Die Sammlung alter Musikinstrumente im Kunsthistorischen Museum Wien startet mit einem eindrucksvollen Programm ins erste Halbjahr 2026. Ab dem 15. März 2026 wird Wien zum Zentrum musikalischer Exzellenz, wenn renommierte Künstler:innen auf historischen Instrumenten die Klangwelten vergangener Jahrh
Die Sammlung alter Musikinstrumente im Kunsthistorischen Museum Wien startet mit einem eindrucksvollen Programm ins erste Halbjahr 2026. Ab dem 15. März 2026 wird Wien zum Zentrum musikalischer Exzellenz, wenn renommierte Künstler:innen auf historischen Instrumenten die Klangwelten vergangener Jahrhunderte neu beleben. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur ein Fest für die Ohren, sondern auch einen tiefen Einblick in die Musikkultur Europas.
Am 15. März 2026 eröffnen Edoardo Torbianelli und Mikayel Balyan mit ihrer Matinee „Zwischen Donau und Moldau“ das Konzertfrühjahr. Auf zwei historischen Hammerflügeln entfaltet sich ein Dialog zwischen lyrischer Intimität und orchestraler Klangfülle. Die Werke von Franz Schubert und Robert Schumann werden so lebendig, dass man die Romantik fast greifen kann.
Hammerflügel, die Vorläufer des modernen Klaviers, sind für ihre charaktervolle Klangfarbe bekannt. Diese Instrumente, gebaut von Nannette Streicher und Conrad Graf, bieten einen transparenten Klang, der die Musik des 19. Jahrhunderts authentisch wiedergibt. Die Verwendung solcher Instrumente ist entscheidend, um die musikalische Sprache jener Zeit korrekt zu interpretieren.
Die Sammlung alter Musikinstrumente im Kunsthistorischen Museum zählt zu den bedeutendsten weltweit. Mit über 700 Objekten bietet sie einen umfassenden Einblick in die europäische Musikkultur. Diese Sammlung ist nicht nur ein Hort für Musikinstrumente, sondern auch ein Zentrum für Forschung und Bildung. Die Geschichte der Sammlung reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als sie von der Habsburger Monarchie gegründet wurde, um die musikalische Pracht des Hofes zu dokumentieren.
Während Österreich mit Wien als kulturellem Zentrum eine lange Tradition in der Musikpflege hat, sind auch Deutschland und die Schweiz für ihre bedeutenden Beiträge zur klassischen Musik bekannt. Deutschland ist die Heimat vieler berühmter Komponisten, während die Schweiz mit ihren internationalen Musikfestivals einen wichtigen Beitrag zur Musikwelt leistet. Die Sammlung in Wien hebt sich jedoch durch ihre einzigartige Kombination aus historischen Instrumenten und moderner Vermittlung ab.
Die Konzerte und Vermittlungsformate im Kunsthistorischen Museum bieten den Bürger:innen die Möglichkeit, Musikgeschichte hautnah zu erleben. Die Veranstaltungsreihe „Unerhört!“ etwa, die seit 2025 besteht, ermöglicht es dem Publikum, in die Welt der historischen Musikinstrumente einzutauchen und dabei neue Klangwelten zu entdecken. Diese Veranstaltungen sind nicht nur für Musikliebhaber von Interesse, sondern auch für all jene, die sich für Geschichte und Kultur begeistern.
Die Sammlung alter Musikinstrumente umfasst über 700 Exponate. Jährlich zieht sie Tausende von Besucher:innen an, die sich von der Vielfalt und dem Reichtum der ausgestellten Instrumente begeistern lassen. Besonders die regelmäßigen Führungen und die neuen Vermittlungsformate tragen dazu bei, ein breites Publikum zu erreichen.
Mit dem Ausbau der Führungsangebote und der Einführung innovativer Formate wie „Unerhört!“ zeigt das Kunsthistorische Museum, wie wichtig die Vermittlung von Kultur und Geschichte ist. Die Zukunft der Musikvermittlung liegt in der Kombination aus traditioneller Aufführungspraxis und modernen pädagogischen Ansätzen. So wird die Sammlung alter Musikinstrumente auch in den kommenden Jahren ein lebendiger Ort der Begegnung und des Austauschs bleiben.
Das Konzertfrühjahr 2026 in der Sammlung alter Musikinstrumente verspricht ein einzigartiges Erlebnis für alle Musikinteressierten. Mit einem Programm, das historische und kulturelle Tiefe bietet, setzt das Kunsthistorische Museum Wien neue Maßstäbe in der Musikvermittlung. Interessierte sind eingeladen, die Veranstaltungen zu besuchen und die reiche Musikkultur Österreichs zu erleben. Weitere Informationen und Tickets sind auf der Webseite des Museums erhältlich.