Wien, 21. November 2025 – Heute wurde der neue Marktraum am Naschmarkt offiziell eröffnet. Nach nur zwölf Monaten Bauzeit präsentiert sich der Platz vor der Kettenbrücke in neuem Glanz. Dompfarrer Toni Faber gab dem neuen Ort seinen Segen und eröffnete damit feierlich den Marktraum, der als neuer An
Wien, 21. November 2025 – Heute wurde der neue Marktraum am Naschmarkt offiziell eröffnet. Nach nur zwölf Monaten Bauzeit präsentiert sich der Platz vor der Kettenbrücke in neuem Glanz. Dompfarrer Toni Faber gab dem neuen Ort seinen Segen und eröffnete damit feierlich den Marktraum, der als neuer Anziehungspunkt für Wienerinnen und Wiener sowie Touristinnen und Touristen gilt.
Der Naschmarkt ist seit jeher ein pulsierendes Herzstück der Wiener Marktkultur. Mit der Eröffnung des neuen Marktraums wird der Markt um eine weitere Attraktion bereichert. Der Marktraum, größtenteils aus Glas und Holz, fügt sich harmonisch in das bestehende Jugendstilensemble ein und bietet auf 850 Quadratmetern Platz für 13 neue Marktstände. Diese bieten eine Vielzahl regionaler und saisonaler Produkte an, die die Vielfalt und Qualität des Naschmarktes unterstreichen.
Der Naschmarkt hat eine lange Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich als Milchmarkt bekannt, hat er sich im Laufe der Jahre zu einem der bekanntesten Märkte Europas entwickelt. Die Fläche, auf der der neue Marktraum errichtet wurde, war bereits bei der Eröffnung des Naschmarktes mit Marktständen versehen. Diese wurden jedoch im Jahr 1972 abgerissen. Mit dem neuen Marktraum wird das historische Bild des Marktes wiederhergestellt, wobei architektonische Stilmittel wie Rundungen und Jugendstilelemente integriert wurden.
Der Naschmarkt ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen, sondern auch ein Vorbild für andere Märkte in Österreich und Europa. Im Vergleich zu Märkten in Deutschland oder der Schweiz bietet der Naschmarkt eine einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne. Während Märkte in München oder Zürich oft stark reguliert sind, zeichnet sich der Naschmarkt durch seine lebendige und vielfältige Atmosphäre aus. Der neue Marktraum verstärkt diesen Charakter und bietet den Besucherinnen und Besuchern ein modernes Einkaufserlebnis.
Die Eröffnung des neuen Marktraums hat direkte Auswirkungen auf die Wienerinnen und Wiener. Der Marktraum bietet nicht nur eine Plattform für lokale Produzentinnen und Produzenten, sondern stärkt auch die Nahversorgung mit Lebensmitteln in Bio-Qualität. Die barrierefreie Zugänglichkeit und der begrünte Dachgarten mit Blick auf den historischen Markt erhöhen die Attraktivität des Naschmarktes als Treffpunkt und Erholungsraum. Zudem bieten die neuen Marktstände Arbeitsplätze und fördern die regionale Wirtschaft.
Der neue Marktraum umfasst 850 Quadratmeter und beherbergt 13 Marktunternehmen, die eine breite Palette an Produkten anbieten. Von Bio-Fleischereien über handgeschöpfte Schokolade bis hin zu Aquaponik-Fischzucht – der Marktraum deckt ein vielfältiges Spektrum ab. Der Naschpark, der im Zuge der Umgestaltung ebenfalls entstanden ist, erstreckt sich über fast 7000 Quadratmeter und bietet einen neuen Erholungsraum für die Stadtbewohnerinnen und -bewohner.
Die Eröffnung des neuen Marktraums markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Naschmarktes. In Zukunft wird der Markt nicht nur als Einkaufsort, sondern auch als kultureller Treffpunkt eine zentrale Rolle spielen. Mit Veranstaltungen, Workshops und kulinarischen Erlebnissen wird der Naschmarkt auch weiterhin Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anziehen. Die Integration moderner Elemente in den historischen Kontext bietet Potenzial für weitere Entwicklungen und Innovationen.
Der neue Marktraum am Naschmarkt ist ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von Tradition und Moderne. Mit seiner Eröffnung wird der Naschmarkt weiter aufgewertet und bietet den Wienerinnen und Wienern sowie Besucherinnen und Besuchern ein einzigartiges Markterlebnis. Bleibt die Frage, wie sich der Naschmarkt in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird und welche weiteren Innovationen die Wiener Marktkultur bereichern werden.