Am 6. Februar 2026 wurde in St. Pölten ein bedeutender Meilenstein für die archäologische Forschung in Niederösterreich gesetzt. In der Römerstadt Carnuntum, einem der zentralen Forschungsstandorte für die Archäologie der römischen Antike, wurde ein modernes Grabungsgebäude eröffnet. Diese Entwicklu
Am 6. Februar 2026 wurde in St. Pölten ein bedeutender Meilenstein für die archäologische Forschung in Niederösterreich gesetzt. In der Römerstadt Carnuntum, einem der zentralen Forschungsstandorte für die Archäologie der römischen Antike, wurde ein modernes Grabungsgebäude eröffnet. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Gewinn für die Wissenschaft, sondern auch für die kulturelle Attraktivität der Region.
Carnuntum, gelegen im heutigen Niederösterreich, war einst eine bedeutende römische Stadt. Heute zieht es als archäologischer Park zahlreiche Besucher an, die in die Geschichte der Römer eintauchen möchten. Mit dem neuen Grabungsgebäude wird die wissenschaftliche Arbeit der Landessammlungen Niederösterreich wesentlich unterstützt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte bei der Eröffnung die internationale Bedeutung dieser Investition.
Das bisherige Holzgebäude, über Jahrzehnte als Grabungsbaracke genutzt, war stark abgenutzt und wies erhebliche Feuchtigkeitsschäden auf. Diese Bedingungen waren für die moderne archäologische Forschung nicht mehr tragbar. Daher entschied sich das Land Niederösterreich, rund 690.000 Euro in den Neubau zu investieren. Diese Investition sichert nicht nur die Qualität der Forschung, sondern auch die Wahrung des kulturellen Erbes.
Die Archäologie ist ein bedeutender Teil der kulturellen Identität Niederösterreichs. Sie verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart und bietet wertvolle Einblicke in das Leben der Römer. Der Neubau in Carnuntum ist ein weiterer Schritt, diese Verbindung zu stärken. Historisch gesehen war Carnuntum ein wichtiger Knotenpunkt im römischen Reich, was seine archäologische Bedeutung unterstreicht.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich, wie etwa der Steiermark oder Tirol, hat Niederösterreich eine besonders reiche römische Geschichte. Auch im internationalen Vergleich, etwa mit Deutschland und der Schweiz, hebt sich Carnuntum durch seine gut erhaltenen und umfangreichen Anlagen hervor. Diese Einzigartigkeit macht es zu einem unverzichtbaren Teil der europäischen Archäologie.
Für die Bürger Niederösterreichs bedeutet das neue Grabungsgebäude nicht nur eine Verbesserung der Forschungsbedingungen, sondern auch eine Stärkung des Tourismus. Mehr Besucher bedeuten mehr Umsatz für die lokale Wirtschaft, von Hotels bis hin zu Gastronomiebetrieben. Zudem bietet das neue Gebäude auch Bildungsangebote für Schulen und Universitäten, was das Bewusstsein für das kulturelle Erbe stärkt.
Die Investition von 690.000 Euro in das neue Gebäude ist eine der größten in den letzten Jahren im Bereich der Archäologie in Österreich. Die moderne Ausstattung ermöglicht effizientere Arbeitsabläufe und eine bessere Lagerung und Bearbeitung der Funde. Dies führt zu einer höheren Qualität der Forschungsergebnisse, die international Anerkennung finden.
Mit dem neuen Grabungsgebäude ist Carnuntum bestens gerüstet für die Zukunft. Die moderne Infrastruktur wird es ermöglichen, neue archäologische Methoden anzuwenden und die Forschung weiter voranzutreiben. Experten sind sich einig, dass dies zu neuen, spannenden Entdeckungen führen wird, die unser Verständnis der römischen Geschichte weiter vertiefen könnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das neue Grabungsgebäude in Carnuntum ein bedeutender Schritt für die Archäologie in Niederösterreich ist. Es stärkt die Region als kulturelles Zentrum und bietet zahlreiche Vorteile für die Wissenschaft und die lokale Bevölkerung. Bleiben Sie informiert und erfahren Sie mehr über die faszinierende Welt der Archäologie in Carnuntum.