In einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt und in der die Grenzen zwischen Wissenschaft und Kunst immer fließender werden, markiert die internationale Konferenz „Symbiosis 2025 – Envisioning Natural Histories“ einen wichtigen Meilenstein. Vom 3. bis zum 7. November 2025 versammeln sich in Wien
In einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt und in der die Grenzen zwischen Wissenschaft und Kunst immer fließender werden, markiert die internationale Konferenz „Symbiosis 2025 – Envisioning Natural Histories“ einen wichtigen Meilenstein. Vom 3. bis zum 7. November 2025 versammeln sich in Wien, Salzburg und Innsbruck führende Experten und Museumsfachleute aus der ganzen Welt, um über die Rolle der Naturkundemuseen in unserer Gesellschaft zu diskutieren.
Die Konferenz, die vom Haus der Natur in Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Wien und der Interuniversitären Organisation Kunst & Wissenschaft organisiert wird, bietet eine Plattform für den Austausch über historische und zeitgenössische Perspektiven zur Interaktion von Kunst und Naturwissenschaften. Mit Teilnehmern aus Großbritannien, Irland, Kanada, Frankreich, Deutschland und Österreich ist die Veranstaltung international besetzt und verspricht spannende Diskussionen und neue Erkenntnisse.
Naturkundemuseen spielen eine entscheidende Rolle in der Dokumentation und Erforschung des Lebens auf der Erde. Sie prägen unsere Wahrnehmung und unser Verständnis der Natur und sind tief in politische und soziale Systeme eingebettet. Ihre Sammlungen spiegeln die verflochtene globale Geschichte der Naturwissenschaften wider und tragen zum kulturellen Wandel bei. Doch was bedeutet das konkret?
Ein Experte erklärt: „Naturkundemuseen sind nicht nur Orte der Bildung, sondern auch der Reflexion. Sie helfen uns, die Vergangenheit zu verstehen, um die Zukunft besser zu gestalten.“
Seit jeher nutzen Naturkundemuseen künstlerische Mittel, um visuelle Darstellungen der Natur und ihrer Geschichte zu erstellen. Diese Darstellungen haben sich kontinuierlich weiterentwickelt und spiegeln unterschiedliche institutionelle Ansätze wider. Die Spannbreite reicht von der Betonung der „reinen Wissenschaft“ bis zur Popularisierung von Wissen. Doch wie gelingt dieser Spagat?
„Indem sie das Unsichtbare sichtbar machen, tragen Kunstwerke in Museen zur wissenschaftlichen Kommunikation bei. Sie können etablierte Visualisierungen der Naturgeschichte hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen“, so ein weiterer Experte.
Die Konferenz widmet sich auch der (Un)Sichtbarkeit von Frauen in Museumsgeschichten, unangenehmen Vergangenheiten und möglichen Zukunftsvisionen. Diese Themen sind nicht nur in der Museumswelt von Bedeutung, sondern auch in der breiteren gesellschaftlichen Diskussion.
Ein Teilnehmer der Konferenz bemerkt: „Die Geschichte der Museen ist auch eine Geschichte der Gesellschaft. Sie zeigt uns, woher wir kommen und wohin wir gehen könnten.“
Ein besonderes Highlight der Konferenz ist die öffentlich zugängliche Lesung „Poetry, naturally?“ von Mara-Daria Cojocaru und Jan Wagner, die am 6. November im Haus der Natur stattfindet. Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Salzburger Leselampe organisiert und verspricht, ein kultureller Höhepunkt zu werden.
„Poesie und Naturwissenschaften haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick denkt. Beide suchen nach Wahrheiten und neuen Wegen des Ausdrucks“, erklärt ein Organisator der Lesung.
Was bedeutet all dies für die Zukunft der Naturkundemuseen? Die Konferenz könnte wegweisend für neue Ansätze in der Museumsarbeit sein. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft könnten neue Wege gefunden werden, um Wissen zu vermitteln und die Öffentlichkeit zu begeistern.
„Wir stehen am Anfang einer neuen Ära der Museumsarbeit, in der Kunst und Wissenschaft Hand in Hand gehen, um die großen Fragen unserer Zeit zu beantworten“, prognostiziert ein Teilnehmer.
Die Konferenz „Symbiosis 2025 – Envisioning Natural Histories“ ist ein bedeutendes Ereignis für die Museumswelt und ein spannender Ausblick auf die Zukunft der Naturkundemuseen. Bleiben Sie dran, um mehr über die Ergebnisse und die Auswirkungen auf die Museumslandschaft zu erfahren.