Die Gesundheits- und Krankenpflege hat eine lange und bewegte Geschichte, die nun in einem neuen Museum in Wien lebendig wird. Am 16. September 2025 öffnet das österreichweit einzigartige Museum für Gesundheits- und Krankenpflege (MuGuK) seine Türen und verspricht, die Besucher in eine faszinierende
Die Gesundheits- und Krankenpflege hat eine lange und bewegte Geschichte, die nun in einem neuen Museum in Wien lebendig wird. Am 16. September 2025 öffnet das österreichweit einzigartige Museum für Gesundheits- und Krankenpflege (MuGuK) seine Türen und verspricht, die Besucher in eine faszinierende Welt zu entführen.
Das Museum beherbergt eine Sammlung, die seit über 40 Jahren besteht und im Jahr 2022 vom Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) übernommen wurde. Diese Sammlung erzählt die Geschichte der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung vom frühen 20. Jahrhundert bis heute. Besonders im Fokus stehen die prägenden Jahre von 1914 bis 1997, die die Ausbildung bis in die Gegenwart beeinflussen.
Besucher können seltene Exponate aus der beruflichen Pflege mit historischem Wert bestaunen. Dazu gehören Lehrbücher ab 1913, Unterrichtsmaterialien, Ausbildungsprotokolle aus den 1950er- bis 1990er-Jahren, historische Dienstkleidungen und Pflegeutensilien aus den Bereichen Chirurgie, Pädiatrie, Anästhesie und Urologie. Diese Exponate geben einen einmaligen Einblick in die Entwicklung der Pflegeberufe.
Eine besondere Würdigung erfährt Florence Nightingale, die als Gründerin der modernen Krankenpflege gilt. Nightingale war während des Krimkriegs die erste Krankenschwester, die hygienische Standards einführte, was die Sterberate von Kriegsopfern drastisch senkte. Ihr Einfluss auf die Pflege ist bis heute spürbar und wird im Museum eindrucksvoll dargestellt.
Die feierliche Eröffnung des Museums findet am 16. September 2025 von 16.00 bis 17.30 Uhr in der Hochschule Campus Wien, Favoritenstraße 232, 1100 Wien, im Festsaal H.-2.01 statt. Im Mittelpunkt der Eröffnung stehen Führungen durch das Museum und Vorträge zur Entstehungsgeschichte des Museums sowie zur Ausbildungsgeschichte der Gesundheits- und Krankenpflege in Österreich.
Die Hochschule Campus Wien, die größte Fachhochschule Österreichs mit rund 8.500 Studierenden, ist der ideale Standort für dieses Museum. Die Hochschule bietet ein breites Spektrum an Studienprogrammen in verschiedenen Bereichen, darunter Angewandte Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaften und Technik. Die anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung wird in zehn fachspezifischen Forschungszentren gebündelt, und die Hochschule Campus Wien ist Gründungsmitglied im Bündnis Nachhaltige Hochschulen.
Die Eröffnung des Museums markiert einen wichtigen Schritt in der Anerkennung der Rolle der Pflege in der Gesellschaft. Experten erwarten, dass das Museum nicht nur ein Ort der Bildung und des Austauschs wird, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung der Pflegeberufe schärft. In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen steht, ist das Wissen um die Geschichte und Entwicklung der Pflege von unschätzbarem Wert.
Ein fiktiver Experte erklärt: "Das Museum ist ein Meilenstein für die Pflegeberufe in Österreich. Es bietet nicht nur wertvolle historische Einblicke, sondern fördert auch das Verständnis für die Herausforderungen und Errungenschaften in der Pflege. Besonders in Zeiten der demografischen Veränderungen und des Fachkräftemangels ist es wichtig, die Bedeutung der Pflege in den Vordergrund zu rücken."
Das Museum soll ein Ort der Begegnung für Interessierte, Fachleute und Studierende sein. Mit regelmäßigen Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops wird es eine Plattform bieten, um aktuelle Themen und Entwicklungen in der Pflege zu diskutieren. Die Hochschule Campus Wien plant, das Museum in ihr Bildungsangebot zu integrieren und so den Studierenden praxisnahe Einblicke in die Pflegegeschichte zu ermöglichen.
Während Wien mit diesem Museum eine Vorreiterrolle einnimmt, gibt es in anderen österreichischen Bundesländern noch keine vergleichbaren Einrichtungen. Dies unterstreicht die Bedeutung und Einzigartigkeit des MuGuK. In anderen Ländern, wie Deutschland oder der Schweiz, existieren bereits ähnliche Museen, die die Geschichte der Pflege beleuchten, allerdings oft mit einem anderen Schwerpunkt oder in einem kleineren Rahmen.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung teilzunehmen. Für die Teilnahme wird um Akkreditierung per E-Mail an [email protected] gebeten. Die Eröffnung bietet die Gelegenheit, einen ersten Blick auf die beeindruckenden Exponate zu werfen und mehr über die Geschichte der Pflegeberufe zu erfahren.
Besuchen Sie den Press Room der Hochschule Campus Wien für weitere Informationen und aktuelle Pressemitteilungen.
Die Eröffnung des Museums für Gesundheits- und Krankenpflege in Wien ist ein bedeutendes Ereignis, das die Geschichte der Pflegeberufe ins Rampenlicht rückt. Es bietet nicht nur historische Einblicke, sondern auch eine Plattform für Bildung und Austausch. Mit diesem Museum setzt Wien ein Zeichen für die Wertschätzung und Anerkennung der Pflegeberufe und schafft einen Ort, der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Pflege miteinander verbindet.