Das MAK in Wien startet mit einem beeindruckenden Programm in das Jahr 2026, das die Herzen der Kunstliebhaber höher schlagen lässt. Am 19. Januar 2026 verkündete Generaldirektorin Lilli Hollein auf der Jahrespressekonferenz eine Reihe von Ausstellungen, die die Besucherzahlen weiter in die Höhe tre
Das MAK in Wien startet mit einem beeindruckenden Programm in das Jahr 2026, das die Herzen der Kunstliebhaber höher schlagen lässt. Am 19. Januar 2026 verkündete Generaldirektorin Lilli Hollein auf der Jahrespressekonferenz eine Reihe von Ausstellungen, die die Besucherzahlen weiter in die Höhe treiben sollen. Schon 2025 verzeichnete das Museum einen signifikanten Anstieg der Besucherzahlen um 16 %, was auf die innovative Ausrichtung und die internationalen Kooperationen des MAK zurückzuführen ist.
Das Jahr 2025 war für das MAK ein Jahr des Wachstums und der Anerkennung. Mit über 185.210 Besuchern in Wien und insgesamt 201.169 Besuchern, einschließlich der Außenstellen in Brtnice und Los Angeles, konnte das Museum eine beeindruckende Steigerung von über 15 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Besonders die Ausstellung 'PECHE POP' zog mit 55.760 Besuchern ein großes Publikum an und wurde zu einer der bestbesuchten Ausstellungen in der Geschichte des MAK.
Die im Dezember 2025 eröffnete Helmut Lang-Ausstellung sorgte für weltweite mediale Resonanz. Medien wie Wallpaper, Vogue America und Harper’s Bazaar Brasil berichteten über die Ausstellung, was das internationale Ansehen des MAK weiter stärkte. Diese Erfolge sind das Ergebnis eines engagierten Teams und der Zusammenarbeit mit Künstlern, die dem MAK verbunden sind.
Das Jahr 2026 beginnt mit der Neugestaltung der Schausammlungen 'WIEN 1900 – Alltag. Gesamtkunstwerk' und 'TEXTILIEN UND TEPPICHE'. Beide Ausstellungen werden im Frühjahr eröffnet und versprechen, die Besucher mit neuen Konzepten und Inszenierungen zu begeistern. Markus Schinwald und das Designstudio Formafantasma wurden mit der Gestaltung betraut, was die Ausstellungen zu einem einzigartigen Erlebnis machen wird.
Ab Mai widmet das MAK dem verstorbenen Künstler Christoph Schlingensief die erste umfassende Einzelausstellung in Österreich. Im Juni folgt die Ausstellung 'GLANZSTÜCKE. Van Cleef & Arpels Haute Joaillerie × Meisterwerke der MAK Sammlung', die durch eine hochkarätige Kooperation zustande kam. Diese Ausstellungen zeigen die Bandbreite und das Engagement des MAK, Kunst und Design auf höchstem Niveau zu präsentieren.
Im Vergleich zu ähnlichen Institutionen in Deutschland und der Schweiz zeigt das MAK eine bemerkenswerte Fähigkeit, internationale Kooperationen zu nutzen, um seine Ausstellungspalette zu erweitern. Während Museen in Deutschland oft auf lokale Künstler setzen, gelingt es dem MAK, ein globales Publikum anzusprechen und internationale Künstler in seine Programme zu integrieren.
Ein besonderes Augenmerk legt das MAK auf die Zugänglichkeit seiner Ausstellungen. Durch Kooperationen mit Partnern wie der Wiener Städtischen und Porsche bietet das Museum Tage mit freiem Eintritt an, um ein breites Publikum anzusprechen. Diese Maßnahmen haben zu einem Anstieg der zahlenden Besucher um 6 % geführt und das Interesse an der Bundesmuseen Card um 356 % gesteigert.
Das MAK plant, seine erfolgreiche Strategie fortzusetzen und die Besucherzahlen weiter zu steigern. Mit einem vielfältigen Programm, das sowohl klassische als auch zeitgenössische Kunst umfasst, wird das Museum auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der österreichischen Kulturlandschaft spielen. Die kontinuierliche Forschung und Digitalisierung der Sammlung werden dazu beitragen, das MAK als führendes Museum in Europa zu etablieren.
Das MAK zeigt, wie ein Museum durch innovative Konzepte und internationale Kooperationen neue Maßstäbe setzen kann. Die geplanten Ausstellungen für 2026 versprechen, ein breites Publikum anzusprechen und die Besucherzahlen weiter zu steigern. Interessierte können das vollständige Jahresprogramm auf der Website des MAK einsehen und sich auf ein Jahr voller kultureller Höhepunkte freuen.