Die neue ORF-Serie 'Hundertdreizehn' verspricht nicht nur spannende Unterhaltung, sondern wirft auch einen tiefen Blick in die menschliche Psyche und die weitreichenden Folgen eines einzigen Unfalls. Am 6. und 13. Oktober wird die Serie auf ORF 1 ausgestrahlt, und bereits jetzt sorgt sie für Gespräc
Die neue ORF-Serie 'Hundertdreizehn' verspricht nicht nur spannende Unterhaltung, sondern wirft auch einen tiefen Blick in die menschliche Psyche und die weitreichenden Folgen eines einzigen Unfalls. Am 6. und 13. Oktober wird die Serie auf ORF 1 ausgestrahlt, und bereits jetzt sorgt sie für Gesprächsstoff in ganz Österreich.
Die Zahl 113 ist mehr als nur eine Statistik. Sie stammt aus einer Studie, die zeigt, dass im Durchschnitt 113 Menschen von einem tödlichen Unfall direkt oder indirekt betroffen sind. Diese Zahl verdeutlicht die weitreichenden Konsequenzen eines einzigen tragischen Ereignisses. Doch was bedeutet das für die Betroffenen? Die Serie 'Hundertdreizehn' geht dieser Frage nach und erzählt die Geschichten von sechs Menschen, deren Leben durch einen schrecklichen Verkehrsunfall für immer verändert werden.
Unter der Regie von Rick Ostermann und mit Drehbüchern von Arndt Stüwe wurde die Serie von Juni bis Oktober 2024 in Wien, Köln und Berlin gedreht. Die beeindruckende Besetzung umfasst unter anderem Robert Stadlober, Patricia Aulitzky und Armin Rohde. Die Dreharbeiten fanden an markanten Orten wie dem Wiener Zentralfriedhof und dem Kraftwerk Freudenau statt, was der Serie einen authentischen österreichischen Touch verleiht.
Robert Stadlober, der in der Serie den Kommissar Jan Auschra spielt, beschreibt die Herausforderung, die hinter der nüchternen Statistik steckt: „Hinter jeder Zahl stehen menschliche Schicksale.“ Diese Schicksale sind es, die die Serie so packend und emotional machen. Stadlober erklärt, dass sein Charakter durch sein Einfühlungsvermögen und seine empathische Art versucht, die Wahrheit hinter dem Unfall zu ergründen, ohne die Betroffenen zu verletzen.
Patricia Aulitzky spielt Caro Novak, eine Frau, die durch den Unfall in eine tiefe persönliche Krise gestürzt wird. Der Verlust ihres Mannes und Vaters ihrer Tochter wird von einer schweren Lüge überschattet. Aulitzky betont, dass die Serie die Stärke der Gemeinschaft zeigt und wie Menschen durch die Unterstützung anderer neue Kraft finden können.
'Hundertdreizehn' ist eine Koproduktion von Windlight Pictures und Satel Film in Zusammenarbeit mit dem ORF, dem WDR und der ARD Degeto Film. Die Serie wird von verschiedenen Filmförderungen unterstützt, was die hohen Produktionswerte und die beeindruckende Besetzung erklärt.
Die Serie wirft nicht nur einen Blick auf individuelle Schicksale, sondern auch auf gesellschaftliche Themen. Wie gehen wir als Gesellschaft mit Trauer und Verlust um? Welche Rolle spielt die Gemeinschaft in Zeiten der Krise? Diese Fragen sind aktueller denn je und machen 'Hundertdreizehn' zu einem relevanten und wichtigen Beitrag zur kulturellen Diskussion.
Die Serie könnte ein Vorbild für zukünftige Produktionen sein, die sich mit komplexen sozialen Themen auseinandersetzen. Experten glauben, dass 'Hundertdreizehn' das Potenzial hat, international erfolgreich zu sein und möglicherweise zu einer Diskussion über die Rolle von Statistiken in unserem Leben anzuregen.
Die Premiere von 'Hundertdreizehn' am 6. Oktober auf ORF 1 wird mit Spannung erwartet. Die Serie verspricht nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen tiefen Einblick in die menschliche Natur und die unvorhersehbaren Folgen eines einzigen Ereignisses.