Wien, 14. November 2025 – Das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien – startet unter der Leitung der neuen Generaldirektorin Fatima Hellberg in eine aufregende Phase. Mit einem klaren Fokus auf Offenheit und Dialog plant das Museum, ein Resonanzraum für Vergangenheit, Gegenwart und Zukun
Wien, 14. November 2025 – Das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien – startet unter der Leitung der neuen Generaldirektorin Fatima Hellberg in eine aufregende Phase. Mit einem klaren Fokus auf Offenheit und Dialog plant das Museum, ein Resonanzraum für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu werden. Diese Neuausrichtung ist ein bedeutender Schritt für die österreichische Kunstszene, die sich auf eine innovative und integrative Zukunft freut.
Fatima Hellberg, die seit dem 1. Oktober 2025 das Amt der Generaldirektorin innehat, bringt frischen Wind in das mumok. Ihre Vision ist es, das Museum als lebendigen Raum zu etablieren, in dem Kunst, Menschen und Ideen in Resonanz treten. Hellberg betont: „Ein Museum lebt durch das, was es aufnimmt, und durch das, was es zurückgibt.“ Diese Aussage unterstreicht ihre Mission, das Museum als Ort der Begegnung und des Austauschs zu positionieren.
Das mumok wurde 1962 als Museum des 20. Jahrhunderts gegründet und war von Anfang an ein Ausdruck der kulturellen Aufbruchstimmung in Österreich. Die Gründungsidee war es, zeitgenössische Kunst stärker in den Alltag zu integrieren. Gründungsdirektor Werner Hofmann forderte, „den Mut zu haben, das Monument neben das Dokument zu stellen – das Meisterwerk neben das unverbürgte Zeitphänomen“. Diese Philosophie lebt in Hellbergs Ansatz weiter, indem sie nicht nur über Kunst spricht, sondern mit ihr agiert.
Im Vergleich zu Museen in Deutschland und der Schweiz verfolgt das mumok einen einzigartigen Ansatz. Während viele Museen in Deutschland stark auf historische Sammlungen fokussieren, setzt das mumok auf eine dynamische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. In der Schweiz sind Museen oft für ihre präzise kuratorische Praxis bekannt, während das mumok sich durch seine Offenheit und den Dialog mit der Gesellschaft auszeichnet.
Die Neuausrichtung des mumok basiert auf drei Hauptsäulen: der Sammlung, dem Museum als Erfahrungsraum und der Ermöglichung neuer Kunst. Diese Schwerpunkte sollen das Museum zu einem Zentrum für künstlerischen Diskurs und Innovation machen.
Die Sammlung des mumok dient als Ausgangspunkt und treibende Kraft für das künftige Programm. Längerfristige, dynamisch wechselnde Ausstellungen sollen mehr Werke aus dem Depot ins Museum bringen und neue Interpretationen ermöglichen. Hellberg sieht die Sammlung als Quelle für Diskurs, Forschung und Begegnung. Diese Strategie fördert Synergien zwischen den Ausstellungen und verbindet größere wie kleinere Erzählungen.
Das mumok soll ein Ort der erweiterten Wahrnehmung werden, an dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern erlebt wird. Neue Raumkonzepte und ein neu gestalteter Bereich für Aktion und Reflexion auf Ebene -3 bieten Raum für Kreativität und partizipative Formate. Diese Neuerungen werden von einem dynamischen Programm interdisziplinärer Veranstaltungen begleitet, die die Themen der Ausstellungen vertiefen.
Das mumok plant, durch Aufträge und Kooperationen die Entstehung neuer Werke zu fördern. Hellberg betont die Bedeutung, Künstler*innen Räume für Experimente und neue Ausdrucksformen zu geben. Diese Initiative wird durch die Ernennung von Lukas Flygare zum Chefkurator und stellvertretenden Generaldirektor unterstützt, der internationale Erfahrung in das Team einbringt.
Die Neuausrichtung des mumok hat konkrete Auswirkungen auf die Bürger*innen. Die neuen Raumkonzepte und interaktiven Formate bieten Besuchern die Möglichkeit, Kunst auf eine neue, partizipative Weise zu erleben. Familien, Kinder und Jugendliche profitieren von den kreativen Workshops und Veranstaltungen, die das Museum anbietet. Diese Programme fördern nicht nur das Verständnis für Kunst, sondern auch die aktive Teilnahme am kulturellen Leben.
Das mumok plant, seine Besucherzahlen in den kommenden Jahren durch die Neuausrichtung signifikant zu steigern. Der Fokus auf interaktive und partizipative Formate soll die Attraktivität des Museums erhöhen. Bereits jetzt verzeichnet das Museum eine steigende Anzahl von Kooperationen mit internationalen Künstler*innen und Institutionen, was die Bedeutung des mumok als kulturelles Zentrum unterstreicht.
Die Zukunft des mumok sieht vielversprechend aus. Mit der geplanten Ausstellung „Terminal Piece“ im Jahr 2026, die sich über sechs Ebenen erstreckt, wird das Museum ein neues Kapitel aufschlagen. Diese Ausstellung wird ein begehbares Gesamterlebnis mit Elementen aus Theater und Museum bieten und das mumok als innovativen Ort der Kunstpräsentation etablieren. Die Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Anna Viebrock und Tolia Astakhishvili unterstreicht das Engagement des mumok für neue künstlerische Ausdrucksformen.
Das mumok unter der Leitung von Fatima Hellberg ist auf dem Weg, ein bedeutendes Zentrum für Kunst und Kultur in Österreich zu werden. Mit einem klaren Fokus auf Offenheit, Dialog und Innovation setzt das Museum neue Maßstäbe. Die Neuausrichtung wird nicht nur das kulturelle Angebot in Wien bereichern, sondern auch die internationale Bedeutung des mumok stärken. Besucher*innen dürfen gespannt sein auf ein Museum, das Kunst lebendig macht und neue Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.
Für weitere Informationen und das detaillierte Jahresprogramm 2026 wird im Jänner eine umfassende Präsentation erwartet. Interessierte können sich auf der Website des mumok über aktuelle Entwicklungen informieren.