Am 3. Februar 2026 präsentiert der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) mit Circular EFRE.Invest ein neues Förderprodukt, das die Kreislaufwirtschaft in Kärnten nachhaltig stärken soll. Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit stehen dabei im Fokus, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Inv
Am 3. Februar 2026 präsentiert der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) mit Circular EFRE.Invest ein neues Förderprodukt, das die Kreislaufwirtschaft in Kärnten nachhaltig stärken soll. Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit stehen dabei im Fokus, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Investitionszuschüsse ab einem Projektvolumen von 300.000 Euro zu bieten. Diese Initiative zielt darauf ab, Kärnten als Vorreiter einer ressourcenschonenden Wirtschaft zu etablieren.
Die Kreislaufwirtschaft ist ein wirtschaftliches Modell, das darauf abzielt, den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern, indem Materialien und Ressourcen so lange wie möglich genutzt werden. Im Gegensatz zu linearen Wirtschaftsmodellen, die auf Herstellung, Nutzung und Entsorgung basieren, fördert die Kreislaufwirtschaft die Wiederverwendung, Reparatur und das Recycling von Materialien. In Kärnten wird dieses Modell durch die neue Förderung Circular EFRE.Invest gestärkt, die Investitionen in nachhaltige Geschäftsmodelle unterstützt.
Die Kreislaufwirtschaft hat ihren Ursprung in den 1970er Jahren, als Umweltprobleme wie Ressourcenknappheit und Umweltverschmutzung zunehmend ins Bewusstsein der Gesellschaft rückten. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Konzept weiterentwickelt, um den Herausforderungen der modernen Welt zu begegnen. In Österreich hat die Kreislaufwirtschaft insbesondere in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da das Land bestrebt ist, seine Umweltziele zu erreichen und nachhaltige Praktiken zu fördern.
Österreich, Deutschland und die Schweiz verfolgen ähnliche Ziele in der Förderung der Kreislaufwirtschaft, doch gibt es Unterschiede in der Umsetzung. Während Deutschland auf eine umfassende Gesetzgebung setzt, die Recyclingquoten und Abfallvermeidung reguliert, fokussiert sich die Schweiz auf innovative Technologien und die Förderung von Start-ups im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Kärnten positioniert sich hier mit Circular EFRE.Invest als Vorreiter, indem es gezielte finanzielle Anreize für KMU bietet.
Die Einführung von Circular EFRE.Invest hat direkte Auswirkungen auf die Bürger Kärntens. Unternehmen, die von der Förderung profitieren, können nachhaltigere Produkte und Dienstleistungen anbieten, was letztlich zu einer umweltfreundlicheren Lebensweise führt. Ein Beispiel ist ein Kärntner Unternehmen, das durch die Förderung in der Lage ist, seine Produktionsprozesse umzustellen und so den Einsatz fossiler Rohstoffe zu reduzieren. Dies führt nicht nur zu Kosteneinsparungen, sondern auch zu einer Verringerung des ökologischen Fußabdrucks.
Die Förderung Circular EFRE.Invest richtet sich an KMU mit einem Investitionsstandort in Kärnten. Gefördert werden Projekte mit Kosten ab 300.000 Euro, wobei die maximale Förderhöhe bis zu 35 Prozent der förderbaren Kosten für Kleinunternehmen und bis zu 25 Prozent für mittlere Unternehmen beträgt. Diese Zuschüsse sind nicht rückzahlbar, was für viele Unternehmen einen erheblichen Anreiz darstellt, in ressourcenschonende Technologien und Prozesse zu investieren.
Die langfristigen Perspektiven der Initiative Circular EFRE.Invest sind vielversprechend. Durch die Förderung der Kreislaufwirtschaft wird erwartet, dass Kärnten nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit steigert, sondern auch seine Umweltziele erreicht. Experten prognostizieren, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird, was den Wirtschaftsstandort Kärnten weiter stärken wird.
Die Einführung von Circular EFRE.Invest ist ein bedeutender Schritt für Kärnten auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Diese Initiative bietet nicht nur finanzielle Unterstützung für Unternehmen, sondern fördert auch die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und Technologien. Die Bürger Kärntens können von einer umweltfreundlicheren Umgebung profitieren, während Unternehmen ihre Marktposition stärken. Die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in Kärnten sieht vielversprechend aus, und es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die gesamte Region auswirken werden. Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Website des KWF.