Die Mietpreise in Österreich haben im Jahr 2025 erneut einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Laut dem aktuellen Mietpreisspiegel von willhaben, der am 2. Februar 2026 veröffentlicht wurde, sind die durchschnittlichen Miet-Angebotspreise pro Quadratmeter in zahlreichen Bezirken des Landes gestiegen.
Die Mietpreise in Österreich haben im Jahr 2025 erneut einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Laut dem aktuellen Mietpreisspiegel von willhaben, der am 2. Februar 2026 veröffentlicht wurde, sind die durchschnittlichen Miet-Angebotspreise pro Quadratmeter in zahlreichen Bezirken des Landes gestiegen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Wien, wo in Bezirken wie Brigittenau, Mariahilf und Neubau die höchsten Zuwächse registriert wurden. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf die Wohnsituation vieler Österreicher und könnte langfristige Konsequenzen für den Immobilienmarkt haben.
Bereits seit mehreren Jahren beobachten Experten einen kontinuierlichen Anstieg der Mietpreise in Österreich. Diese Tendenz setzte sich auch 2025 fort. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise in rund 90 Prozent der ausgewerteten Regionen. Besonders in Wien sind die Mietpreise stark angestiegen, was auf die hohe Nachfrage und das begrenzte Angebot zurückzuführen ist.
Während Wien mit den höchsten Mietpreissteigerungen konfrontiert ist, gibt es auch Regionen, in denen die Preise leicht gesunken sind. Beispielsweise verzeichnete der Bezirk Mattersburg im Burgenland einen Rückgang von 3,3 Prozent. Ähnliche Entwicklungen sind in Deutschlandsberg in der Steiermark und in Eisenstadt-Umgebung zu beobachten. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass die Mietpreise in Österreich tendenziell schneller steigen, was auf spezifische Marktbedingungen und eine hohe Urbanisierung in Ballungszentren zurückzuführen ist.
Die steigenden Mietpreise haben erhebliche Auswirkungen auf die Bevölkerung. Viele Haushalte sehen sich gezwungen, einen größeren Anteil ihres Einkommens für Mieten aufzuwenden, was den finanziellen Spielraum einschränkt. Besonders junge Familien und Geringverdiener sind von dieser Entwicklung betroffen. In Wien beispielsweise müssen Mieter im Bezirk Innere Stadt durchschnittlich 25,58 Euro pro Quadratmeter zahlen, was eine Steigerung von 9,7 Prozent gegenüber 2024 darstellt.
Die Daten von willhaben basieren auf der Analyse von über 250.000 Mietangeboten. Diese umfassende Datengrundlage ermöglicht eine detaillierte Betrachtung der Preisentwicklung in den einzelnen Bezirken. Die höchsten Quadratmeterpreise wurden in Wien und Innsbruck verzeichnet, während die niedrigsten in Güssing im Burgenland und Murtal in der Steiermark zu finden sind.
Experten prognostizieren, dass der Trend steigender Mietpreise auch in den kommenden Jahren anhalten wird. Die Urbanisierung und die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum in den Städten werden voraussichtlich zu weiteren Preissteigerungen führen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind politische Maßnahmen erforderlich, die den Wohnungsbau fördern und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unterstützen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mietpreisentwicklung in Österreich im Jahr 2025 ein Spiegelbild der wirtschaftlichen und sozialen Dynamiken des Landes ist. Die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, erfordern umfassende Strategien und Maßnahmen, um die Wohnsituation für alle Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Wie sich der Markt in den kommenden Jahren entwickeln wird, bleibt abzuwarten, doch die Weichen für eine nachhaltige Wohnraumversorgung müssen bereits jetzt gestellt werden.
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