Verstehen, begleiten, ganzheitlich behandeln - Experten diskutieren über chronische Erkrankung
Zum Welt-Adipositas-Tag präsentiert Lilly Österreich Umfrageergebnisse und diskutiert ganzheitliche Behandlungsansätze für Betroffene.
Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags lädt das Pharmaunternehmen Lilly Österreich am 3. März 2026 zu einem Pressebrunch nach Wien ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Verstehen, begleiten, ganzheitlich behandeln" und soll den Fokus auf eine Erkrankung lenken, die in Österreich rund 1,2 Millionen Erwachsene betrifft.
Übergewicht und Adipositas sind längst zu einem gesellschaftlichen Problem geworden. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mehr als eine Million Österreicherinnen und Österreicher sind von dieser chronischen Erkrankung betroffen. Dabei geht es nicht nur um medizinische Aspekte, sondern auch um die sehr persönlichen Lebensrealitäten der Betroffenen. "Hinter jeder Zahl steht ein Mensch mit eigener Geschichte", betont Lilly Österreich in der Einladung zum Pressebrunch.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, den Blick für medizinische Zusammenhänge zu schärfen, gesellschaftliche Realitäten zu beleuchten und einen respektvollen Umgang mit dieser vielschichtigen Erkrankung zu fördern. Adipositas steht in engem Zusammenhang mit vielen Folgeerkrankungen und beeinflusst das Leben der Betroffenen auf multiple Weise.
Ein zentraler Punkt der Veranstaltung wird die Präsentation aktueller repräsentativer Umfrageergebnisse zum Wissensstand und Meinungsbild der österreichischen Bevölkerung sein. Diese Daten sollen gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Medizin und Ernährung eingeordnet und diskutiert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie ganzheitliche Behandlung individuell gelingen kann.
Das Ziel der Veranstaltung ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dies entspricht einem modernen Verständnis von Adipositas als komplexe, chronische Erkrankung, die weit über einfache Erklärungsmuster wie "zu viel essen" oder "zu wenig Bewegung" hinausgeht.
Durch den Vormittag führen Silvia Schneider als Moderatorin und TV-Koch Oliver Hoffinger. Diese Kombination verspricht eine ausgewogene Mischung aus journalistischer Kompetenz und praktischem Ernährungswissen.
Als Gesprächspartner stehen drei Experten zur Verfügung, die unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Adipositas einbringen:
Die Veranstaltung unterstreicht einen wichtigen Paradigmenwechsel im Umgang mit Adipositas. Lange wurde Übergewicht primär als Lifestyle-Problem betrachtet, das durch mehr Willenskraft und Disziplin zu lösen sei. Heute weiß man, dass Adipositas eine komplexe, chronische Erkrankung ist, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird: genetische Veranlagung, Stoffwechsel, Hormone, psychische Faktoren, sozioökonomische Bedingungen und Umwelteinflüsse.
Diese Erkenntnis hat weitreichende Konsequenzen für die Behandlung. Statt einfacher Diätempfehlungen braucht es individualisierte, ganzheitliche Therapieansätze, die alle relevanten Faktoren berücksichtigen. Dazu gehören medizinische Behandlung, Ernährungstherapie, Bewegungsprogramme, psychologische Betreuung und gegebenenfalls auch medikamentöse Unterstützung.
Ein wichtiger Aspekt, der bei der Diskussion um Adipositas oft übersehen wird, ist die gesellschaftliche Stigmatisierung der Betroffenen. Menschen mit Übergewicht sehen sich häufig Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt. Sie werden als willensschwach, undiszipliniert oder faul wahrgenommen. Diese Stigmatisierung erschwert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern kann auch die Behandlung negativ beeinflussen.
Der respektvolle Umgang mit Adipositas-Patienten, den Lilly Österreich in der Einladung betont, ist daher ein wichtiger Baustein erfolgreicher Therapien. Ärzte, Therapeuten und auch die Gesellschaft insgesamt sind gefordert, ihre Haltung zu überdenken und Betroffenen mit Empathie und Verständnis zu begegnen.
Die moderne Adipositas-Therapie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Neben den klassischen Säulen Ernährung und Bewegung spielen heute auch medikamentöse Therapien eine wichtige Rolle. Neue Wirkstoffe können dabei helfen, das Hungergefühl zu regulieren und die Gewichtsabnahme zu unterstützen.
Auch die Ernährungstherapie hat sich weiterentwickelt. Statt starrer Diätpläne stehen heute flexible, alltagstaugliche Konzepte im Vordergrund, die langfristig umsetzbar sind. Dabei wird auch die psychologische Komponente des Essens berücksichtigt – emotionales Essen, Stress-bedingte Gewichtszunahme oder gestörtes Hunger- und Sättigungsgefühl.
Neben der Behandlung bestehender Adipositas spielt auch die Prävention eine wichtige Rolle. Hier geht es darum, bereits im Kindes- und Jugendalter gesunde Gewohnheiten zu fördern und Risikofaktoren zu minimieren. Aufklärung über gesunde Ernährung, die Bedeutung von Bewegung und den Umgang mit Stress sind wichtige Bausteine der Prävention.
Gleichzeitig ist es wichtig, das Bewusstsein in der Gesellschaft für die Komplexität der Erkrankung zu schärfen. Nur wenn Adipositas als das verstanden wird, was sie ist – eine chronische, behandlungsbedürftige Erkrankung – kann auch die nötige Unterstützung für Betroffene mobilisiert werden.
Der Pressebrunch findet am Dienstag, den 3. März 2026, um 10:30 Uhr im k47 am Franz-Josefs-Kai 47 in 1010 Wien statt. Interessierte Journalistinnen und Journalisten können sich bis spätestens 27. Februar 2026 anmelden.
Die Veranstaltung verspricht, wichtige Impulse für die öffentliche Diskussion über Adipositas zu setzen und neue Perspektiven auf eine Erkrankung zu eröffnen, die viel zu oft missverstanden wird. Durch die Kombination aus aktuellen Umfrageergebnissen, medizinischer Expertise und praxisnahen Einblicken soll ein umfassendes Bild der Herausforderungen und Lösungsansätze gezeichnet werden.
Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Irene Kapaun von Lilly Österreich unter der Telefonnummer +43 660 990 71 22 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.