Ein neuer Stern am Himmel des sozialen Wohnbaus in Wien: Der kürzlich eröffnete Gemeindebau in der Stumpergasse trägt nun den Namen eines der bekanntesten österreichischen Politiker und Gewerkschafter – Rudolf Hundstorfer. Am 15. Oktober 2025 fand die feierliche Benennung statt, bei der zahlreiche p
Ein neuer Stern am Himmel des sozialen Wohnbaus in Wien: Der kürzlich eröffnete Gemeindebau in der Stumpergasse trägt nun den Namen eines der bekanntesten österreichischen Politiker und Gewerkschafter – Rudolf Hundstorfer. Am 15. Oktober 2025 fand die feierliche Benennung statt, bei der zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft anwesend waren.
Rudolf Hundstorfer, geboren am 19. September 1951 in Wien-Favoriten, war zeitlebens ein Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, begann er seine Karriere als Bürokaufmann bei der Stadt Wien, bevor er sich in den 1970er Jahren politisch engagierte. Sein Wirken in der Gewerkschaft und später als Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz prägte die österreichische Politik nachhaltig.
Hundstorfer war bekannt für seine Fähigkeit, Menschen zu verbinden und Brücken zu bauen. Seine politische Laufbahn war geprägt von der Ära Bruno Kreisky, einer Zeit des sozialen Aufbruchs in Österreich. Er setzte sich unermüdlich für Chancengleichheit, faire Löhne, leistbares Wohnen und soziale Absicherung ein – Werte, die auch heute noch von großer Bedeutung sind.
Der neue Gemeindebau in der Stumpergasse ist nicht nur ein Wohnprojekt, sondern ein Symbol für die Werte, für die Hundstorfer zeitlebens gekämpft hat. Mit 45 leistbaren Wohnungen, die zwischen 50 und 120 Quadratmetern groß sind, bietet der Bau modernen Wohnraum für Menschen aller Generationen. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf ökologische Standards und Barrierefreiheit gelegt.
Der Rudolf-Hundstorfer-Hof beherbergt zudem eine betreute Wohngemeinschaft der Volkshilfe für Senior*innen, eine queere Senior*innen-WG namens „Vielfalt“. Dieser Ort soll ein Ort der Gemeinschaft und des Zusammenhalts sein, ganz im Sinne von Hundstorfers Vision einer inklusiven Gesellschaft.
Der soziale Wohnbau hat in Wien eine lange Tradition. Bereits in den 1920er Jahren wurde mit dem „Roten Wien“ ein umfangreiches Programm für leistbares Wohnen gestartet. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt und ist ein wesentlicher Bestandteil der Wiener Stadtpolitik. Der neue Gemeindebau in der Stumpergasse ist ein weiteres Beispiel für die Bemühungen der Stadt, leistbaren Wohnraum zu schaffen.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern nimmt Wien eine Vorreiterrolle ein. Während in anderen Teilen Österreichs der soziale Wohnbau oft ins Hintertreffen gerät, investiert die Stadt Wien kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Gemeindebauten. Dies ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung.
Die Benennung des Gemeindebaus nach Rudolf Hundstorfer ist nicht nur eine Würdigung seiner Verdienste, sondern auch ein politisches Statement. In einer Zeit, in der soziale Errungenschaften zunehmend unter Druck geraten, setzt Wien ein Zeichen für Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Experten betonen, dass der soziale Wohnbau ein wichtiger Faktor für den sozialen Frieden und die Lebensqualität in der Stadt ist.
Ein fiktiver Experte kommentiert: „Der soziale Wohnbau ist das Rückgrat einer gerechten Gesellschaft. Er bietet nicht nur leistbaren Wohnraum, sondern fördert auch den sozialen Zusammenhalt und die Integration. Projekte wie der Rudolf-Hundstorfer-Hof sind Vorbilder für andere Städte.“
Die Zukunft des sozialen Wohnbaus in Wien sieht vielversprechend aus. Die Stadt plant, in den nächsten Jahren weitere Gemeindebauten zu errichten und bestehende Projekte zu modernisieren. Dabei wird der Fokus verstärkt auf ökologische Nachhaltigkeit und innovative Wohnkonzepte gelegt.
Der Rudolf-Hundstorfer-Hof könnte als Modell für zukünftige Projekte dienen. Seine Kombination aus leistbarem Wohnraum, ökologischen Standards und sozialer Integration ist ein Erfolgsrezept, das auch in anderen Stadtteilen Anwendung finden könnte. Die Stadt Wien zeigt, dass es möglich ist, modernen Wohnraum zu schaffen, der den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird und gleichzeitig die Umwelt schont.
Die Benennung des neuen Gemeindebaus in der Stumpergasse nach Rudolf Hundstorfer ist mehr als nur eine Ehrung. Sie ist ein Zeichen der Anerkennung für einen Mann, der sein Leben dem Dienst an den Menschen gewidmet hat. Der Rudolf-Hundstorfer-Hof steht für die Werte, die Hundstorfer zeitlebens vertreten hat: Solidarität, Gerechtigkeit und Menschlichkeit.
Mit diesem Projekt setzt Wien ein starkes Zeichen für die Zukunft des sozialen Wohnbaus und zeigt, dass die Stadt auch weiterhin eine Vorreiterrolle in der Schaffung leistbaren Wohnraums einnehmen wird. Der Rudolf-Hundstorfer-Hof ist nicht nur ein Zuhause für seine Bewohner, sondern ein lebendiges Denkmal für einen der großen Söhne der Stadt.