
Wien - (DACH) Seit Beginn der Coronapandemie ist das Ansehen von Sozialberufen stark gestiegen. Pflegekräfte, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen haben gezeigt, wie wichtig ihre Arbeit für eine gut funktionierende Gesellschaft ist. Durch den demografischen Wandel wird sich das auc
(DACH) Seit Beginn der Coronapandemie ist das Ansehen von Sozialberufen stark gestiegen. Pflegekräfte, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen haben gezeigt, wie wichtig ihre Arbeit für eine gut funktionierende Gesellschaft ist. Durch den demografischen Wandel wird sich das auch nicht ändern. Im Gegenteil: Die soziale Bedeutung dieser Berufe wird weiter ansteigen. Wer Interesse hat, sollte jetzt über einen Berufswechsel nachdenken.
„Ich wollte immer schon mit Menschen arbeiten, ich weiß aber nicht was“, ist ein Satz, den man im Gespräch mit Menschen auf Jobsuche öfter zu hören bekommt. Der Grund für diese Unsicherheit liegt nicht nur an einem handfesten Überangebot verschiedener Berufe im Sozialbereich, sondern an den Ausbildungen sowie den Tätigkeiten an sich. Ein Arztstudium ist vielen einfach zu aufwendig, das FH-Studium Sozialarbeit dauert den meisten auch zu lange und die Arbeit im Pflegebereich ist körperlich sehr anstrengend und auf lange Sicht keine Option. Durch den demografischen Wandel der letzten Jahrzehnte – die Bevölkerung wird immer älter – hat sich ein neues Berufsbild entwickelt, das Menschen mit ausgeprägter sozialer Ader besonders ansprechen wird.
Ganzheitliche Lebensbegleitung ist das Gebot der Stunde
Im internationalen Vergleich schneidet das österreichische Gesundheitssystem immer noch sehr gut ab. Speziell im Pflegebereich gibt es allerdings großes Verbesserungspotenzial. Tatsache ist: Hierzulande gehen die Menschen zu früh in Pflege. Ein Blick nach Dänemark zeigt, wie man es besser machen kann. Das skandinavische Land setzt bereits seit den 1980er-Jahren voll auf Prävention. Ausgebildete Case Manager*innen helfen den Menschen in Dänemark ab einem bestimmten Alter sich selbst zu helfen. Die Seniorenheime wurden nach und nach in Häuser mit eigenständigen Wohneinheiten umgewandelt, weil die Menschen länger aktiv und selbstständig waren. So konnte Dänemark der Pflegeproblematik ein Schnippchen schlagen. Mit dem österreichweiten Einsatz von zertifizierten ganzheitlichen Lebensbegleiter*innen können wir diese Erfolgsstrategie übernehmen.
Lebensbegleiter*innen fördern die Selbstständigkeit
Es ist erwiesen, dass ein gesunder Lebensstil das geistige, seelische, körperliche und soziale Wohlbefinden bis ins hohe Alter fördert. Wird früh genug damit begonnen, kann die Pflegebedürftigkeit im Lebensverlauf weit nach hinten verschoben werden. Neben einem großen menschlichen Gewinn ist das auch volkswirtschaftlich von enormem Vorteil, da sowohl Pflegefälle als auch der wachsende Bedarf an Pflegekräften (die aktuell schon fehlen) minimiert werden können. Mithilfe ausreichend professioneller Lebensbegleiter*innen kann die drohende Pflegemisere abgewendet werden.
Eine Ausbildung mit Sinn
Die TÜV (AUSTRIA) -zertifizierte Diplomausbildung „Lebensbegleiter*in“ umfasst 18 Theorie-Module.
sowie ein 300-stündiges Praktikum im Jugend- und Seniorenbereich und dauert insgesamt nur drei Semester. Der große Vorteil dieses Lehrgangs ist die große Flexibilität für Berufstätige: Bis auf das Praktikum besteht die Ausbildung aus Online-Veranstaltungen.
Die umfangreiche Palette der Lehrinhalte reicht unter anderem von der menschlichen Entwicklung über Mentoring Techniken, Betreuungsmethoden, Kommunikation, Pädagogik, Stress- und Bewegungsmanagement bis hin zu den Herausforderungen des interkulturellen Zusammenlebens. Auch die Biografiearbeit wird in einem Modul ausgiebig behandelt.
Nach den Praktika muss der Lehrgang mit einer schriftlichen Diplomarbeit sowie einer mündlichen Prüfung abgeschlossen werden.
Zu den Zielgruppen der ganzheitlichen Lebensbegleiter*innen zählen nicht nur ältere Menschen. Die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert. Lebensbegleitung ist für Klienten von 0 bis 90 Jahren möglich. Es finden sich Anstellungen in Schulen und in der Nachmittagsbetreuung, in Sozialeinrichtungen aller Art und Vereinen, sowie im betreuten Wohnen, in Seniorenheimen oder generationenübergreifenden Projekten. Speziell für Gemeinden macht es Sinn, die Dienste von professionellen Lebensbegleiter*innen in Anspruch zu nehmen. Einige Absolventinnen haben sich nach der Ausbildung auch selbstständig gemacht und sind für mehrere Organisationen tätig.
Das Berufsbild des „Lebensbegleiters“ wurde von der Wiener Wirtschaftskammer, Fachgruppe Personenberatung und -betreuung anerkannt. In mehreren Bundesländern wurde die Dringlichkeit bereits erkannt, der Prävention mehr Beachtung zu schenken. Der Einsatz von sogenannten „Sozialen Alltagsbetreuern“, ein Äquivalent der Lebensbegleiter*innen, wird vielerorts bereits forciert. Der Berufszweig „professionelle Lebensbegleitung“ wird in den nächsten Jahren noch mehr Aufwind erfahren.
Sollten wir Sie neugierig gemacht haben, werfen Sie auch einen Blick in unser umfangreiches Whitepaper, welches sich intensiv mit der Ausbildung zum/r zertifizierten Lebensbegleiter*in beschäftigt. HIER zum Download https://ogy.de/Wp
Bei Fragen und Anregungen können Sie uns jederzeit mailen oder anrufen. Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Berufsausbildung zum/r ganzheitlichen Lebensbegleiter*in.