Am 1. Dezember 2025 wurde in Amstetten ein bedeutendes Wohnprojekt für junge Menschen mit Behinderung vorgestellt. Die Initiative, die von der ASSIST gemeinnützigen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich realisiert wird, zielt darauf ab, die Selbstständigkeit und Autonomie der Bewohner
Am 1. Dezember 2025 wurde in Amstetten ein bedeutendes Wohnprojekt für junge Menschen mit Behinderung vorgestellt. Die Initiative, die von der ASSIST gemeinnützigen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich realisiert wird, zielt darauf ab, die Selbstständigkeit und Autonomie der Bewohner zu fördern. Mit der Eröffnung dieser Einrichtung wird ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gemacht.
Die Geschichte der Betreuung von Menschen mit Behinderung in Niederösterreich ist lang und vielschichtig. Bereits seit Jahrzehnten setzt sich das Bundesland für die Integration und Unterstützung dieser Bevölkerungsgruppe ein. Aktuell werden rund 5.880 Menschen in institutionellen Einrichtungen betreut. Das Bedürfnis nach geeigneten Wohnformen steigt kontinuierlich, was die Notwendigkeit neuer Projekte wie I.LIVING unterstreicht.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich hat Niederösterreich eine Vorreiterrolle in der Bereitstellung von Wohn- und Betreuungsangeboten. Während in Deutschland und der Schweiz ähnliche Initiativen existieren, ist die Dichte an Einrichtungen in Niederösterreich bemerkenswert. Projekte wie I.LIVING könnten als Modell für andere Regionen dienen, um die Inklusion weiter voranzutreiben.
Das neue Wohnprojekt in Amstetten wird 22 Wohnungen für junge Menschen mit Körper- und Sekundarbehinderungen bieten. Diese Einrichtung ist nicht nur ein sicherer Ort zum Leben, sondern auch ein Ort der Weiterentwicklung und des Lernens. Durch die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und die Integration in das städtische Umfeld wird den Bewohnern eine aktive Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglicht. Ein Beispiel dafür ist die geplante Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen, um Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 4,2 Millionen Euro, von denen 1,78 Millionen Euro durch das Land Niederösterreich und 600.000 Euro über eine EU-Förderung finanziert werden. Diese Investition unterstreicht die Wichtigkeit, die der Staat der Inklusion und Unterstützung von Menschen mit Behinderung beimisst.
Die Zukunft für Projekte wie I.LIVING sieht vielversprechend aus. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz wird das Gebäude eine Vorbildfunktion übernehmen. Die Einsparung von 220 Tonnen CO2 pro Jahr ist ein bedeutender Beitrag zum Umweltschutz. Langfristig wird erwartet, dass ähnliche Projekte in anderen Teilen Österreichs und darüber hinaus entstehen, um eine flächendeckende Versorgung und Unterstützung zu gewährleisten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Projekt I.LIVING in Amstetten ein wichtiger Schritt in Richtung einer inklusiveren Gesellschaft ist. Es bietet nicht nur Wohnraum, sondern auch die Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung und gesellschaftlichen Teilhabe. Diese Initiative könnte als Vorbild für weitere Projekte in Österreich und Europa dienen.
Interessierte können weitere Informationen über das Projekt und die Arbeit der ASSIST gemeinnützigen GmbH auf deren Webseite finden. Ein Anruf oder eine E-Mail an die zuständigen Stellen kann ebenfalls weitere Einblicke und Unterstützungsmöglichkeiten bieten.