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OTS-MeldungRaurisertal, Nationalpark SommerCard, Hohe Tauern/Bild/Tourismus und Freizeit/Freizeit/Natur

Nationalpark SommerCard 2024: Raurisertal wird zur All-inclusive-Destination

8. April 2026 um 09:13
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Mitten im Herzen der österreichischen Alpen liegt ein Tal, das Tourismusexperten längst als Geheimtipp gehandelt haben – das Raurisertal im Salzburger Land. Was einst nur Eingeweihte zu schätzen wu

Mitten im Herzen der österreichischen Alpen liegt ein Tal, das Tourismusexperten längst als Geheimtipp gehandelt haben – das Raurisertal im Salzburger Land. Was einst nur Eingeweihte zu schätzen wussten, entwickelt sich nun zu einer der innovativsten Urlaubsdestinationen Österreichs. Der Grund: Die Nationalpark SommerCard, die ab 1. Mai 2024 erneut den Schlüssel zu über 60 Attraktionen in der gesamten Nationalparkregion Hohe Tauern darstellt. Ein Konzept, das den klassischen Pauschaltourismus revolutioniert und zeigt, wie nachhaltiger Alpentourismus in der Praxis funktioniert.

Das Raurisertal: Vom Goldgräber-Eldorado zur Premium-Destination

Das Raurisertal, oft als „Tal der Geier und des Goldes" bezeichnet, blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Bereits im 14. Jahrhundert gruben hier Bergleute nach dem begehrten Edelmetall, das dem Erzbistum Salzburg zu Reichtum verhalf. Die Goldgewinnung prägte die Region bis ins 20. Jahrhundert hinein und hinterließ ein einzigartiges kulturhistorisches Erbe, das heute Teil der touristischen Attraktivität darstellt.

Geografisch erstreckt sich das Raurisertal über eine Länge von etwa 30 Kilometern vom Hauptort Rauris bis hinauf zum Rauriser Urwald und dem Naturfreundehaus Neubau auf 1.547 Metern Seehöhe. Die Lage inmitten des Nationalparks Hohe Tauern – Österreichs größtem Nationalpark mit 1.856 Quadratkilometern – macht das Tal zu einem Hotspot der Biodiversität. Über 1.800 Pflanzenarten und mehr als 10.000 Tierarten finden hier ihren Lebensraum, darunter die namensgebenden Bartgeier, die nach ihrer Ausrottung erfolgreich wiederangesiedelt wurden.

Die touristische Entwicklung des Raurisertals begann in den 1960er Jahren mit dem Bau der ersten Liftanlagen. Was als klassische Skiregion startete, wandelte sich über die Jahrzehnte zu einer ganzjährigen Destination mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit und Naturerlebnis. Heute zählt das Tal rund 180.000 Übernachtungen jährlich, wobei der Sommertourismus kontinuierlich an Bedeutung gewinnt.

Die Nationalpark SommerCard: Innovation im österreichischen Tourismus

Die Nationalpark SommerCard, die vom 1. Mai bis 31. Oktober 2024 gültig ist, repräsentiert einen Paradigmenwechsel im alpinen Tourismus. Das All-inclusive-Konzept geht weit über traditionelle Gästekarten hinaus und schafft ein integriertes Erlebnissystem, das die gesamte Nationalparkregion vernetzt.

Das Herzstück der Karte bilden die Bergerlebnisse mit den Rauriser Hochalmbahnen. Die tägliche Berg- und Talfahrt erschließt nicht nur die hochalpine Landschaft auf bis zu 2.175 Metern Seehöhe, sondern gewährt auch Zugang zur Greifvogelwarte Rauris und der Gold- & Mineralienwelt. Die Greifvogelwarte hat sich seit ihrer Gründung 1999 zu einem international anerkannten Zentrum für die Erforschung und den Schutz von Greifvögeln entwickelt. Besucher können hier hautnah die majestätischen Bartgeier beobachten, deren Spannweite bis zu 2,90 Meter erreichen kann.

Die Gold- & Mineralienwelt dokumentiert die 2.000-jährige Bergbaugeschichte der Region. In den historischen Stollen können Gäste nachvollziehen, wie die Goldgewinnung das Leben der Menschen prägte und welche geologischen Besonderheiten das Raurisertal zu einem der goldreichsten Gebiete Mitteleuropas machten. Experten schätzen, dass in den vergangenen Jahrhunderten über 15 Tonnen Gold aus dem Tal gewonnen wurden.

Naturmonumente und wissenschaftliche Bedeutung

Ein weiterer Schwerpunkt der SommerCard liegt auf den Natur-Monumenten der Region. Der freie Eintritt zu den Krimmler Wasserfällen ermöglicht den Besuch einer der spektakulärsten Natursehenswürdigkeiten Österreichs. Mit einer Gesamtfallhöhe von 380 Metern zählen die Krimmler Wasserfälle zu den höchsten Wasserfällen Europas und sind seit 2007 als Naturdenkmal und Landschaftsschutzgebiet geschützt.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Wasserfälle ein einzigartiges Mikroklima schaffen. Die feine Wassergischt erzeugt Aerosole, die sich positiv auf die Atemwege auswirken können. Mediziner sprechen von einem „natürlichen Inhalatorium

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