Am 11. Dezember 2025 hat der österreichische Nationalrat einen bedeutenden Schritt zur Unterstützung der Tourismusbranche unternommen. Mit der Einrichtung des Tourismus-Beschäftigtenfonds, initiiert von der SPÖ-Tourismussprecherin Melanie Erasim, soll die hohe Fluktuation in der Gastronomie und Hote
Am 11. Dezember 2025 hat der österreichische Nationalrat einen bedeutenden Schritt zur Unterstützung der Tourismusbranche unternommen. Mit der Einrichtung des Tourismus-Beschäftigtenfonds, initiiert von der SPÖ-Tourismussprecherin Melanie Erasim, soll die hohe Fluktuation in der Gastronomie und Hotellerie bekämpft werden. Diese Entscheidung wird als Meilenstein für die rund 180.000 Arbeitnehmer:innen in dieser Branche angesehen, die täglich zur Erfolgsgeschichte der österreichischen Tourismus-Destination beitragen.
Die Tourismusbranche in Österreich steht vor vielfältigen Herausforderungen. Besonders in der Gastronomie und Hotellerie ist die Fluktuation der Beschäftigten extrem hoch. Unregelmäßige Arbeitszeiten, Nachtarbeit und saisonale Arbeitslosigkeit sind oft Gründe, warum viele Arbeitnehmer:innen diese Berufe verlassen. Der neue Fonds soll hier Abhilfe schaffen und Anreize bieten, um mehr junge Menschen für diese Berufe zu gewinnen.
Der Tourismus-Beschäftigtenfonds ist eine finanzielle Unterstützung, die speziell für Arbeitnehmer:innen in der Gastronomie und Hotellerie eingerichtet wurde. Er soll gezielte Förderungen und Schulungen ermöglichen, um die Fluktuation zu verringern und den Umstieg in Ganzjahresdienstverhältnisse zu erleichtern. Dies ist besonders wichtig, da saisonale Arbeitslosigkeit ein großes Problem in der Branche darstellt.
Die Förderung der Tourismusbranche hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits in den 1960er Jahren wurden erste Maßnahmen zur Unterstützung dieser wichtigen Wirtschaftsbranche ergriffen. Im Laufe der Jahrzehnte wurden verschiedene Programme und Initiativen ins Leben gerufen, um die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismusbranche zu stärken. Der neue Fonds knüpft an diese Tradition an und bietet eine moderne Lösung für aktuelle Herausforderungen.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz ist die Fluktuation in der österreichischen Tourismusbranche besonders hoch. In Deutschland gibt es bereits längerfristige Programme zur Stabilisierung der Beschäftigung in der Gastronomie, während die Schweiz auf flexible Arbeitsmodelle setzt. Der neue Fonds könnte Österreich helfen, ähnliche Erfolge zu erzielen.
Für die Arbeitnehmer:innen in der Tourismusbranche bedeutet der Fonds eine erhebliche Verbesserung ihrer beruflichen Perspektiven. Durch gezielte Schulungen können sie ihre Fähigkeiten erweitern und bessere Jobchancen erhalten. Zudem bietet der Fonds Unterstützung bei der Anwerbung von Fachkräften aus dem In- und Ausland, was zu einer Stabilisierung der Arbeitsverhältnisse führen kann. Auch bei Arbeitsunfällen oder Jobverlusten sind Sonderhilfen vorgesehen, die den Betroffenen in schwierigen Zeiten helfen sollen.
Der Fonds richtet sich an die rund 180.000 Beschäftigten in der österreichischen Gastronomie und Hotellerie. Diese Arbeitnehmer:innen sind das Rückgrat der Branche und tragen maßgeblich zum internationalen Erfolg der Tourismus-Destination Österreich bei. Mit dem Fonds sollen gezielte Schulungen und Förderungen angeboten werden, die über das Angebot des AMS hinausgehen.
Die Einführung des Tourismus-Beschäftigtenfonds könnte ein Wendepunkt für die Branche sein. Experten prognostizieren, dass die gezielten Maßnahmen zur Reduzierung der Fluktuation und zur Anwerbung von Fachkräften langfristig zu einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes führen werden. Dies könnte Österreich helfen, seine Position als führende Tourismus-Destination weiter auszubauen und die Qualität der Dienstleistungen auf einem hohen Niveau zu halten.
Mit der Einrichtung des Tourismus-Beschäftigtenfonds hat der Nationalrat einen wichtigen Schritt zur Unterstützung der Beschäftigten in der Gastronomie und Hotellerie unternommen. Der Fonds bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Schulungen und Förderungen, die langfristig zu einer Stabilisierung der Branche beitragen können. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Maßnahmen in der Praxis auswirken werden, aber die Erwartungen sind hoch.
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