Das idyllische Schloss Pöggstall im Waldviertel wird auch 2026 wieder zum kulturellen Mittelpunkt Niederösterreichs: Die renommierten "Kulturtage Schloss Pöggstall" präsentieren ein außergewöhnlich...
Das idyllische Schloss Pöggstall im Waldviertel wird auch 2026 wieder zum kulturellen Mittelpunkt Niederösterreichs: Die renommierten "Kulturtage Schloss Pöggstall" präsentieren ein außergewöhnliches Programm, das von klassischen Konzerten bis hin zu modernen Interpretationen reicht. Unter der bewährten künstlerischen Leitung von Elisabeth Augustin verspricht die kommende Saison neun hochkarätige Veranstaltungen zwischen April und November.
Den feierlichen Auftakt bildet am Sonntag, 12. April 2026, ein exklusives "Schlossgespräch" in der historischen Gotischen Halle. Die renommierte Schauspielerin Inge Maux, die in Artstetten – dem ehemaligen Wohnsitz des Thronfolgerpaares Franz Ferdinand – beheimatet ist, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung "My work is my love". Der bekannte Moderator Michael Garschall führt ab 17 Uhr das Gespräch, während die virtuose Pianistin Elisabeth Eschwé musikalische Akzente mit Werken von Clara Schumann, Erich Wolfgang Korngold und Wolfgang Amadeus Mozart setzt.
Diese einzigartige Kombination aus persönlichen Einblicken und hochklassiger Musik spiegelt das charakteristische Konzept der Pöggstaller Kulturtage wider: die Verbindung von künstlerischem Schaffen und menschlichen Geschichten. Inge Maux, die durch ihre Auftritte an renommierten Theatern wie dem Burgtheater internationale Anerkennung erhalten hat, wird Einblicke in ihre Laufbahn und künstlerische Philosophie gewähren.
Der prachtvolle Renaissance-Arkadenhof des Schlosses verwandelt sich 2026 in eine spektakuläre Freilichtbühne für fünf unterschiedliche Konzertformate. Diese architektonische Besonderheit aus dem 16. Jahrhundert, mit ihren charakteristischen Rundbögen und der einzigartigen Akustik, bietet den perfekten Rahmen für unvergessliche Musikerlebnisse unter freiem Himmel.
Den Auftakt der Arkadenhof-Konzerte macht am 20. Juni das Frühsommerkonzert "Summertime" mit dem etablierten Fidelitas Chor und der gefragten Sängerin Josephine Bloéb. Dieses Konzert verspricht "Sternstunden unter freiem Himmel" und verbindet klassische Chormusik mit modernen Interpretationen bekannter Sommerhits.
Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher am 25. Juli mit den Flying Schnörtzenbrekkers und ihrem Programm "Musikalische Fake News". Diese österreichische Formation hat sich darauf spezialisiert, klassische Musik mit satirischen Elementen zu verbinden und dem Publikum "Klassik zum Schmunzeln" zu präsentieren. Ihre humorvolle Herangehensweise an ernste Musik hat bereits in ganz Österreich für ausverkaufte Säle gesorgt.
Die musikalische Reise "Von Pöggstall bis New York" unternimmt Steven's Big Band featuring Herbert Schnalzer am 21. August mit ihrem Konzert "Swing & Sing". Diese Formation bringt den authentischen Sound der großen amerikanischen Big Band-Ära ins Waldviertel und verspricht eine mitreißende Performance mit Jazz-Standards und Swing-Klassikern.
Das Spätsommerkonzert "Still standing" am 12. September wird von DaChor und dem renommierten Musiker Nicolaus Hagg gestaltet. Diese Veranstaltung markiert traditionell den emotionalen Höhepunkt der Saison und verbindet melancholische Herbststimmung mit kraftvollen musikalischen Statements.
Den stimmungsvollen Abschluss der Arkadenhof-Konzerte bilden Christina Foramitti und Peter Groisböck mit vorweihnachtlichen Melodien im Rahmen des Adventmarkts am 21. und 22. November. Diese besinnlichen Konzerte schaffen eine einzigartige Atmosphäre zwischen Renaissance-Architektur und winterlicher Romantik.
Ein absolutes Highlight der Saison 2026 findet am 4. Juli in der historischen Kirche St. Anna im Felde statt. Der international gefeierte Bariton Adrian Eröd, der regelmäßig an der Wiener Staatsoper und anderen Weltbühnen auftritt, präsentiert gemeinsam mit seinen Gästen Maja Triler und Philipp Schöllhorn das Konzert "Bella voce".
Begleitet wird das Sängertrio vom United Europe Orchester unter der Leitung der russisch-österreichischen Dirigentin Elena Rozanova. Das Programm "Von der Moldau bis zum Schwanensee" widmet sich ausschließlich Werken slawischer Komponisten wie Antonín Dvořák, Pjotr Iljitsch Tschaikowski oder Bedřich Smetana. Diese Zusammenstellung reflektiert die kulturelle Vielfalt Mitteleuropas und schlägt eine musikalische Brücke zwischen den Völkern.
Die Kirche St. Anna im Felde, ein gotisches Kleinod aus dem 14. Jahrhundert, bietet mit ihrer außergewöhnlichen Akustik und spirituellen Atmosphäre den idealen Rahmen für diese anspruchsvolle klassische Musik. Die Kombination aus historischem Ambiente und hochkarätiger Besetzung macht dieses Konzert zu einem der meisterwarteten Ereignisse des Kulturjahres 2026.
