Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst verspricht vom 2. bis 5. Oktober 2025 ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse zu werden. Unter dem vielsagenden Motto „regel:bruch“ werden zwei zentrale Themen in den Fokus gerückt: das kritische Hinterfragen bestehender musikalischer Ordnungen und das
Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst verspricht vom 2. bis 5. Oktober 2025 ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse zu werden. Unter dem vielsagenden Motto „regel:bruch“ werden zwei zentrale Themen in den Fokus gerückt: das kritische Hinterfragen bestehender musikalischer Ordnungen und das Erforschen neuer Wahrnehmungsformen durch Musik, die speziell für und von Gehörlosen konzipiert ist. Dieses Festival, das von Ö1 begleitet wird, verspricht, die Grenzen der Musik neu zu definieren und ein breites Publikum zu begeistern.
Das ORF musikprotokoll hat sich seit seiner Gründung einen Namen als Plattform für innovative und experimentelle Musik gemacht. 2025 steht ganz im Zeichen des Regelbruchs und der Inklusion. Mitveranstalter Ö1 wird umfassend über das Festival berichten und dabei ein breites Spektrum an Programmen bieten, darunter das „Kulturjournal“ und der „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ live aus Graz, sowie mehrere Ausgaben von „Sound Art: Zeit-Ton“ und „Supernova“. Das Highlight wird sicherlich das Gastspiel des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien sein, das in Graz mit drei Uraufführungen auftritt.
Am 3. Oktober wird das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni in der Helmut-List-Halle drei neue Werke präsentieren. Die Komponistin Sara Stevanović, Finalistin des Ö1 Talentebörse-Kompositionspreises 2024, wird mit ihrem Werk „I thought god can be found in the Danube“ das Orchester als „sprechenden Körper“ inszenieren, der soziale Dimensionen reflektiert. Ein weiteres Highlight ist das letzte Orchesterwerk von Peter Ablinger, „Die Wendel“, das elektronische und live gespielte Klänge in einem spannungsvollen Dialog vereint. Die gehörlose Komponistin Ailís Ní Ríain bietet mit „Scarscape“ eine nahezu greifbare Klangwelt, die das Publikum einlädt, Musik visuell und gestisch zu erleben.
Das musikprotokoll 2025 ist nicht nur ein Schaufenster für lokale Talente, sondern auch eine Plattform für internationale Künstler. Im Rahmen des CTM Radio Lab wurden 300 Projektvorschläge aus 53 Ländern eingereicht. Die ausgewählten Projekte „Sonic Forces“ von Yara Mekawei und „Resonant Resilience“ von Lynn Nandar Htoo und Victoria Yam thematisieren globale Herausforderungen und den Widerstand gegen politische Unterdrückung. Diese Werke werden im Rahmen von „Sound Art: Kunst zum Hören“ präsentiert und zeigen, wie Musik als Medium des Protests und der Identitätsfindung genutzt werden kann.
Das ORF musikprotokoll hat eine lange Tradition der Innovation. Seit seiner Gründung hat es immer wieder neue Wege gefunden, Musik zu präsentieren und das Publikum zu überraschen. Historisch gesehen war das Festival oft ein Vorreiter in der Integration neuer Technologien und künstlerischer Ausdrucksformen. In diesem Jahr wird das Erbe von Peter Ablinger, einem der bedeutendsten österreichischen Komponisten, gewürdigt. Seine Werke, die während des Festivals präsentiert werden, bieten einen Einblick in seine einzigartige künstlerische Vision.
Das ORF musikprotokoll 2025 ist mehr als nur ein Musikfestival. Es ist eine Einladung, Musik auf neue und unerwartete Weise zu erleben. Durch die Einbindung von gehörlosen Künstlern und die Erkundung neuer Wahrnehmungsformen wird das Festival zu einem inklusiven Erlebnis, das die Grenzen zwischen Hören, Sehen und Fühlen verschwimmen lässt. Für die Besucher bedeutet dies eine einzigartige Gelegenheit, Musik in all ihren Facetten zu erleben und neue Perspektiven zu gewinnen.
Das musikprotokoll 2025 wird nicht nur die lokale Kulturszene in Graz beleben, sondern auch internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Durch die Beteiligung internationaler Künstler und die Thematisierung globaler Herausforderungen wird das Festival zu einem wichtigen Diskussionsforum für aktuelle gesellschaftliche Themen. Für die Stadt Graz bedeutet dies eine weitere Stärkung ihrer Position als kulturelle Metropole und ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.
Die Zukunft des ORF musikprotokoll sieht vielversprechend aus. Mit seiner Fokussierung auf Innovation und Inklusion setzt das Festival Maßstäbe für die Zukunft der Musikpräsentation. Die Organisatoren planen, in den kommenden Jahren noch mehr internationale Künstler einzuladen und neue Formen der Musikdarstellung zu erforschen. Für die Besucher bedeutet dies eine kontinuierliche Erweiterung des musikalischen Horizonts und die Möglichkeit, Teil einer dynamischen und sich ständig weiterentwickelnden Kulturszene zu sein.
Das ORF musikprotokoll 2025 verspricht, ein unvergessliches Erlebnis zu werden, das die Teilnehmer inspiriert und die Grenzen der Musik neu definiert. Mit seinem einzigartigen Programm und seiner globalen Ausrichtung wird es sicherlich eines der Highlights des kulturellen Kalenders in diesem Jahr sein.