Am 3. Februar 2026 kündigte exxpress ein neues Videoformat an, das die österreichische Medienlandschaft aufmischen könnte. „Unbequem ehrlich“ mit Laura Sachslehner verspricht, politische und gesellschaftliche Themen ohne Tabus zu analysieren und zu kommentieren. Diese wöchentliche Sendung soll nicht
Am 3. Februar 2026 kündigte exxpress ein neues Videoformat an, das die österreichische Medienlandschaft aufmischen könnte. „Unbequem ehrlich“ mit Laura Sachslehner verspricht, politische und gesellschaftliche Themen ohne Tabus zu analysieren und zu kommentieren. Diese wöchentliche Sendung soll nicht nur informieren, sondern auch zur Debatte anregen.
Mit der Einführung von „Unbequem ehrlich“ betritt exxpress neues Terrain. Das Format versteht sich als bewusst pointiert und kritisch, was in der heutigen Medienlandschaft, die oft von vorsichtiger Berichterstattung geprägt ist, eine willkommene Abwechslung darstellt. Die erste Folge widmet sich der Medienpolitik von Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler, insbesondere seinen Aussagen zu Medienvielfalt und Meinungsfreiheit.
Die Sendung wird wöchentlich montags um 19:00 Uhr ausgestrahlt und ist auf den Kanälen von exxpress verfügbar. Diese Initiative könnte den Diskurs in Österreich beleben, indem sie Themen anspricht, die oft unter den Teppich gekehrt werden.
In der ersten Folge von „Unbequem ehrlich“ wird die Medienpolitik von Andreas Babler unter die Lupe genommen. Babler, der als Vizekanzler und Medienminister eine Schlüsselrolle spielt, hat in der Vergangenheit mehrfach die Bedeutung von Medienvielfalt und Meinungspluralismus betont. Doch seine geplante Reform der Medienförderung, die zusätzliche 50 Millionen Euro bereitstellen soll, wirft Fragen auf. Die Kriterien, an die diese Fördermittel geknüpft sind, wurden bisher nicht offengelegt, was zu Spekulationen und Kritik führt.
Laura Sachslehner, die Chefredakteurin von exxpress, stellt in der Sendung die Frage, ob Bablers Maßnahmen tatsächlich zur Stärkung der Medienvielfalt beitragen oder ob sie vielmehr kritische Berichterstattung unterdrücken könnten. Diese Diskussion ist besonders relevant in einer Zeit, in der der Begriff der Pressefreiheit immer wieder zur Debatte steht.
Ein weiteres Thema der Sendung ist der Umgang mit „Fake News“ und „Desinformation“. In einer digitalen Welt, in der Informationen schnell verbreitet werden, ist die Unterscheidung zwischen wahr und falsch oft schwierig. Staatlich finanzierte Medienkompetenz-Projekte sollen helfen, diese Unterscheidung zu erleichtern. Doch auch hier stellt Sachslehner kritische Fragen: Werden diese Projekte tatsächlich unabhängig durchgeführt, oder dienen sie dazu, bestimmte Narrative zu fördern?
Ein Vergleich mit Deutschland und der Schweiz zeigt, dass der Umgang mit Medienvielfalt und Pressefreiheit in jedem Land unterschiedlich gehandhabt wird. In Deutschland gibt es beispielsweise strenge Regelungen zur Sicherstellung der Meinungsvielfalt, während die Schweiz auf ein System der Selbstregulierung setzt. Österreich könnte von diesen Modellen lernen, um eine ausgewogene Medienlandschaft zu fördern.
In Österreich ist die Medienförderung ein heikles Thema, das immer wieder für Diskussionen sorgt. Die geplanten zusätzlichen Fördermittel in Höhe von 50 Millionen Euro könnten die Medienlandschaft nachhaltig verändern. Doch die Frage bleibt, ob diese Veränderungen positiv oder negativ ausfallen werden.
Die geplanten Änderungen in der Medienpolitik könnten weitreichende Auswirkungen auf die Bürger haben. Eine stärkere Kontrolle der Medien könnte die Meinungsvielfalt einschränken, was letztlich die demokratischen Grundwerte gefährdet. Andererseits könnten klare Qualitätskriterien dazu beitragen, die Qualität der Berichterstattung zu verbessern und das Vertrauen in die Medien zu stärken.
Ein Beispiel für die möglichen Auswirkungen ist die Berichterstattung über politische Ereignisse. Wenn bestimmte Medien bevorzugt gefördert werden, könnten alternative Perspektiven unterrepräsentiert bleiben. Dies könnte dazu führen, dass die Bürger ein verzerrtes Bild der Realität erhalten, was das Vertrauen in die Medien weiter untergraben könnte.
Die Einführung von „Unbequem ehrlich“ könnte den Beginn einer neuen Ära in der österreichischen Medienlandschaft markieren. Die Sendung hat das Potenzial, den Diskurs zu beleben und wichtige Fragen aufzuwerfen, die in der öffentlichen Debatte oft vernachlässigt werden.
Langfristig könnte das Format dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Medienvielfalt und Pressefreiheit zu schärfen. Es bleibt abzuwarten, wie die österreichische Öffentlichkeit auf dieses neue Angebot reagiert und ob es tatsächlich zu einer Veränderung im Umgang mit Medien führt.
Die Einführung von „Unbequem ehrlich“ ist ein spannender Schritt in der österreichischen Medienlandschaft. Laura Sachslehner und ihr Team haben die Chance, wichtige Themen anzusprechen und zur Diskussion anzuregen. Ob das Format den Erwartungen gerecht wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Es wird spannende Debatten geben.
Für weitere Informationen können interessierte Leser die Website von exxpress sowie deren Social-Media-Kanäle besuchen. Dort sind auch die aktuellen Folgen der Sendung abrufbar.