Die historische Gotische Halle wird am 10. Oktober nochmals zur Bühne, wenn eine illustre Künstlergruppe das innovative Format "Herbstblätter" präsentiert. Norma Norvald, Gerald Altmann, Sona MacDonald und Belush Koreny verbinden in diesem außergewöhnlichen Programm Literatur, Musik und Kulinarik zu einem ganzheitlichen Kunsterlebnis.
Dieses Konzept der "kulinarischen Kulturveranstaltung" hat sich in den vergangenen Jahren als besondere Spezialität der Pöggstaller Kulturtage etabliert. Das Publikum erlebt nicht nur hochkarätige künstlerische Darbietungen, sondern kann auch regionale Spezialitäten und eigens kreierte Menüs genießen, die thematisch auf die jeweilige Aufführung abgestimmt sind.
Ein besonderes Highlight für Familien bietet das Pöggstaller Kasperltheater am 8. und 9. Mai in der örtlichen Festhalle. Die Aufführung von "Kasperl und die Hexe vom Peilstein" verbindet traditionelles österreichisches Puppentheater mit regionalen Bezügen. Der Peilstein, ein markanter Berg in der Umgebung von Pöggstall, wird zur Kulisse für das neue Stück mit Musik von Stefan Weissenbäck.
Besonders bemerkenswert ist die Einbindung lokaler Talente: Neben den professionellen Darstellern Fanny Holzer und Stephan Paryla-Raky wirken auch Schülerinnen und Schüler der MS Pöggstall mit. Diese Zusammenarbeit zwischen etablierten Künstlern und dem regionalen Nachwuchs spiegelt die Philosophie der Kulturtage wider, Kultur als lebendiges Element der Gemeinschaft zu verstehen.
Das Kasperltheater hat in Österreich eine jahrhundertealte Tradition und gilt als wichtiger Bestandteil der volkstümlichen Kultur. Die moderne Interpretation klassischer Kasperl-Geschichten mit zeitgemäßer Musik macht diese Aufführungen zu einem generationenübergreifenden Erlebnis.
Der stimmungsvolle Abschluss der Kulturtage erfolgt am 21. und 22. November mit einem atmosphärischen Adventmarkt im historischen Schankraum des Rogendorfer Saals. Diese Veranstaltung verbindet traditionelles Handwerk und regionale Spezialitäten mit einem hochwertigen kulturellen Rahmenprogramm.
Der Rogendorfer Saal, benannt nach dem Renaissance-Bauherrn des Schlosses, Wolfgang von Rogendorf, bietet mit seinen historischen Gewölben und dem rustikalen Ambiente den perfekten Rahmen für einen authentischen Weihnachtsmarkt. Die Kombination aus Kunsthandwerk, kulinarischen Köstlichkeiten und musikalischen Darbietungen schafft eine einzigartige vorweihnachtliche Atmosphäre.
Ein besonderer Service für kulturinteressierte Besucher sind die kostenlosen Führungen durch die Traunfellner-Dokumentation im Schloss. Eine Stunde vor jeder Veranstaltung bietet Irmgard Linke-Traunfellner, eine ausgewiesene Expertin für die Schlossgeschichte, Einblicke in die bewegte Vergangenheit des Renaissancebaus.
Die Traunfellner-Familie prägte über Jahrhunderte die Geschichte von Schloss Pöggstall und der gesamten Region. Die Dokumentation umfasst wertvolle Archivmaterialien, historische Dokumente und Ausstellungsstücke, die das Leben und Wirken dieser bedeutenden niederösterreichischen Adelsfamilie veranschaulichen.
Diese Führungen ermöglichen es den Besuchern, nicht nur die kulturellen Veranstaltungen zu genießen, sondern auch tief in die Geschichte und die kulturhistorische Bedeutung des Veranstaltungsortes einzutauchen. Das Schloss Pöggstall, ursprünglich im 12. Jahrhundert als Burg errichtet und im 16. Jahrhundert zu einem prächtigen Renaissance-Schloss umgebaut, zählt zu den architektonischen Juwelen des Waldviertels.
Für alle Veranstaltungen der Kulturtage Schloss Pöggstall 2026 können Karten über verschiedene Kanäle erworben werden. Die telefonische Bestellung ist unter 0676/3388505 möglich, alternativ per E-Mail an [email protected]. Online-Buchungen sind über die Plattform ticket2242.tickethome.at verfügbar.
Detaillierte Informationen zum gesamten Programm, zu den Künstlern und zu den Preisen finden Interessierte auf der offiziellen Website www.kulturtage-schlosspoeggstall.at. Dort werden auch aktuelle Informationen zu eventuellen Programmänderungen oder besonderen Angeboten veröffentlicht.
Die Kulturtage Schloss Pöggstall haben sich seit ihrer Gründung zu einem der wichtigsten kulturellen Ereignisse im Waldviertel entwickelt. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Region als Kulturstandort zu stärken und ziehen Jahr für Jahr Besucher aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland an.
Die Veranstaltungsreihe folgt dabei einem durchdachten Konzept: Hochkarätige internationale Künstler werden mit regionalen Talenten kombiniert, klassische Musik trifft auf moderne Interpretationen, und die historische Kulisse des Renaissance-Schlosses wird optimal genutzt. Diese Mischung macht die Kulturtage zu einem einzigartigen Erlebnis, das sowohl Kulturkenner als auch interessierte Laien anspricht.
Für das Jahr 2026 verspricht das Programm unter der bewährten künstlerischen Leitung von Elisabeth Augustin erneut höchste Qualität und innovative Ansätze. Die Kombination aus etablierten Formaten wie den Schlossgesprächen und neuen Projekten wie dem slawischen Konzertabend zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung des Festivals.