Franziska Weisz und Maria Wördemann ermitteln in vier spannenden Fällen
Ab 6. März bringt ORF 2 den neuen Krimi „Mordufer
Der österreichische Rundfunk ORF startet am 6. März 2026 mit einer neuen Krimiserie, die an einem der malerischsten Schauplätze Europas spielt. „Mordufer" entführt die Zuseher an das nördliche Ufer des Bodensees, wo zwei sehr unterschiedliche Ermittlerinnen komplizierte Verbrechen lösen. Die Serie ist eine Koproduktion von ORF, ZDF und SRF und verspricht österreichischen Krimifans hochwertige Unterhaltung.
In der Hauptrolle der Kriminalkommissarin Doro Beitinger überzeugt Franziska Weisz, eine der renommiertesten österreichischen Schauspielerinnen. An ihrer Seite ermittelt Maria Wördemann als neue Kripo-Chefin Chiara Locatelli. Die beiden Frauen bilden ein unschlagbares Team, obwohl sie charakterlich völlig unterschiedlich sind. Während Beitinger nach längerer Care-Arbeit in ihren Beruf zurückkehrt, ist Locatelli eine junge und ambitionierte Kollegin, die karrieretechnisch bereits weiter fortgeschritten ist.
Die besondere geografische Grenzlage am Bodensee bringt es mit sich, dass die beiden Kommissarinnen regelmäßig mit Zollbeamten kooperieren müssen. Lucas Prisor spielt Florian Jäger, Paul Ahrens übernimmt die Rolle des Nico Arnold. Weitere wichtige Rollen übernehmen Ronald Kukulies, Anna Gesa-Raija Lappe, Ralf Bauer, Michael Baral, Lara Herzig und Yann Cosack.
ORF 2 zeigt vier etwa 60-minütige Episoden immer freitags um 20.15 Uhr. Parallel dazu sind die Folgen auch auf der Streaming-Plattform ORF ON verfügbar. Der Startschuss fällt am 6. März mit der Episode "Brennen soll sie", gefolgt von "Kurzes Glück" am 13. März, "Die große Gier" am 20. März und "Wein und Wahrheit" am 27. März.
Die erste Episode konfrontiert die Zuseher gleich mit einem dramatischen Mord: Am Bodenseeufer wird die Schönheitschirurgin Dr. Julia Spranger auf einem lodernden Scheiterhaufen gefunden. Die Ermittlungen führen Beitinger und Locatelli zum Ehemann der Toten, Udo Spranger, gespielt von Christian Erdmann. Das Paar lebte in Scheidung, und der Ehemann war gerade dabei, aus der gemeinsamen Villa auszuziehen.
Auch in der Schönheitsklinik der Ermordeten gab es offenbar Probleme. Eine verdächtige Schmiererei am Klinikeingang beunruhigt die stellvertretende Klinikleiterin Gülay Aksoy, gespielt von Ilknur Boyraz. Während die beiden Kommissarinnen die vielschichtigen Beziehungen zwischen den Verdächtigen untersuchen, muss sich Doro auch mit familiären Herausforderungen auseinandersetzen. Nach ihrem Wiedereinstieg in den Job muss sich ihre Familie erst daran gewöhnen, wieder öfter ohne sie klarzukommen.
Die zweite Episode dreht sich um einen besonderen Fund: Am Grund des Bodensees entdecken Taucher ein Fass mit der Leiche von Charly Lobinger, der vor Jahren nach einem Lotteriegewinn spurlos verschwunden war. Seine damalige Freundin Mona Reichel, gespielt von Marlene Markt, hatte ihn seinerzeit als vermisst gemeldet.
Mona betreibt mit ihrer Schwester Linda eine Schnapsbrennerei und lebt in Charlys Villa. Die Ermittlungen ergeben, dass Charly nicht nur sein Haus hinterlassen hat - Mona war zum Zeitpunkt seines Verschwindens schwanger, ihr Sohn Leo ist inzwischen anderthalb Jahre alt. Verdächtig ist auch Charlys Stiefvater Peter Schreiner, gespielt von Michael A. Grimm, der offenbar alles daransetzen will, um an das Erbe zu gelangen.
