Erfahrene Kommunalpolitikerin folgt auf Markus Rumelhart
Julia Lessacher übernimmt die Führung des 6. Wiener Bezirks. Ihre Schwerpunkte: Bürgerbeteiligung, Begrünung und Verkehrslösungen.
Der 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf hat eine neue Bezirksvorsteherin: Am 26. Februar 2026 wurde Julia Lessacher von Bürgermeister Michael Ludwig angelobt. Sie folgt auf Markus Rumelhart, der das Amt elf Jahre lang innehatte und aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist.
Julia Lessacher bringt umfangreiche Erfahrung in der Mariahilfer Lokalpolitik mit. Bereits seit 2005 ist sie als Bezirksrätin tätig und konnte in dieser Zeit tiefe Einblicke in die Bedürfnisse und Herausforderungen des Bezirks gewinnen. Seit 2020 fungierte sie als stellvertretende Bezirksvorsteherin und Vorsitzende der Bezirksvertretung sowie der wichtigen Kommission für Planung, Entwicklung und Gestaltung.
Diese langjährige Tätigkeit in verschiedenen Funktionen hat Lessacher bestens auf ihre neue Aufgabe als Bezirksvorsteherin vorbereitet. Sie kennt nicht nur die politischen Strukturen und Abläufe, sondern auch die konkreten Anliegen der Mariahilferinnen und Mariahilfer aus erster Hand.
Bürgermeister Michael Ludwig zeigte sich bei der Angelobung zuversichtlich über die Wahl: "Mit Julia Lessacher übernimmt eine erfahrene Bezirksvertreterin die Leitung von Mariahilf, die ihren Bezirk seit vielen Jahren kennt und die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wien lebt von lebendigen Grätzeln und engagierten Bezirken – in Mariahilf wird sich diese Stärke unter ihrer Führung fortsetzen."
Gleichzeitig würdigte Ludwig die Arbeit des scheidenden Bezirksvorstehers Markus Rumelhart: "Dem scheidenden Bezirksvorsteher Markus Rumelhart danke ich herzlich für seinen langjährigen persönlichen Einsatz und die zahlreichen positiven Impulse für den Bezirk. Für ihre neue Aufgabe wünsche ich Julia Lessacher und ihrem Team viel Erfolg!"
Als erfahrene Kommunalpolitikerin hat Julia Lessacher bereits konkrete Vorstellungen für ihre Amtszeit entwickelt. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen drei zentrale Bereiche: Bürgerbeteiligung, pragmatische Lösungen und die kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität im Bezirk.
Ein besonderer Fokus liegt auf der weiteren Begrünung des Bezirks. Mariahilf soll grüner und klimafitter werden. Dazu gehört die Fortführung bereits begonnener Begrünungsmaßnahmen sowie die Umsetzung neuer Projekte. Ein konkretes Beispiel ist das Klimateam-Projekt "Klimahimmel" in der Corneliusgasse, das bereits in der Planungsphase steht.
Diese Maßnahmen sind Teil der größeren Wiener Klimastrategie und sollen dazu beitragen, den Bezirk an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen und gleichzeitig die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner zu erhöhen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung sicherer und zukunftsfitter Straßen. Besonders die schrittweise Neugestaltung der Gumpendorfer Straße steht auf Lessachers Agenda. Diese wichtige Verkehrsader soll den modernen Anforderungen entsprechend umgestaltet werden, wobei sowohl die Bedürfnisse des Verkehrs als auch die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer berücksichtigt werden sollen.
Darüber hinaus plant die neue Bezirksvorsteherin die Verbesserung der Situation rund um den Gürtel, eine der verkehrsreichsten Straßen Wiens, die durch Mariahilf verläuft. Hier sollen Lösungen gefunden werden, die sowohl die Verkehrssituation entspannen als auch die Belastung für die Anwohner reduzieren.
Im Rahmen der Wiener "Raus aus Gas"-Initiative wird Lessacher auch die Oberflächengestaltung diverser Straßenzüge vorantreiben. Diese Maßnahmen sind eng mit den Arbeiten zur Umstellung der Energieversorgung verbunden und bieten die Chance, gleichzeitig eine attraktivere Gestaltung des öffentlichen Raums zu erreichen.
Besonders wichtig ist Julia Lessacher der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks. "Ich möchte mit offenem Ohr und klarem Blick gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Lösungen finden", betont die neue Bezirksvorsteherin. Diese partizipative Herangehensweise soll sicherstellen, dass die Bedürfnisse und Wünsche der Mariahilferinnen und Mariahilfer im Mittelpunkt aller Entscheidungen stehen.
Um diesen Dialog zu fördern, lädt die Bezirksvorstehung die Bevölkerung bereits zu baldigen Gesprächen und einer offenen Sprechstunde ein. Diese Formate sollen es den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen, ihre Anliegen direkt vorzubringen und gemeinsam mit der Bezirksführung Lösungen zu entwickeln.
Neben den langfristigen Schwerpunkten hat Lessacher auch konkrete kurzfristige Projekte im Blick. Dazu gehört die Sanierung der Ballspielplätze im Bezirk, die insbesondere für Familien mit Kindern von großer Bedeutung sind. Diese Maßnahme zeigt, dass die neue Bezirksvorsteherin alle Altersgruppen im Blick hat und die Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner verbessern möchte.
Der 6. Bezirk Mariahilf zählt zu den beliebtesten Wohnbezirken Wiens. Mit seiner zentralen Lage zwischen Innenstadt und den westlichen Bezirken, der Nähe zur berühmten Mariahilfer Straße und seinem charakteristischen Gründerzeit-Charme bietet er eine hohe Lebensqualität. Gleichzeitig bringen diese Vorzüge auch Herausforderungen mit sich, etwa in Bezug auf Verkehr, Lärm und die Balance zwischen Wohnen und Gewerbe.
Julia Lessacher kennt diese Spannungsfelder aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Bezirkspolitik und bringt die nötige Erfahrung mit, um tragfähige Lösungen zu entwickeln. Ihr Ansatz, die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, verspricht eine bürgernahe und bedarfsgerechte Entwicklung des Bezirks.
Mit Julia Lessacher übernimmt eine Politikerin die Führung von Mariahilf, die sowohl die Herausforderungen als auch die Potentiale des Bezirks genau kennt. Ihre Kombination aus langjähriger Erfahrung und frischen Ideen lässt eine positive Entwicklung des 6. Bezirks erwarten.
Die angekündigten Schwerpunkte – von der Klimaanpassung über Verkehrslösungen bis hin zur verstärkten Bürgerbeteiligung – zeigen, dass Lessacher sowohl aktuelle als auch zukunftsweisende Themen im Blick hat. Wie erfolgreich die Umsetzung ihrer Pläne sein wird, wird sich in den kommenden Monaten und Jahren zeigen.