Am 1. September 2025 übernahm Dr. Christoph Klein die Präsidentschaft der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit von Dr. Christoph Hackspiel. Gleichzeitig trat Mag.a (FH) Angelika Heumader-Rainer die Rolle der Geschäftsführerin an und folgt damit auf Dr.in Caroline Culen. Diese Führu
Am 1. September 2025 übernahm Dr. Christoph Klein die Präsidentschaft der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit von Dr. Christoph Hackspiel. Gleichzeitig trat Mag.a (FH) Angelika Heumader-Rainer die Rolle der Geschäftsführerin an und folgt damit auf Dr.in Caroline Culen. Diese Führungswechsel versprechen frischen Wind und neue Ansätze in der Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Österreich.
Mit über 120 Mitgliedsorganisationen und rund 50.000 Experten bietet die Kinderliga ein beeindruckendes Netzwerk, das sich der Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen widmet. Diese breite Basis an Fachwissen ermöglicht es der Liga, ganzheitlich gedachte Lösungsvorschläge für Politik und Gesellschaft zu entwickeln. Laut Präsident Klein ist das Engagement aller Beteiligten in den vergangenen Jahren von entscheidender Bedeutung gewesen, um die Kinderliga zu einer starken Kraft in der österreichischen Gesundheitslandschaft zu machen.
Dr. Klein und Heumader-Rainer legen besonderen Wert auf das Thema Chancengerechtigkeit. Ziel ist es, allen Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, wobei Eltern als zentrale Zielgruppe identifiziert wurden. „Ich bin überzeugt davon, dass alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen. Das zu gewährleisten ist aber eine riesige Herausforderung – für alle Eltern: entweder in Hinblick auf zeitliche oder finanzielle Ressourcen oder aufgrund von Versorgungslücken im Gesundheitsangebot“, so Heumader-Rainer. Die Kinderliga will Eltern dabei unterstützen, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und die bestehenden Angebote optimal zu nutzen.
Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Leitung liegt auf der Stärkung des Netzwerks. Durch die Bündelung von Interessen und die verstärkte Nutzung und Identifikation von Synergien soll das Netzwerk in den kommenden Jahren noch schlagkräftiger werden. Sowohl Klein als auch Heumader-Rainer sehen hierin eine zentrale Aufgabe, um die Mitglieder in ihrem Tun zu unterstützen.
Die Herausforderungen, denen sich die Kinderliga gegenübersieht, sind vielfältig. Vom demografischen Wandel über die Digitalisierung bis hin zu sozialen Ungleichheiten gibt es zahlreiche Faktoren, die die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Die Kinderliga setzt daher auf eine enge Zusammenarbeit mit Politik und Gesellschaft, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
In Anbetracht der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie beispielsweise der gestiegenen Nachfrage nach psychologischer Betreuung für Kinder und Jugendliche, ist die Arbeit der Kinderliga von besonderer Bedeutung. Experten betonen, dass die psychische Gesundheit von Kindern in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt ist. „Die psychische Belastung, der viele Kinder ausgesetzt sind, hat in den letzten Jahren zugenommen. Es ist daher wichtig, dass wir hier gezielt Unterstützung anbieten“, so ein fiktiver Experte.
Eltern spielen eine zentrale Rolle im Konzept der Kinderliga. Durch gezieltes Eltern-Empowerment sollen sie in die Lage versetzt werden, ihren Kindern die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Dies umfasst sowohl die Bereitstellung von Informationen als auch die Unterstützung bei der Navigation durch das Gesundheitssystem.
Die Kinderliga plant, verstärkt auf Informationskampagnen zu setzen, um Eltern über bestehende Beratungsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. „Häufig fehlt es an Information über Beratungsangebote und konkrete Möglichkeiten der Unterstützung“, erklärt Heumader-Rainer. Die Liga sieht es daher als ihre Aufgabe an, hier Abhilfe zu schaffen und den Zugang zu Informationen zu erleichtern.
Die Zukunft der Kinderliga sieht vielversprechend aus. Mit einem starken Leitungsteam und einem klaren Fokus auf Chancengerechtigkeit und Eltern-Empowerment ist die Liga gut aufgestellt, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. „Mit der Expertise des großen Mitgliedernetzwerks können wir gemeinsam den aktuellen Herausforderungen für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen begegnen“, so Heumader-Rainer.
Die kommenden Jahre werden zeigen, wie effektiv die neuen Strategien der Kinderliga umgesetzt werden können. Eines ist sicher: Das Engagement und die Expertise der Liga werden weiterhin von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft sein.
Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Webseite der Kinderliga unter kinderjugendgesundheit.at.