Die Spannung in der niederösterreichischen Wirtschaftsszene war am 16. September 2025 förmlich greifbar, als die Preisträger des TRIGOS NÖ 2025 bekannt gegeben wurden. Mit einem neuen Rekord von 52 Einreichungen zeigt sich, dass nachhaltige Unternehmensführung und gesellschaftliche Verantwortung nic
Die Spannung in der niederösterreichischen Wirtschaftsszene war am 16. September 2025 förmlich greifbar, als die Preisträger des TRIGOS NÖ 2025 bekannt gegeben wurden. Mit einem neuen Rekord von 52 Einreichungen zeigt sich, dass nachhaltige Unternehmensführung und gesellschaftliche Verantwortung nicht nur Schlagwörter, sondern gelebte Praxis in der Region sind.
Die TRIGOS NÖ Auszeichnung gilt seit über zwanzig Jahren als Leuchtturmprojekt für verantwortungsvolles Wirtschaften. Jedes Jahr werden Unternehmen für ihre herausragenden Beiträge zu einer nachhaltigen Gesellschaft gewürdigt. In diesem Jahr wurden Preise in den Kategorien „Klimaschutz“, „Regionale Wertschaffung“ und „Vorbildliche Projekte“ vergeben.
In der Kategorie „Regionale Wertschaffung“ triumphierte die Fürst Holding GmbH aus Golling an der Erlauf. Mit ihrem Projekt „Tischlerei Melk“ haben sie nicht nur 1.400 m² Leerstand im Herzen von Melk revitalisiert, sondern auch ein inspirierendes Quartier geschaffen, das Hostel, Familienwohnungen und Werkräume umfasst. Über 1.000 Menschen aus der Region wirkten an diesem Projekt mit, ein Beweis dafür, wie Gemeinschaft und Innovation Hand in Hand gehen können.
Der Sieg in der Kategorie „Klimaschutz“ ging an die Forster Metallbau Gesellschaft m.b.H. aus St. Peter in der Au. Ihr Projekt zur chromfreien Vorbehandlung und Pulverbeschichtung ohne fossile Energieträger setzt neue Maßstäbe. Durch den Umstieg von Gas auf Biomasse wird eine CO₂-Einsparung von 85 % erreicht, was über zehn Jahre mehr als 11.000 Tonnen Treibhausgase vermeidet.
In der Kategorie „Vorbildliche Projekte“ überzeugte die KASTNER Service GesmbH aus Zwettl. Ihr KI-gestütztes Bestellsystem reduziert Lebensmittelverschwendung und optimiert die Nahversorgung. Ein Machine-Learning-Algorithmus prognostiziert den Bedarf in „Nah&Frisch“-Märkten anhand von Verkaufs-, Wetter- und Feiertagsdaten, was zu mehr Nachhaltigkeit in der Logistik führt.
Der TRIGOS NÖ ist mehr als nur eine Auszeichnung; er ist ein Symbol für die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Getragen von Partnern wie der Wirtschaftskammer Niederösterreich, der Caritas NÖ, respACT und der Industriellenvereinigung NÖ, fördert er Projekte, die Verantwortung und Innovation vereinen.
Seit seiner Gründung hat der TRIGOS NÖ zahlreiche Unternehmen ausgezeichnet, die sich durch nachhaltige und innovative Ansätze hervorgetan haben. Die Auszeichnung ermutigt Unternehmen, über den Tellerrand hinauszublicken und langfristige Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.
Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Wirtschaft und Gesellschaft von nachhaltigen Ansätzen profitieren können. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Sicherung der regionalen Wertschöpfung und der Beitrag zum Klimaschutz sind nur einige der positiven Auswirkungen, die diese Initiativen mit sich bringen.
Ein Experte für nachhaltiges Wirtschaften kommentiert: „Die TRIGOS NÖ Auszeichnung ist ein wichtiger Indikator dafür, dass Unternehmen in Niederösterreich nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, sondern auch eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrnehmen. Diese Projekte sind wegweisend für andere Regionen.“
Mit den diesjährigen Preisträgern setzt der TRIGOS NÖ erneut ein starkes Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften. Es bleibt zu hoffen, dass diese Beispiele Schule machen und auch in anderen Bundesländern und Ländern Nachahmer finden.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fasst es treffend zusammen: „Diese Projekte zeigen, wie ressourcenschonendes Wirtschaften die Basis für Innovation und neue Geschäftsfelder ist. Damit leisten sie einen Beitrag zur besten Zukunft unserer Kinder.“
Die Zukunft sieht vielversprechend aus, wenn mehr Unternehmen den Mut finden, nachhaltige Wege zu gehen und so zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen beitragen.