In der dritten Episode müssen Beitinger und Locatelli zwei auf den ersten Blick unabhängige Mordfälle aufklären: Eine Beamtin wurde am Seeufer erschlagen, eine Ingenieurin in ihrer Wohnung ermordet. Die Kommissarinnen fragen sich, ob die beiden Verbrechen zusammenhängen.
Die Ermittlungen ergeben, dass die Beamtin Petra Schiller weit über ihre Verhältnisse lebte, während die Ingenieurin Geraldine Herrenberg an einem brisanten Projekt forschte und sich verfolgt fühlte. Beide Frauen besuchten dasselbe Yoga-Studio. Yoga-Lehrer Till Gröschner, gespielt von Nicola Mastroberardino, gerät ins Visier der Ermittlungen. Um den Täter zu finden, müssen die Kommissarinnen tief in eine Welt der Kleinkriminalität und des Betrugs eintauchen.
Die vierte und vorerst letzte Episode führt auf ein Weingut, wo der Chefeinkäufer eines Discounters, Urs Stalder, tot im Gärkeller aufgefunden wird. Die Winzerfamilie Mockwitz scheint etwas zu verbergen. Obwohl der Discounter, für den Stalder arbeitete, Interesse an den Qualitätsweinen der Familie hatte, behaupten die Winzer, den Toten nicht zu kennen.
Als der Zoll einen anonymen Hinweis erhält, der das Weingut schwer belastet, gerät eine Lawine ins Rollen. Der Schlüssel zur Aufklärung des Verbrechens liegt möglicherweise in den komplizierten Verstrickungen familiärer Beziehungen.
Die Drehbücher für "Mordufer" stammen aus der Feder erfahrener Autoren: Regine Bielefeldt schrieb die Folgen 1, 2 und 4, Mariann Kaiser war an den Folgen 1 und 4 beteiligt, und Boris Dennulat zeichnet für Folge 3 verantwortlich. Die Regie übernahm Christoph Ischinger, der bereits bei mehreren erfolgreichen deutschen und österreichischen Produktionen Erfahrung sammelte.
"Mordufer" ist eine Produktion der Bavaria Fiction im Auftrag von ZDF, SRF und ORF. Die Serie wurde mit Förderung der MFG Filmförderung Baden-Württemberg realisiert, was die hohe Qualität der Produktion unterstreicht.
Die Wahl des Bodensees als Schauplatz ist besonders reizvoll für österreichische Zuseher. Die Region bietet nicht nur eine malerische Kulisse, sondern auch interessante dramaturgische Möglichkeiten durch die Drei-Länder-Konstellation von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden spiegelt sich auch in der internationalen Koproduktion wider.
Die Serie knüpft an die erfolgreiche Tradition österreichischer Krimiserien an und verspricht eine gelungene Mischung aus spannenden Fällen, charakterstarken Figuren und atmosphärischen Landschaftsaufnahmen. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten der beiden Hauptfiguren sorgen für zusätzliche Dynamik und bieten Identifikationsmöglichkeiten für verschiedene Zuschauergruppen.
Mit "Mordufer" setzt ORF auf bewährte Krimi-Qualität und hofft auf eine positive Resonanz beim Publikum. Die Serie hat das Potenzial, sich neben etablierten Formaten zu behaupten und möglicherweise für weitere Staffeln verlängert zu werden. Die internationale Koproduktion ermöglicht es, auch über die österreichischen Grenzen hinaus Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Krimifans können sich auf vier spannende Freitage im März freuen, an denen sie die neuen Fälle von Kommissarin Beitinger und Kripo-Chefin Locatelli verfolgen können. Die Serie verspricht sowohl Spannung als auch Unterhaltung auf hohem Niveau und zeigt einmal mehr, dass österreichische Fernsehproduktionen international konkurrenzfähig sind.