Führender österreichischer Gesundheitsdienstleister baut betriebliches Gesundheitsangebot weiter aus
Mavie Med integriert das Arbeitsmedizinische Zentrum Meditrina und schafft damit ein umfassendes Angebot für betriebliche Gesundheit aus einer Hand.
Der österreichische Gesundheitskonzern Mavie Med hat seine Dienstleistungen im Bereich der betrieblichen Gesundheit erweitert. Das Arbeitsmedizinische Zentrum Meditrina (AMZ), einer der führenden Anbieter für Arbeitsmedizin und Betriebliches Gesundheitsmanagement in Österreich, wurde in die Unternehmensgruppe integriert. Damit setzt Mavie Med einen strategischen Schritt, um Unternehmen künftig ein noch umfassenderes Gesundheitspaket für ihre Belegschaft anbieten zu können.
Das Arbeitsmedizinische Zentrum Meditrina hat sich über die Jahre als verlässlicher Partner für österreichische Unternehmen etabliert. Von den beiden Standorten Wien und Kapfenberg aus betreut das Zentrum Betriebe im gesamten Bundesgebiet. Das Leistungsspektrum umfasst dabei weit mehr als klassische arbeitsmedizinische Untersuchungen.
Zu den Kernkompetenzen des AMZ gehören:
Besonders wichtig für die rund 40 Mitarbeitenden des AMZ: Sie wurden vollständig von Mavie Med übernommen. Das Zentrum wird in der gewohnten Qualität weitergeführt, was für bestehende Unternehmenskunden Kontinuität und Verlässlichkeit bedeutet.
Martin Fuchs, CEO von Mavie Med, betont die strategische Bedeutung der Arbeitsmedizin für das gesamte Gesundheitssystem. "Arbeitsmedizin setzt dort an, wo gesundheitliche Probleme entstehen können. Sie ist Teil der Prävention und damit Basis für ein leistungsfähiges Gesundheitssystem", erklärt Fuchs. Die abgeschlossene Erweiterung sei ein wichtiger Schritt, um eine qualitativ hochwertige arbeitsmedizinische Versorgung nachhaltig sicherzustellen.
Diese Aussage unterstreicht einen Trend, der in der österreichischen Gesundheitslandschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt: Die Erkenntnis, dass Prävention am Arbeitsplatz nicht nur den einzelnen Mitarbeitenden schützt, sondern auch das Gesundheitssystem insgesamt entlastet. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbringen einen erheblichen Teil ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz – hier entstehen oft die ersten Anzeichen von Belastungen, die ohne frühzeitige Intervention zu ernsthaften Erkrankungen führen können.
Durch die Integration des AMZ entsteht in Kombination mit Mavie Work, dem führenden Anbieter für betriebliche Gesundheitsförderung, ein deutlich erweitertes Angebot für Unternehmenskunden. Betriebe können künftig von gesetzlich vorgeschriebenen bis hin zu freiwilligen Gesundheitsleistungen alles aus einer Hand beziehen.
Das gemeinsame Portfolio umfasst nun:
Für Personalverantwortliche in österreichischen Unternehmen bedeutet dies eine erhebliche Vereinfachung: Statt mit mehreren Anbietern verhandeln und koordinieren zu müssen, erhalten sie ganzheitliche Lösungen, die Prävention, mentale Gesundheit und medizinische Versorgung systematisch verbinden.
Mavie Med hat sich als einer der führenden Betreiber privater Gesundheitsbetriebe in Österreich etabliert. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.100 Mitarbeitende und betreibt ein breites Netzwerk an Einrichtungen.
Zur Unternehmensgruppe gehören renommierte Häuser wie die Privatklinik Döbling und das Ambulatorium Döbling, die Privatkliniken Confraternität und Goldenes Kreuz in Wien, die Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Salzburg, die Privatklinik Graz Ragnitz sowie die Privatklinik Wörgl in Tirol.
Darüber hinaus engagiert sich Mavie Med auch im Rahmen von Private-Public-Partnership-Modellen mit der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS). In diesem Kontext betreibt das Unternehmen das auf Rehabilitationsmedizin spezialisierte Klinikum Malcherhof Baden sowie das Gesundheitszentrum für Selbständige in Wien.
Als Schwesterunternehmen von Mavie Med hat sich Mavie Work auf betriebliche Gesundheitsförderung spezialisiert. Das Unternehmen ist nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und Zentral- und Osteuropa aktiv. Mehr als 900 Unternehmenskunden vertrauen bereits auf die ganzheitlichen Lösungen des Anbieters.
Das Angebot von Mavie Work deckt drei zentrale Bereiche ab: mentale Gesundheit, körperliche Gesundheit und organisatorische Gesundheit. Ergänzend dazu werden Programme zur Führungskräfteentwicklung angeboten. Alle Leistungen werden sowohl digital als auch persönlich erbracht und basieren auf wissenschaftlicher Evidenz.
Sowohl Mavie Med als auch Mavie Work sind Teil von Mavie, einer ganzheitlichen Gesundheitsmarke, die zur UNIQA Insurance Group AG gehört. Diese Konstellation ist kein Zufall: Versicherungsunternehmen haben ein fundamentales Interesse an der Gesundheit ihrer Versicherten. Je besser die Prävention funktioniert und je früher gesundheitliche Probleme erkannt werden, desto geringer fallen langfristig die Behandlungskosten aus.
Die Mavie-Marke verfolgt dabei den Ansatz, Menschen ein Leben lang bei Erhalt und Verbesserung ihrer Gesundheit zu unterstützen. Dies reicht von präventiven Maßnahmen am Arbeitsplatz über akute medizinische Versorgung bis hin zur Rehabilitation nach Erkrankungen oder Unfällen.
Die Übernahme des AMZ durch Mavie Med spiegelt einen breiteren Trend wider: Betriebliche Gesundheit gewinnt in Österreich zunehmend an Bedeutung. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der demografische Wandel führt dazu, dass die Belegschaften älter werden und altersspezifische Gesundheitsrisiken zunehmen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen in der modernen Arbeitswelt, was insbesondere die psychische Belastung erhöht.
Hinzu kommt der anhaltende Fachkräftemangel: Unternehmen, die attraktive Gesundheitsleistungen anbieten, haben einen Wettbewerbsvorteil bei der Rekrutierung und Bindung von Talenten. Ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement ist längst mehr als eine nette Zusatzleistung – es ist ein handfester Faktor im Employer Branding.
Die Entwicklung bei Mavie deutet auf einen Trend hin, der die österreichische Gesundheitslandschaft in den kommenden Jahren prägen könnte: die zunehmende Integration verschiedener Gesundheitsdienstleistungen unter einem Dach. Statt fragmentierter Angebote entstehen ganzheitliche Versorgungskonzepte, die präventive, kurative und rehabilitative Maßnahmen verbinden.
Für Unternehmen bedeutet dies vereinfachte Prozesse und bessere Koordination. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kann es eine durchgängigere Betreuung mit weniger Schnittstellenproblemen bedeuten. Und für das Gesundheitssystem insgesamt könnte eine stärkere Betonung der Prävention am Arbeitsplatz langfristig zu einer Entlastung beitragen.
Die Übernahme des Arbeitsmedizinischen Zentrums Meditrina durch Mavie Med ist damit mehr als nur eine Unternehmensmeldung – sie ist ein Baustein in der Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitsversorgung in Österreich.