Vorentscheid auf sich zieht, kann für alle teilnehmenden Acts wertvoll sein und neue Türen in der Musikindustrie öffnen. Dies macht "Vienna Calling" zu einem wichtigen Ereignis für die gesamte österreichische Musikszene.
Mit der kurzfristigen, aber kompetenten Neubesetzung der Jury verspricht der heutige Abend trotz der wetterbedingten Änderungen ein spannendes und unterhaltsames Event zu werden, das die Vorfreude auf den ESC 2026 in Wien weiter steigern wird.