Das Herz der österreichischen Filmkultur schlägt nun noch kräftiger! Am 24. September 2025 wurde das Filmmuseum LAB im Wiener Arsenal feierlich eröffnet, ein zukunftsweisendes Zentrum für die Erhaltung und Erforschung des filmischen Erbes. Mit dabei waren hochrangige Persönlichkeiten wie Vizekanzler
Das Herz der österreichischen Filmkultur schlägt nun noch kräftiger! Am 24. September 2025 wurde das Filmmuseum LAB im Wiener Arsenal feierlich eröffnet, ein zukunftsweisendes Zentrum für die Erhaltung und Erforschung des filmischen Erbes. Mit dabei waren hochrangige Persönlichkeiten wie Vizekanzler Andreas Babler und die Wiener Stadträtin für Kultur und Wissenschaft, Veronica Kaup-Hasler.
Das Filmmuseum LAB ist nicht nur ein weiterer Standort des Österreichischen Filmmuseums, sondern ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Institution. Auf rund 1.500 Quadratmetern bietet es modernste Einrichtungen für die Sammlung, Erhaltung, Digitalisierung und Erforschung von Filmen und filmbezogenen Materialien. Dies ist eine bedeutende Erweiterung, die durch die Unterstützung von Bund und Stadt Wien ermöglicht wurde.
Der Umzug ins neue Filmmuseum LAB war der größte in der 60-jährigen Geschichte des Hauses. 85 Lkw-Fuhren transportierten 500.000 Objekte, darunter 85.000 Filmdosen und 38.000 Filmtitel, in das neue Zentrum. Diese logistische Meisterleistung markiert den Beginn einer neuen Ära für das Filmmuseum, das seit Jahrzehnten für seine Exzellenz in der Sammlung und Vermittlung von Filmkultur bekannt ist.
Das Filmmuseum LAB bietet spezialisierte Arbeitsräume für Restaurierung, Archivierung und Digitalisierung. Diese modernen Einrichtungen sind entscheidend, um das wertvolle Kulturgut unter optimalen Bedingungen zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Direktor Michael Loebenstein betonte die verbesserten Arbeitsbedingungen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeit noch effektiver zu gestalten.
Das neue Zentrum setzt neue Qualitätsstandards in der Bewahrung und Sichtbarmachung des filmkulturellen Erbes. Kulturminister Andreas Babler hob hervor, dass das Filmmuseum LAB nicht nur für Österreich, sondern auch international von Bedeutung ist. Es bietet zeitgemäße Werkstätten, Lager- und Forschungsräume, die es ermöglichen, das Publikum mit spannenden Neuentdeckungen zu begeistern.
Das Filmmuseum LAB ist Teil des Kulturclusters Arsenal, das durch die Zusammenarbeit von Bund und Ländern entstanden ist. Diese Synergien sind ein perfektes Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Die räumliche Nähe und gebündelten Kompetenzen im Arsenal eröffnen neue Perspektiven für Forschung, Vermittlung und kulturelle Teilhabe.
Das Filmmuseum LAB ist ein in Österreich einzigartiger Ort, der die internationale Vernetzung im Bereich Archivierung und Digitalisierung stärkt. Es schafft die Basis für neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungsinstitutionen und der kreativen Filmszene. Diese Kombination aus Depot und Forschungsraum ist ein zentraler Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung des audiovisuellen Erbes.
Für die Bürger bedeutet das neue Filmmuseum LAB einen besseren Zugang zu Österreichs reichhaltigem filmischen Erbe. Die verbesserten Bedingungen für Sammlung und Präsentation ermöglichen es, Filme und Materialien in bestmöglicher Qualität zu erleben. Dies stärkt nicht nur das kulturelle Angebot, sondern fördert auch das Verständnis und die Wertschätzung für die Filmkunst.
Mit der Eröffnung des Filmmuseum LAB ist der Grundstein für die Zukunft gelegt. Bereits jetzt werden erste digitalisierte Bestände im Rahmen des Förderprogramms „Kulturerbe digital“ veröffentlicht. Dies ermöglicht es, zentrale Werke des Filmemachers und Medienkünstlers Gustav Deutsch erstmals in digitaler Form online zugänglich zu machen. Diese Entwicklungen zeigen, dass das Filmmuseum LAB weit über seine Mauern hinaus wirkt und neue Möglichkeiten für die kulturelle Teilhabe schafft.
Das Filmmuseum LAB ist ein lebendiges Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn Kultur, Wissenschaft und Politik Hand in Hand arbeiten. Es ist ein Ort, der nicht nur das filmische Erbe bewahrt, sondern auch neue Wege für die Zukunft der Filmkultur eröffnet. Die Bürger können sich auf viele spannende Entdeckungen freuen, die das Filmmuseum LAB in den kommenden Jahren bereithalten wird.
Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Pressemitteilung des Österreichischen Filmmuseums.